Myom entfernen jo oder nein?

Hallo,

ich hoffe, es kann mir jemand einen guten Rat geben, ich weis die Entscheidung muss ich selber treffen…

Ich habe ja schonmal wegen meines Myomes hier vor längerer Zeit, um Rat gefragt.

Heute nun, war ich bei der Gynäkologin im Krankenhaus, die den Eingriff, wenn ich mich dafür entscheide, vornimmt.

Sie erklärte mir, das Myom hätte jetzt eine Größe von ca. 5 cm und sitzt breitbasig an der Gebärmutter. Deshalb wäre eine Mini-Laparotomie für den Eingriff vorzunehmen. 1 Woche Krankenhaus und mind. 3 Wochen krankgeschrieben (warum so lang?).

Sie meinte, das Myom könnte bei einer Schwangerschaft wachsen (bisher habe ich noch keine Kinder). Ich weis einfach nicht was ich tun soll. Ich habe ziemliche Beschwerden im Unterbauch, dort wo das Myom sitzt, außerdem auch häufig starke Regelblutungen, weiterhin kann ich „die Schönste Nebensache der Welt“ :wink: mit meinem Freund nicht mehr recht genießen, da ich dabei auch Schmerzen habe…

Vielleicht war jemand schon, in so einer ähnlichen Situation, oder einfach ein Rat/Tip, würde mir sehr helfen !!!

Hallo.

Sie erklärte mir, das Myom hätte jetzt eine Größe von ca. 5 cm
und sitzt breitbasig an der Gebärmutter. Deshalb wäre eine
Mini-Laparotomie für den Eingriff vorzunehmen. 1 Woche
Krankenhaus und mind. 3 Wochen krankgeschrieben (warum so
lang?).

Die lange Krankschreibung ist, damit Du nicht in Gefahr kommst, Dir bspw. beim Heben oder Tragen innere Verletzungen zuzuziehen. Schließlich muss das Ganze auch erstmal verheilen, und in der Zeit ist das umgebende Bindegewebe bzw. das Operationsgebiet nicht besonders stabil.

Sie meinte, das Myom könnte bei einer Schwangerschaft wachsen
(bisher habe ich noch keine Kinder). Ich weis einfach nicht
was ich tun soll. Ich habe ziemliche Beschwerden im
Unterbauch, dort wo das Myom sitzt, außerdem auch häufig
starke Regelblutungen, weiterhin kann ich „die Schönste
Nebensache der Welt“ :wink: mit meinem Freund nicht mehr recht
genießen, da ich dabei auch Schmerzen habe…

Ähm: welche Beschwerden müssten denn noch hinzukommen, damit Du Dich zu dem Eingriff entschließest? Bein- und Rückenschmerzen, Verstopfung, Inkontinenz und Anämie könnte ich noch anbieten.

Ich weiß definitiv, dass Beschwerden durch ein Myom nicht von selbst weniger werden oder gar verschwinden. Irgendwann hast Du nur noch Zwischenblutungen am laufenden Meter. Ganz abgesehen davon weiß man auch nicht, ob sich das Myom nicht irgendwann entschließt, weiterzuwachsen und ggf. auch zu entarten (Letzteres ist allerdings recht selten, habe ich mir sagen lassen; aber einmal reicht ja auch).

Meine ehemalige Verlobte hat sich gerade ganz aktuell so ein Ding wegmachen lassen. Es war bestimmt nicht so groß wie Deines, war aber extrem beschwerlich. Die Schmerzen nach dem Eingriff beschrieb sie als „ähnlich wie bei der Periode“ - ein leichtes Ziehen im Unterbauch. Also, gib Dir einen Ruck; von selbst wirds nicht besser, und außerdem kann man Dir doch vermutlich die Gebärmutter erhalten(?).

Gruß Eillicht zu Vensre

Weißt du, was mich freut? Es freut mich, dass du dich nicht leichtfertig zu einem operativen Eingriff entschließt. Mitdenken kann nie schaden.

Frag doch mal nach, welche Möglichkeiten es neben einer Operation noch gibt. Lies’ unter anderem mal unter www.netdoktor.de nach. Da werden auch noch weitere Optionen genannt.

Diese lange Genesungszeit ist verwunderlich. Eine Verwandte von mir hatte auch kürzlich einen solchen Eingriff „zugelassen“ :smile:. Sie war nicht so lange „außer Gefecht“ gesetzt, außerdem wurde der Eingriff ambulant vorgenommen, wohl mit einer Narkose, aber nur ganz kurzfristig. Schon am gleichen Abend (vormittags erfolgte die OP) fühlte sie sich wieder recht fitt.

Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung und der Genesung.

Sie meinte, das Myom könnte bei einer Schwangerschaft wachsen
(bisher habe ich noch keine Kinder). Ich weis einfach nicht
was ich tun soll. Ich habe ziemliche Beschwerden im
Unterbauch, dort wo das Myom sitzt, außerdem auch häufig
starke Regelblutungen, weiterhin kann ich „die Schönste
Nebensache der Welt“ :wink: mit meinem Freund nicht mehr recht
genießen, da ich dabei auch Schmerzen habe…

Hallo Sabine,

ich denke es gibt 2 Faktoren die für eine Entfernung sprechen.
Der erste ist, dass du häufig Schmerzen hast. Schmerzen sind nicht nur ein Warnsignal - inzwischen weisst du ja das etwas nicht stimmt - sondern chronische Schmerzen machen auf die Dauer krank. Chronischer Schmerz macht Stress - Stress erhöht den Cortsolspiegel im Blut und das wiederum beeinträchtigt dein Immunsystem und den Stoffwechsel.
Zweitens sieht es wohl so aus dass das Myom nicht zu wachsen aufgehört hat sondern ständig größer wird. Laperaskopische Operationen sind nur bis zu einer bestimmten Größe des zu entfernenden Objekts möglich.
Laperaskopische OPs sind wesentlich ! angenehmer als die mit Bauchschnitt.
Du kannst Dir ja noch die „zweite Meinung“ holen - aber wenn Du zu Deiner Ärztin vertrauen hast würde ich die Sache hinter mich bringen.

viele Grüße und alles Gute

Susanne

Hi,

Sie erklärte mir, das Myom hätte jetzt eine Größe von ca. 5 cm
und sitzt breitbasig an der Gebärmutter. Deshalb wäre eine
Mini-Laparotomie für den Eingriff vorzunehmen. 1 Woche
Krankenhaus und mind. 3 Wochen krankgeschrieben (warum so
lang?).

das verstehe ich auch nicht - eine Bekannte hatte eine solche OP gerade, war übers lange Wochenende im Krankenhaus und nach einer ganzen Woche wieder arbeiten. Ich würde mich bei einem weiteren Arzt erkundigen, mit zweiter Meinung fallen Entscheidungen oft leichter.

Davon abgesehen würde ich persönlich die OP machen, allein schon wegen der Schmerzen.

Gruß
Cess

Hallo.

das verstehe ich auch nicht - eine Bekannte hatte eine solche
OP gerade, war übers lange Wochenende im Krankenhaus und nach
einer ganzen Woche wieder arbeiten.

Das Myom ist lt. OP 5 cm groß. Ein solcher Oschi (Mandarinengröße!) braucht naturgemäß ein wenig länger.

Gruß Eillicht zu Vensre

Hallo Sabine,

Ich weiß definitiv, dass Beschwerden durch ein Myom nicht von
selbst weniger werden oder gar verschwinden. Irgendwann hast
Du nur noch Zwischenblutungen am laufenden Meter.

Meine Mutter hatte ein Myom, das zu lange nicht erkannt wurde. Sie kam dann mit starken Blutungen ins Krankenhaus, wo eine Not-Operation gemacht werden musste, sonst wäre sie verblutet.

… und außerdem kann man Dir doch
vermutlich die Gebärmutter erhalten(?).

Das nehme ich auch an; wenn aber das Myom noch weiter wächst, kann es sein, dass eine Operation irgendwann dringend nötig wird (z.B. wegen starker Blutungen, siehe oben), und dass dann die Gebärmutter nicht mehr erhalten werden kann.

Welche Gründe sprechen denn aus Deiner Sicht gegen eine Operation? Vielleicht hilft es Dir, und auch uns hier im Forum, damit wir Deine Bedenken besser nachvollziehen können, wenn Du diese Gründe einmal aufzählst?

Gruß, Tanja

Welche Gründe sprechen denn aus Deiner Sicht gegen eine
Operation? Vielleicht hilft es Dir, und auch uns hier im
Forum, damit wir Deine Bedenken besser nachvollziehen können,
wenn Du diese Gründe einmal aufzählst?

Gruß, Tanja

Hallo,

vielen Dank ersteinmal für die aufmunternden Worte!

Tja, so richtige Gründe die dagegen sprechen gibt es schon, aber irgendwie auch nicht, hm :frowning:.

