Grüß Dich.
Den PE zu kriegen, ist nicht einfach. 
Zunächst muß das EIT absolviert werden, was einer Prüfung gleichkommt, die in einem Ruck aus allen Grundlagenfächern leichtes-schweres Wissen zum Wissenstand am Ende des Vordiploms abfragt.
Für den PE erfolgt dann eine weitere Prüfung, die an mehrere Jahre Berufserfahrung geknüpft ist und im wesentlichen die EIT-ähnliche Hauruckaktion für Wissen des Hauptstudiums abdeckt.
Mein Eindruck von den Tests war: Wer halbwegs ordentlich an einer der herausragenden Technischen Hochschulen studiert hat (Dresden, Ilmenau, Chemnitz, Braunschweig usw.) hat keine ernsthaften Probleme. Ja, es ist sozusagen eine konzentrierte Vordiplomprüfung bzw. eine konzentrierte Diplomprüfung, aber wer vorher den Stoff mit ingenieurwürdigen Mitteln und einem Minimum an Fleiß wiederholt, der kommt gut durch. 
Und dann hat man den PE in der Regel nur für den Bundesstaat, in dem man die Prüfung abgelegt hat. Einige Bundesstaaten haben da wohl Kooperationen, bspw. mein ich mich zu erinnern, daß ein PE in New Jersey in Pennsylvania anerkannt wird und umgekehrt. Das sind aber relativ lokale Phänomene.
Den PE klemmen sich deshalb die meisten Ingenieure da; und nicht wenige fallen ein-, zwei-, dreimal durch.
Ich wollte eigentlich bloß ausdrücken, daß die junge Deutsche sich bitte nicht wie Graf Koks aufführen sollen. Für ein Diplom rollt einem keiner in den USA den Roten Teppich aus und auch mit einem Univ-Diplom kann es ein harter Kampf werden, den gerechtfertigten Master anerkannt zu bekommen.
Es schadet zumindest nicht, die Abiturstufe zu erwähnen und entsprechende Dokumente bereitzuhalten, da das Reifezeugnis mit guter Näherung als das 1. Studienjahr higher education gelten kann. Und diese 30-40 Leistungspunkte können den Unterschied zwischen Bachelor und Master machen…
Viele liebe Grüße 