Lieber Andreas,
der „Schmäh“ bei Crepes ist, dass der Teig hauauauauauchdünn in der Pfanne sein muß (daher sehr wenig Teig reintun, die Pfanne von der Herdplatte nehmen und drehen, dass sich der Teig gleichmässig verteilt).
Wenn der Teig einigermaßen die richtige Konsistenz hat und Herd ziemlich heiß ist, kann eigentlich nichts schiefgehen. Ganz gut ist es auch, die Crepes beim Wenden nicht mit dem Wender zu traktieren sondern sie zu „schupfen“ (wie wir in Wien sagen), das heisst, du wirft sie in die Höhe und im besten Fall landet sie Crepe auf der umgekehrten Seite wieder in der Pfanne.
Gutes Gelingen,
Jutta
Ganz ruhig, et läuft !
Ganz ruhig, Andreas, es läuft,
Rezept, glaube ich: 250 g Mehl, 0,5 l Milch, 3 Eier, je eine Prise Salz und Zucker (oder ergibt das was anderes ?)
Ausstattung: Du hast schon die Profiausstattung, Du brauchst Ruhe, ein Glas Rotwein hilft Dir dabei.
Zum Ausbacken Butterschmalz, die Pfanne lange vorheizen, den ersten (oder sagt man das Crepe) ist für den Biomüll, die anderen essen. Ach so „mittlere Hitze“.
Teig in die Pfanne oder auf den Crepebräter gleichmäßig gießen, nicht zuviel Teig, die Größe ist erst zweitrangig.
Wenn der Rand fest wird und die Oberfläche leicht matt wird, erst den Rand mit einem flachen Heber lösen (auf dem Bräter mit dem Palettenmesser). In der Pfanne leicht schwenken und auf einen flachen Bratpfannendeckel legen und mit Schwung in die Pfanne zurück (logisch, im Flug wenden).
(Auf dem Bräter mit dem Palettenmesser einklappen und wieder ausklappen).
Bräunung beobachten, raus aus der Pfanne, mit Kirschmarmelade und Cointreau verdrücken. Je mehr Du probierst, um so besser werden sie.
Lieber Andreas!
Tu dir das doch nicht an!
Moderne Waffeleisen gibt es auch mit Crêpe-Einsatz. Der heizt den Teig von beiden Seiten gleichzeitig! Was Gourmets dazu sagen weiss ich nicht, aber in der Küche hat Frust nichts zu suchen
Gruß
Claudia
Hallo Andreas,
mach es Doch einfach so wie ich. Fülle sie mit irgendwas (Schinken, Käse, Spinat, oder anderes Gemüse), und klappe sie zusammen. Dann kannst Du sie nacher ohne Probleme drehen. Und sonst musst Du eifach üben üben üben, ich hatte am anfang meiner Kochlehre auch mühe eine Rösti zu kehren, aber mittlerweilen, kehre ich sie im schlaf…
Ich hoffe ich konnte Dir helfen.
Und das rezept mache ich immer mit ( für 2 Personen) 1 Ei, etwas Salz, Mehl, und etwas milch, bis der Teig etwa so Dick ist wie Rahm…
Ok, ich hoffe es klappt nun, und sonst mail genügt.
Gruss Baumi
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ich nehme pro Ei einen gehäuften Esslöffel Mehl, füge halb Wasser (macht den Teig etwas zäher) und halb Milch dazu, bis der Teig etwa sahnedick ist. Dann lass ich den Teig zugedeckt eine halbe Stunde ruhen, damit das Mehl aufquellen kann, sonst wird das nix.Und die Prise Salz nicht vergessen .
Ich kann die Dinger dann problemlos wenden auch mit ner Kelle.
Probiers weiter, nur Mut!
Momo
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Ich habe mir vor kurzem eine Crepespfanne gekauft (nicht sündhaft teuer, sondern 35,-DM).
Es müsste aber mit jeder gut beschichteten Pfanne gehen.
Mittlere Hitze und warten bis sich der Crepes fast von selbst vom Boden löst. Am Rand kannst Du ein bisschen nachhelfen.
Den Teig verteile ich mit diesem Applicateur. Das ist ein Holz-T-Stück, den man im Kreis über den Teig dreht. Das muss man ziemlich fix tun.
Teigrezept?
6 Eier, 400ml Milch, 100ml Bier (ehrlich!), 500g Mehl und 1 gestrichener TL Salz.
Alles mischen und eine 1/2 Stunde ruhen lassen.
wie wäre es, wenn du dir das Wenden der Crepes einfach sparst?!?
Wenn sie dünn genug sind, sind sie ja auch Ruckzuck auf beiden seiten durch. Einziger Schönheitsfehler: Die eine seite ist nicht braun…egal.
Pack einfach hier die Füllun gderauf, klappihn zusammen und dann: Guten Appetit!!!
Lieben Gruss
Sidartha
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Mittlere Hitze und warten bis sich der
Crepes fast von selbst vom Boden löst. Am
Rand kannst Du ein bisschen nachhelfen.
Den Teig verteile ich mit diesem
Applicateur. Das ist ein Holz-T-Stück,
den man im Kreis über den Teig dreht. Das
muss man ziemlich fix tun.
Teigrezept?
6 Eier, 400ml Milch, 100ml Bier
(ehrlich!), 500g Mehl und 1 gestrichener
TL Salz.
Alles mischen und eine 1/2 Stunde ruhen
lassen.
Also bei mir funktioniert’s.
Ciao
Kaj
hmm,
also ich arbeite in einer creperie, und selbst bei uns profis geht andauernd mal wieder ein crepe daneben. besonders empfindlich sind die teile für zuviel fett, dann werden sie zu schnell an der oberfläche gar. wir nehmen ungefähr für jeden 10. crepe neues fett, und zwar ziemlich wenig davon.
das rezept von kaj klingt nicht schlecht - kannst etwas weniger mehl nehmen und auch noch einen schuß öl in den teig tun, und bier ist voll okay.
unsere platten sind auf 250 grad - und daß die t-teile ‚applicateur‘ heißen, wußte ich noch nicht. aber ohne die kannst du dich totbacken und es wird nichts. schnell applizieren und warten bis der teig auf der platte getrocknet ist, dann ohne neues fett abziehen und umdrehen. eigentlich dürften sie dann nicht mehr zerreißen. das tun sie nur, wenn sie zu fett sind und innen nicht fest werden… die rührei-situation ist das dann.