ich soll mir auf ärztliches Anraten die Gebärmutter entfernen lassen, da ich wieder viele Myome (auch in der Gebärmutter) habe, und ein Myom derart auf die Blase drückt, dass ich nicht mehr richtig Wasser lassen kann.
Nun höre ich ständig unterschiedliche Meinungen zu den körperlichen und seelischen Problemen nach einer Entfernung der Gebärmutter.
Wer kann mir weiterhelfen aus eigener Erfahrung heraus?
Schon mal vielen Dank
Fricka
Eine Freundin von mir hat wegen Myombildung und extremer Blutungen eine laparoskopische suprazervikale Hysterektomie (LASH) durchführen lassen.
Sie bekommt ihre Tage weiterhin, allerdings sehr viel schwächer + schmerzfrei, muss nicht hormonell substituiert werden, ein verfrühtes Einsetzen der Wechseljahre (sie ist 47) wurde nicht prognostiziert.
seelischen Problemen nach einer Entfernung
der Gebärmutter.
Wer kann mir weiterhelfen aus eigener Erfahrung heraus?
Darf ich fragen, wie alt du bist, und ob du Kinder haben möchtest?
Das ist, denke ich, hierfür entscheidend. Falls letzteres ja, würde ich mir noch 2…3 Expertenmeinungen einholen, selbstverständlich nach Untersuchung.
Nicht operative Methoden
Hallo,
es gibt verschiedene Behandlungen vom Myomen. Davon sind einige nicht-operativ, wie Embolisierung und MrgFus (Ultraschall) Für diese Behandlungen müssen einige Voraussetzungen vorliegen. Ansonsten bin ich ein Verfechter von Gebärmutter-Erhaltung, da dieses Organ nicht nur zum „Kinder kriegen“ nützlich ist, sondern auch für die Statik des Bauchraums und den Hormonstatus.
Falls Du mehr über Embolisierung bzw. MrgFus (habe ich vor 1 Monat durchführen lassen) kannst Du mich gerne direkt kontaktieren. Gruss