ich habe mal eine Frage, die mich vor ein Rätsel stellt:
Vor kurzem habe ich einen elektrischen Lattenrost gekauft. Dieser ist natürlich netzfreigeschalten. Jetzt zu meinem Problem:
Ich habe neben dem Bett (meiner Seite) 2 Steckdosen. In der einen steckt mein Wecker, der auf keinen Fall ausfallen darf , in der anderen eine Steckdosenleiste mit dem Ventilator, Licht und eben dem Lattenrost. Zum Glück habe ich aktuell Urlaub, denn: ich hab keine Ahnung woran es liegt, ob es einen Unterschied macht, ob der Lattenrost belastet wird oder nicht … aber ab und zu, wenn ich mit dem Rost „spiele“, dann stürzt mein Wecker ab und resetet sich auf „0“. D.h. dass er sich die Uhrzeit neu sucht (was kein Thema ist, da Funkwecker), leider sind aber die Alarme weg. Kurios ist auch, dass der Wecker eigentlich Batterien hat, die dieses Szenario verhindern sollten - was sie auch tun, wenn ich den Wecker einfach so vom Netz trenne?!? Nur eben, wenn der Wecker am Netz hängt und ich mit dem Lattenrost unterwegs bin - und dann auch nicht immer, nur ab und zu?
Ach, und sollte jemand daran denken: nein, ich quetsche mit dem Lattenrost kein Kabel o.ä. - die Verkabelung ist ausschlißlich neben dem Bett.
Hat da jemand ne Idee? Bringt das Einschalten des Lattenrosts eine kurze Spannungsschwankung, was der Wecker „merkt“? Ist sowas gefährlich oder gar normal? … ich hab echt keinen Plan
ich habe mal eine Frage, die mich vor ein Rätsel stellt:
uns ebenfalls
Da wird es wohl keine Standardlösung geben
Dieser ist natürlich netzfreigeschalten.
was heisst das?
„Netzfreischalter“ vorhanden?
Hat da jemand ne Idee?
Ja
hast du zufällig irgendwo für versuchsweise eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz?
achso halt, die kappt ja nur die Spannungserhöhung weg, puffert aber einen Netzeinbruch nicht wie 'ne USV - oder doch?
probier das mal bitte aus
Bringt das Einschalten des Lattenrosts
eine kurze Spannungsschwankung, was der Wecker „merkt“?
entweder das oder eine Funkstörung - durch die Luft
ich hab echt keinen Plan
ich auch nicht - dann machen wir halt einen:
zuerst den Wecker über ein Verlängerungskabel an einem anderen Raum anschliessen. selbe Position wie vorher. WEnn die Störung bleibt ist es eine Funkstörung
wenn nicht, einen Netzfilter vor den Wecker stecken, der puffert Netzstörungen weg
nein, mit Funkstörung ist nicht die kabelgebundene FB gemeint
wenn induktive Verbraucher wie zB ein Motor geschaltet werden, entsteht im Schaltmoment der unten erwähnte kurze Lichtbogen, das ist rein physikalisch fast nicht vermeidbar, erst recht nicht bei Chinaprodukten. Das sind Funkstörungen über den Äther
Ich finde aber die Theorie mit der Netzstörung durch Spannungsspitzen bzw -einbrüchen, wie sie Motoren verursachen, viel wahrscheinlicher
wir wissen es halt nicht, es ist ein Mysterium wie du trefflich bemerkt hast
wenn sich aber herausstellt, daß es kabelgebundene Störungen sind, also nicht Funkstörungen sondern ins Kabel eingespeiste Sauereien, dann lohnt es sich, mal alle Klemmverbindungen bis zu dieser Steckdose vom Eli deines Vertrauens kontrollieren zu lassen.
Das vergaß ich vorher zu erwähnen. Bei einem vorgelagerten schlechten Klemmkontakt wirkt sich ein Schaltvorgang erst richtig störend auf benachbarte Geräte aus
Bei guten Klemmkontakten ist das eigentlich unwahrscheinlich - und wir suchen ja nach einem Mysterium
erst mal vielen lieben Dank für Eure Antworten und Anregungen!
Ich bin dem ganzen nochmal mehr auf die Schliche gekommen - und das eigentlich ganz einfach: ich hab den Wecker schlicht und ergreifend ausgesteckt (Genie @ work . Und jetzt kommts: auch wenn der Wecker gar nicht am Stromnetz hängt, passierts! Und zwar immer, wenn ich schnell hintereinander, oder aber einfach nur schnell, einen Knopf drücke. D.h. im Moment wenn der Strom anfängt zu fließen, scheint es zu einer Ent-/Ladung zu kommen - was den Wecker dermaßen irritiert, dass er in den Werkszustand zurück springt (d.h. es leuchten kurz alles Symbole auf dem Display auf und dann startet er bei 0).