Ich (fast 30) denk einfach, dass es ganz andere Leute mit schlimmeren Beschwerden gibt und ich eher mit einer Lapalie daherkomme. Und der Arzt, dies gar nicht als so „wichtig“ sieht. Außerdem habe ich die Beschwerden (Unterbauchbeschwerden usw.) seit ca. 2 Jahren, seitdem das Myom da ist. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Beschwerden nach der Entfernung endlich weg sind. Und dann ist da noch die Angst, das vielleicht die Gebärmutter verletzt werden könnte und ich nie mehr Kinder bekommen kann. Das sind so die Gedanken, die mir momentan so durch den Kopf gehen. Gut bis zum OP Termin, sind es noch ein paar Wochen (09.05.), aber dieser ist irgendwann auch da…

Hallo Sabine,

psychisch steht ein Myom für einen unerfüllten Kinderwusch, Ablehnung der eigenen Weiblickeit und Unterdrückung weiblicher Kreativität. Letzteres kann sich auf verschiedene Bereiche, z.B. auch auf die Arbeit beziehen.
Wenn diese Ursachen nicht bearbeitet werden, können neue Myome nachwachsen. Suche Dir einen guten Psychotherapeuten.
Sinnvoll kann es sein für mindestens 2 Monate auf Fleisch zu verzichten.
Es gibt auch einige homöopathische Mittel zum Einsatz bei Myomen. Bis zum Op-Termin hast Du ja noch Zeit. Und wenn das Myom verschwinden sollte, kannst Du den Termin absagen.

Gruß Kerstin

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Hallo Kerstin,

Sinnvoll kann es sein für mindestens 2 Monate auf Fleisch zu
verzichten.

Wo besteht denn der Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Myomwachstum?

interessierte Grüße

Susanne

Hallo Sue,
teilweise gelöscht

An Sabine: Raus mit dem Ding. Ganz einfach. Deine Lebensqualität ist beeinträchtigt, Du hast Schmerzen und keinen Spaß am Sex mehr. Was soll denn noch dazukommen? Und wenn Du bei deinem Arzt das Gefühl hast, daß Deine Beschwerden für Kleinkram gelten, dann hast Du den falschen Arzt.

Gruß
BeLa

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Hallo.

Nach einer Darmkrebs-OP vor sechs Jahren ist meinem Gatten von
ausgewiesenen medizinischen „Experten“ im Krankenhaus empfohlen
worden, den Fleischkonsum zukünftig zu reduzieren…

Richtig, nach einer Darm -OP. Es besteht ein gewisser
Unterschied, rein anatomisch gesehen, zwischen Darm und
Gebärmutter.

Och,

er pflegte das Fleisch nicht „rectal“ zu konsumieren, sondern
gaaaanz normal (lol).
Es wurde auch mehr mit dem Gehalt an tierischem Eiweiss und Fett
begründet.
Hier ist übrigens ein interessanter Link
http://www.gesundheitpro.de/Myome-Bloss-keine-Panik-…
Danach scheinen Asiatinnen ernährungsbedingt weniger unter Myomen
zu leiden.
Ansonsten tendiere ich auch mehr zu dem Rat, es entfernen zu lassen,
da die „Biester“ sehr gross werden können…

Gruss
Esther

Hallo Sabine,

Tja, so richtige Gründe die dagegen sprechen gibt es schon,
aber irgendwie auch nicht, hm :frowning:.

Ich (fast 30) denk einfach, dass es ganz andere Leute mit
schlimmeren Beschwerden gibt und ich eher mit einer Lapalie
daherkomme.

Also, eine Lappalie ist ein Myom sicher nicht! Zum einen verursacht es Dir Beschwerden, zum anderen kann es, wie ich in meinem vorigen Posting schon erwähnt habe, auch irgendwann zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen. Außerdem kannst Du getrost davon ausgehen, dass die Krankenkasse die Operation überhaupt nicht bezahlen würde, wenn es sich wirklich um eine Lappalie handeln würde.

Und der Arzt, dies gar nicht als so „wichtig“
sieht.

Welcher Arzt? Dein Gynäkologe oder der im Krankenhaus? Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Arzt Dich nicht ernst nimmt, sieh Dich doch mal nach einem anderen um!

Außerdem habe ich die Beschwerden
(Unterbauchbeschwerden usw.) seit ca. 2 Jahren, seitdem das
Myom da ist. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Beschwerden
nach der Entfernung endlich weg sind.

