Mutterschutz

Hallo liebe Juristen,

wie kann es sein, dass bei zwei Frauen (die eine AN die andere Selbständig), welche beide freiwillig gesetzlich versichert sind für die eine der Mutterschutz greift und für die andere nicht - also Finanzielle Mittel gewährt werden? Ist Mutterschutz nicht eine gesetzliche Regelung zum Schutz der werdenden Mutter und zum Schutz des Kindes? Warum wird also das eine Kind benachteiligt - schließlich kann es ja nichts für den Status der Mutter.

Warum können AN ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr arbeiten und Selbständige leiden nicht unter der Belastung der Schwangerschaft? Ist das nicht gegen jeden Grundsatz der Gleichberechtgung?

Wie siehts da mit der juristischen Argumentation aus? Die gesellschaftlichen Aspekte sind bekannt - möchte ich hier nicht erörtert haben.

Bin gespannt auf Eure Interpretationen des deutschen Rechts.

Hallo,

Wie siehts da mit der juristischen Argumentation aus?

Siehe § 1 Mutterschutzgesetz http://bundesrecht.juris.de/muschg/__1.html

MfG

das Gesetz ist bekannt - wie siehts mit der Gleichberechtigung insbesondere der Kinder aus, denen das Ganze ja zu Gute kommen soll???

das Gesetz ist bekannt - wie siehts mit der Gleichberechtigung
insbesondere der Kinder aus, denen das Ganze ja zu Gute kommen
soll???

Hallo,

das Gesetz dient dem Schutz der Mutter, nicht vorrangig dem Kind, wie der Name des Gesetzes ja auch schon aussagt. Somit hat es auch nichts mit Gleichbereichtigung der beiden Kinder zu tun. Diese werden ansonsten ja gleich behandelt, Anspruch auf Kindergeld, z.B.
Grüße Memale