Hallo,
mein Burn Out ist schon 2 Jahre her, die Therapie hat viel gebracht. Die Frauen und die Sonne sind wieder schön und ansonsten gefällt mir wieder vieles im Leben.
Das Arbeitsverhältnis bei dem verursachenden Arbeitgeber (befristet), endete am 31.12.2012. Hatte mich bei Vergleich mit Arbeitgeber durchgesetzt, hat aber viel Kraft gekostet.
Habe mich von Psychiater (Arzt) von Mitte Dezember bis Mitte Januar AU schreiben lassen.
Er meinte er würde mich nach dieser AU nicht mehr AU schreiben wegen Depression. Auf der AU Bescheinigung ist der Termin aber offen. War von ihm 2012 von Januar bis einschl. Juli AU geschrieben.
Problem ist, das ich noch Ruhe brauche um meinen neuen beruflichen Weg zu finden. Auf Arbeitsagentur und Pflicht mich auf sinnlose oder für mich aus ideelen Gründen ungeeignete Vermittlungsvorschläge zu bewerben, habe ich nicht. Auch diese Atmosphäre dort ist demotivierend.
Also möchte ich im Prinzip noch bis Ende März Ruhe haben und dann durchstarten, dann ist Frühling und ich bin wieder dynamischer, das Krankengeld ist auch höher als Arbeitslosengeld I.
Der Arzt (Psychiater) meint ich muss zum MDK (medizinischer Dienst der Kassen). Er meinte die würden mich veranlassen Rente zu beantragen.
Davor habe ich keine sonderliche Angst, denn sowas kann ein Jahr dauern bis Antrag bearbeitet wird. Bis dahin melde ich mich arbeitslos.
Mein Problem: Wie argumentiere ich beim Psychater um weiter krangeschrieben zu werden.** Wie verhalte ich mich gegenüber MDK (Kasse)?**. Ich will gerne wieder arbeiten, denke ich habe in einigen Monaten eine Chance (über eine Freundin) einen Einstieg zu kriegen.
Aber im Moment will ich noch Ruhe haben, viel lesen, walken, Spazierengehen oder Museen besuchen. Arbeitsagentur nein danke. das ist zu belastend.
Nur scheint der Psychater irgendwie Schiss zu haben mich weiter AU zu schreiben, vielleicht hat er von der Krankenkasse was auf den Kopf gekriegt?
Wer weiss Rat auf meine gute Frage?