Ich bin keine Ärztin, aber ich denke schon, dass Du davon ausgehen kannst, dass die Beschwerden nach der OP weg sind.

Und dann ist da noch die
Angst, das vielleicht die Gebärmutter verletzt werden könnte
und ich nie mehr Kinder bekommen kann.

Ok, kann ich verstehen, Ärzte sind auch nur Menschen und sie können Fehler machen. Keine Operation ist ganz ohne Risiko, aber es gibt wesentlich riskantere Operationen als Deine. Viele Frauen haben Myome und die Entfernung verläuft in der Regel ohne Komplikationen. Vielleicht hilft Dir folgende Überlegung: Wenn Du ins Auto steigst, hast Du doch auch keine Angst und denkst nicht dauernd dran, was für ein schlimmer Unfall Dir vielleicht gleich passieren könnte, oder? Dabei passieren häufig Verkehrsunfälle, bei denen die Leute schwer verletzt werden oder sterben. Ich schätze, die Wahrscheinlichkeit, bei einem Verkehrsunfall schwer oder lebensgefährlich verletzt zu werden, ist größer als die, dass eine Myom-Operation schief geht. Trotzdem fahren die Leute weiterhin Auto. Leben ist eben lebensgefährlich, ganz sicher bist Du erst, wenn Du tot bist :wink:

Und: Je länger Du die Operation verschiebst, umso größer wird das Myom und umso komplizierter wird die OP. Auch das Risiko, dass Du danach keine Kinder mehr bekommen kannst, vergrößert sich, je länger Du die OP hinauszögerst. Sprich doch noch mal mit einem Arzt, dem Du vertraust, über dieses Thema!

Ich wünsche Dir alles Gute und eine komplikationslose Op; liebe Grüße,
Tanja

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Hallo,

Es gibt auch einige homöopathische Mittel zum Einsatz bei Myomen.

wenn Du sowas hier ernsthaft empfiehlst, hätte ich da gern ernstzunehmende Belege für deren Wirksamkeit. Also, mal her damit…

.m

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Hallo Sabine,

psychisch steht ein Myom für einen unerfüllten Kinderwusch,
Ablehnung der eigenen Weiblickeit und Unterdrückung weiblicher
Kreativität. Letzteres kann sich auf verschiedene Bereiche,
z.B. auch auf die Arbeit beziehen.

Wer’s glaubt, wird in diesem Fall bestimmt nicht selig! Ich hoffe, Du nimmst das nicht ernst und lässt Dich nicht davon niedermachen. Viele Frauen haben erst in fortgeschrittenem Alter, wenn der Kinderwunsch schon längst erfüllt ist, Myome. Meine Mutter hatte bereits drei Kinder, als sie ein Myom bekam, und bestimmt nicht den Wunsch, noch mehr Kinder in die Welt zu setzen. Außerdem war sie nicht nur kreativ, sondern auch unbeschreiblich weiblich!

Wenn diese Ursachen nicht bearbeitet werden, können neue Myome
nachwachsen. Suche Dir einen guten Psychotherapeuten.

Suche Dir lieber einen guten Operateur!

Liebe Grüße, Tanja

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Hallo,

ich denke, da Du Beschwerden hast und das Myom eher ein Größeres ist, ist ein OP vielleicht schon richtig. Man kann auch nach dem OP noch schwanger werden.

Ich hatte ein 2,5cm großes Myom und da ich keinerlei Beschwerden hatte, hat mir mein Frauenarzt geraten erstmal mit Myom zu versuchen schwanger zu werden. Da es vor dem einen Eileiter lag, meinte er es könnte schwierig werden. Es hat aber gerade mal zwei Zyklen gedauert.

Jetzt wächst mein Myom mit der Schwangerschaft mit (fast 6cm) und sorgt dafür, dass ich häufiger zum Arzt darf. Und wegen dem Myom gibt es wahrscheinlich einen Kaiserschnitt (die Gebährmutter könnte unter den Wehen am Myom reißen). Du siehst, wenn es drinnen bleibt, kann es auch noch weitere Schwierigkeiten geben. Mal abgesehen, dass es auch beim Einnisten stören kann.

Natürlich wird dir kein Arzt eine Garantie geben, dass nach dem Entfernen eine Schwangerschaft problemlos möglich ist. Narben könnten stören… aber Du hast so massive Probleme, die sicherlich im Rahmen einer Schwangerschaft nicht besser werden. Ich würde es machen lassen.

Macht Dein Arzt da vorher eine Hormontherapie um es zu Schrumpfen?

Grüße
Juhe