Jetzt die Frage: ist das normal? …gefährlich?
Und k.A. aber es handelt sich um ein deutsches Produkt mit Gleichstrommotoren - auch aud Deutschland (also keine Chinaprodukte
Hoffe Ihr könnt mich nochmal beruhigen - hab keine Lust zum einen in einem Funkfeld zu schlafen, oder aber das mir due Bude abfackelt!
Ach ja, und noch etwas: wenn ich die Steckdoesnleiste aus habe, und dann die FB bediene, dann gibts da einen leisen Klick, es passiert aber logischerweise nichts. Wenn ich dann wieder Strom fließen lasse, dann muss ich erst auf dem Stecker einen Knopf drücken, damit die FB wieder Saft hat.
Hann es sein, das die Netzfreischaltung einen Hauch von Reststrom in der FB verbleiben lässt, die, wenn gebraucht, ein Funksignal an die Steckdose schickt, die wiederum dann erst den Strom fließen lässt?
Wenn ja, dann wäre das viel. die Erklärung?! Dass, wenn ich die FB schnell hintereinander nutze, eine Menge Funksignale „fliegen“, die den Wecker (der viel. auf einer ähnlichen oder der gleichen Frequenz funktioniert) dann einfach irritieren/überlassten?
Netzfreischaltung ?
Weisst Du was das ist und wie es bei Dir realisiert ist ?
Wo findet die Freischaltung statt ? Im Sicherungskasten für den Stromkreis Schlafzimmer (wie man es üblicherweise und sinnvollerweise macht) ?
So eine Freischaltung reagiert auf den Stromfluss,ist abends alles AUS,dann schaltet das Schlafzimmernetz ab und man hat Ruhe vor dem elektrischen/magnetischen Feld.
Schaltet man z.B. Licht wieder ein,dann „merkt“ die Freischaltung das und schaltet minimal verzögert den Strom wieder ein.
Während der Ruhezeit liegt auf der Netzleitung nur eine kleine Gleichspannung,die diese Funktion überhaupt erst möglich macht,selbst aber keinen Elektrosmog verursacht.
nein nein, so professionell ist unsere WHG nicht ausgestattet
Nur der elek. Lattenrost hat eine Netzfreischaltung.
D.h. am Stecker in der Steckdose ist ein kleines Kästchen (mit einem grünen Knopf), das vmtl. den Strom trennt, wenn der Lattenrost eben nicht bewegt wird. Wenn ich aber wieder auf die FB drücke, dann sendet diese (so stelle ich es mir zumindest vor?!) einen elektrischen Impuls/Funksignal an die Steckdose, die dann wieder den Strom fließen lässt.
Und genau wenn ich das mache - d.h. mehrer Impulse hintereinander oder einen Knopf an der Bett FB ganz schnell gedrückt - dann ist das wohl iwie zu viel für meinen Wecker?!
Ich habe neben dem Bett (meiner Seite) 2 Steckdosen. In der
einen steckt mein Wecker, der auf keinen Fall ausfallen darf
ein Wecker an einer Steckdose ist in den meisten Fällen eine
sinnlose Energieverschwendung. Je nach Qualität, und gibt
es ja schon wegen der vermutlich miesen EMV bedenken,
kann solch ein Gerät pro Jahr 10-20€ zusätzlich Stromkosten
verursachen.
Dafür kann man sich schon mal was besseres leisten.
… aber ab und zu, wenn ich mit dem Rost „spiele“, dann
stürzt mein Wecker ab und resetet sich auf „0“. D.h. dass er
sich die Uhrzeit neu sucht (was kein Thema ist, da
Funkwecker), leider sind aber die Alarme weg.
Der Wecker reagiert vermutlich sehr sensibel auf die
Störspannungen, welche durch die Motore des Lattenrost
beim Ein-/Ausschalten verursacht werden.
Dass der Lattenrost möglicherweise ebenfalls die
Normen zur EMV nicht einhält, ist noch eine andere Sache.
Kurios ist auch,
dass der Wecker eigentlich Batterien hat, die dieses Szenario
verhindern sollten - was sie auch tun, wenn ich den Wecker
einfach so vom Netz trenne?!?
Nutzt offenbar nix, wenn das Netzkabel die Störungen
direkt auf die Elektronik des Weckers leitet.
Hat da jemand ne Idee? Bringt das Einschalten des Lattenrosts
eine kurze Spannungsschwankung, was der Wecker „merkt“?
So wird es sein.
Ist sowas gefährlich oder gar normal?
Ist nicht wirklich gefährlich.
Allerdings sind Mängel bei der EMV ein Hinweis auf schlechte
Qualität insgesamt. Ob da bei der elektrischen Sicherheit
alles in Ordnung ist, kann man nicht sagen aber bei Billigramsch gibt es da schon öfters auch schwere Mängel.
Gruß Uwi