Nabelschnurblut spenden/einlagern

Hallo WWW’ler,
im Zuge der Recherche zu dem Thema bin ich nun komplett verwirrt.
Lohnt sich das?
Öffentlich/Privat?
Kosten?

Wenn mit dem Vesprechen geworbenn wird, dass in 20 Jahren viel damit anzufangen sein könnte - kann man dann nicht auch davon ausgehen,dass die Medizin in 20 Jahren nicht mehr auf pluripotente Stammzellen angewiesen ist, sondern die adulten einfach umprogrammiert?

Selbst unser Frauenarzt hat gesagt, mittlerweile lohne sich das, hat uns auch gleich den Marktführer genannt - jetzt las ich, dass diese Firma bis zu 45Euro Vermittlungshonorar an die Ärzte zahlt!

Grüße
aleX

Hallo!
Mir wurde damals von meinem Gyn (und der Hebamme) davon abgeraten mit dem Zusatz, dass es im Fall der Fälle auch mit ner einfachen Hautstanze gehen würde…
Ich habs gelassen, aber das müsst ihr (und euer Geldbeutel) natürlich selbst entscheiden.

Alles Gute,
finnie

Hi,

nachdem, was die ganze Sache kostet, kann ich mir nicht vorstellen, dass der HA NUR 45 € erhält.

Wir haben es gemacht, ich kenne aber sonst niemand persönlich, der das auch gemacht hat.

Ob es richtig ist oder es sich „lohnt“, weiß man erst, wenn man es braucht. Ist irgendwie ähnlich wie mit Versicherungen.

Ich hoffe, dass ich irgendwann mal sagen kann, dass ich die 19 €/Monat zum Fenster rausgeworfen habe, weil ich es nicht gebraucht habe.

Grüße
D.

Hallo Jartul,

also mir wurde bei der Geburt meiner Tochter vom Krankenhaus auch davon abgeraten, für sie das Blut einlagern zu lassen, weil man es für sie selbst gar nicht verwenden könne. Ich habe es also gespendet; die Ärzte in der Klinik meinten alle, das Einlagern fürs eigene Kind sei bloße Geldmache.

Andererseits und im Nachhinein kann ich mir aber nicht vorstellen, dass sich eine ganze Branche über Jahre über Wasser halten könnte, wenn das von Ihnen angebotene extrem teure Verfahren nur schmu wäre, oder?

Würde mich also auch brennend interessieren.

Grüße
Birgit