Myom, wer kann helfen?

Hallo,
am 16.03. wurde bei mir eine Laparoskopie gemacht, inder mir ein Myom entfernt werden sollte. Aber es kam alles ganz anders. Während der OP, wurde eine Chronische Appendizitis festgestellt (natürlich Wurmfortsatz entfernt),Zystenentfernung und Verwachsungslösungen. Das Myom konnte nicht laparoskopisch entfernt werden. Ich habe den Bericht des Krankenhauses von meinem Gyn bekommen, leider ist er diesen nicht weiter mit mir durchgegangen. Es stand drin `Fundusmyom am Übergang zur Uteruskante links, ca. 4cm breitbasig. Aufgrund des breitbasig aufsitzenden Myoms wurde auf eine Enukleation verzichtet??? Jetzt nach der OP ging es mir stellenweise besser (ich muss dazu sagen ich bin mit meinen Beschwerden fast über 2 Jahre von Arzt zu Arzt gelaufen, dachte manchmal schon selbst, dass ich nichts habe) bis ich dann Freitag solch starke Schmerzen im Unterbauch (Blasengegend) bekam, das ich nicht mehr laufen, vor starken Stechen konnte. Diese haben nun wieder nachgelassen und es ist nur ab und an unangenehm. Mein Gyn sagte zu mir, das könnte nach wie vor das Myom sein, was Beschwerden verursacht. Außerdem habe ich nun schon wieder eine neue Zyste (nach meiner Monatsblutung bekomme ich seit einigen Monaten immer Zysten; mal sehr schmerzhaft, mal weniger; warum bekomme ich die ständig, ich hatte sonst nie sowas.)
Ich hoffe ich bekomme Antwort und Rat (viell gibt es ja auch eine Seite für Betroffene), wie ich mich weiter verhalten soll/kann. Für meinen Gyn scheint dies all nur eine Lapalie zu sein (viell ist es ja auch so, aber ich mach mir Gedanken). Ist es ratsam das Myom zu entfernen oder ist es nicht schlimm ist, wenn es drin bleibt. Bin 27 Jahre und habe noch Kinderwunsch.

Hallo,

bis zu deinem letzten Satz hätte ich dir zur UE geraten, nun da du noch Kinderwunsch hast, sag ich, mach es einfach…na Kinder.
In einer Schwangerschaft verändert sich so viel in deinem Körper, und vielleicht sind die Beschwerden dann ja auch rückläufig. Sicherlich,dass Myom bleibt (wie bei vielen „unwissenden“ Frauen) und muss dann doch noch ggf. irgendwann operiert werden.
Man wird es aber sicherlich nicht selektiv entfernen können, wie es ja auch im Op-Bericht deiner ersten Op steht, da die Lokalisation und die Position das nicht erlauben.

Gruß
Jens

Hallo Sabine!

Bist Du sonst mit Deinem Gyn. zufrieden? Dann solltest Du ihn nochmal gezielt auf Deine Beschwerden, eine mögliche Therapie, aber auch unbedingt auf Deinen Kinderwunsch hin ansprechen.

Da so ein Gespräch leicht den Terminplan durcheinanderbringen kann weil es länder dauert, würde ich das bei der Terminvergabe gleich sagen. („Bitte geben Sie mir einen Termin für ein längeres Gespräch, ich habe mehrere Fragen“)
Unbedingt alles aufschreiben, was Du wissen möchtest.
Ein Zettel beim Arztbesuch ist überhaupt nicht blöd, denn viel aufwändiger ist es, wenn die Patienten noch zig-mal anrufen, weil sie etwas Wichtiges vergessen haben!

Falls Du Dich bei dem bisherigen Doc nicht mehr wirklich gut aufgehoben fühlst, wechsel den Arzt.
Ohne jetzt alle männlichen Gynäkologen über einen Kamm scheren zu wollen, vielleicht versteht eine Frau Dich bei dieser Thematik einfach besser?

Alles Gute!
Angelika