Christoph Schlingensief´s Aussteigerprogramm für Rechtsradikale: Potentielle Aussteiger wurden ans Züricher Schauspielhaus eingeladen, um bei der aktuellen Hamlet-Inszenierung mitzumachen. Das Ergebnis: Neben vielen kleineren Lichtern hat der zur Zeit erfolgreichste Unternehmer der rechtsradikalen Szene, der Inhaber des Rock-Verlages „Creative Zeiten“ die Seiten gewechselt.
Wenn man bedenkt, daß die 70 Millionen Mark teure Identitätswaschanlage Otto Schilys gerade mal 15 (fünfzehn) Aussteiger hervorgebracht hat …
das ist ein Armutszeugniss für den Rest der Gesellschaft sowie für die Politik.
Schlingensief sollte als Vorbild und als Grundlage genommen werden, endlich wirksam gegen den sich immer schneller ausbreitenden Rechtsradikalismus vorzugehen. Leider ist zu befürchten, dass diese Aktion (die nicht unumstritten ist), ein Einzelfall bleiben wird.