Hab mal eine Frage und hoffe das mir jemand helfen kann.
Im April 2008 hatten wir auf unserer Telekom Rechnung einen Kostenpunkt über 8,75 von DIAL. Diesen haben wir bei der Telekom reklamiert. Daraufhin wurde die Rechnung der Telekom über den Betrag gekürzt, natürlich nach Rücksprache mit der Telekom.
Nun im Dez. 2010 erhalten wir eine Inkassoforderung über 43,65 Euro wegen nicht gezahlter Leistungen an Drittanbieter.
Hallo! Was bitte soll das, ist das rechtens?
Da hört man 2 1/2 Jahre nichts von niemanden auch nicht von DIAL und dann soll ich 30 Euro mehr zahlen.
Habe bei der Telekom angerufen, leider muß ich direkt mit dem Inkassobüro reden, doch dort geht niemand ans Telefon.
Was soll ich machen, bin echt ratlos, sehe nicht ein Zinsen in Höhe von 30,-- Euro bzw. Inkassogebühren zu bezahlen.
Vielen Dank schon mal für die Antworten.
wahrscheinlich das Beste gar nichts tun, wenn die wirklich wegen ~9,00 Euro einen Mahnbescheid erstellen widersprechen und neu über die Vorgehensweise nachdenken - sprich Anwalt etc.
Wenn einem Posten der Telekom Rechnung wiedersprochen wird, muss der jenige dem dieser Posten gehört diesen selber eintreiben.
Es ist rechtens das der Anbieter ein Inkasso Büro dafür benutzt…
Aber…
Wenn Du seid über 2 Jahren nichts von denen gehört hast, auch keine Anschreiben oder Mahnungen (muss wirklich stimmen…) dann ist die Vorderung sowieso verjährt… und die können machen was die wollen…
Sollte ein Mahnbescheid kommen, widerspruch ankreuzen und zurück damit. Dann müssen die den Betrag offiziell einklagen. Nach über 2 Jahren wird das sehr schwierig *grins*
Das ist dumm gelaufen, kann man aber nicht der Telekom anlasten. Auf jeder Rechnung steht bei den Positionen der Fremdanbieter, dass Reklamationen ausschließlich an diese Anbieter zu richten sind. Die Telekom wird lediglich informiert, damit nicht die komplette Summe eingezogen wird. Wenn man weder zahlt noch reklamiert, dann sollte bald mal eine Mahnung kommen. Oft sind dann bereits diese hohen Mahnkosten dabei. Fair ist das nicht. Ich würde mal zur Verbraucherberatung gehen.
Hallo,
schwierige Sache, meines Wissens sind die Rechnungen von 2008 erst nach dem 31.12.2010 ungültig, also waren die nicht schlecht…
Das ist eine Sache der Kullanz, wobei ein Inkassounternehmen keine Kullanz kennt, ist auch deren Geld.
Ich Rate Ihnen, Googeln Sie den Anbieter und schaun ob es eine Abzocke ist, wenn es eine ist, nicht bezahlen, WICHTIG dann, Einspruch einlegen, Schriftlich auf das Schreiben des Inkassers.!
Ansonsten wirds meines erachtens gefährlich, lieber zu bezahlen, aber wie geschieben, erst Google.de und naschaun was andere Erfahrungen haben…
Gruß Hans
grundsätzlich gibt die Telekom die Forderung an den Drittanbieter zurück und dieser muss sich dann selbst um seine Forderung kümmern, also z. B. den Kunden anmahnen usw.
Die erste Frage ist also, welches Unternehmen das Inkassobüro überhaupt beauftragt hat. Wenn das die Telekom war, solltest du darauf pochen, dass du diese Forderung rechtzeitig abgestritten hast. Es wäre natürlich vorteilhaft, wenn du das nachweisen könntest.
Ansprechpartner ist das Inkassounternehmen. Selbstverständlich prüfen die den Sachverhalt auch, wenn du den bestreitest, bzw. geben den zur Prüfung an das beauftragende Unternehmen zurück.
Du hast sicher auch eine Anschrift vom Inkassobüro bekommen. Wenn du sie also telefonisch nicht erreichst, dann schreib die an. Reklamationen sollte man meiner Meinung nach sowieso immer schriftlich machen.
…und ja! Natürlich ist es das gute Recht eines Unternehmens seine Forderungen einzutreiben.