Nach dem Essen nicht schwimmen?

Hallo. Mich würde mal interessiren, weshalb man nach dem Essen nicht schwimmen oder baden gehen soll? Wo liegt das Problem? Normale Ernährung, normales Ernährungsverhalten und ein ausgewogener Ernährungsplan können doch wohl kaum Probleme machen, wenn man nach einer Mahlzeit eine Runde schwimmen will. Also, ich verstehe solch eine Aussage überhaupt nicht.

Hallo LudmillaBerlin,

Ehrlich gesagt weiß ich nicht so genau, warum du mich als Experten ausgewählt hast!?
Aber ich möchte dir trotzdem antworten:
Schwimmen ist Sport und strengt den Körper an. Nach dem Essen ist aber der Magen voll und das Essen will erst einmal verdaut werden, was den Körper Energie kostet, die dann anderweitig nicht verfügbar ist. Nicht umsonst ist man nach dem Essen meistens etwas müde hat manchmal ein Völlegefühl.Da ist es zumindest nicht gut, einen Sport auszuüben, der viele Kräfte verbraucht, wie das beim Schwimmen der Fall ist. Langsames Spazierengehen ist aber Ordnung, da das den Körper nicht zu sehr anstrengt, die langsame Bewegung sogar die Verdauung anregt.
Warum man jetzt aber nicht baden gehen soll, das weiß ich nicht so genau. Vielleicht ist heißes Wasser da einfach nicht gut, wenn der Magen noch voll ist. Es ist einfach zu anstrengend für den Körper, da der Kreislauf dann verstärkt bei einem heißen Bad in Schwung kommt, der Körper aber erst mal Ruhe braucht.
Natürlich kommt es vor allen Dingen an, wieviel man zu sich nimmt. Nehme ich kleine Mengen zu mir, die den Magen nicht belasten, so ist es sicher kein Problem, danach schwimmen oder baden zu gehen.
Man sagt, dass man vor der Ausübung einer Sportart wie schwimmen, walken, aber auch Qi Gong und Yoga mindestens 2 Stunden kein schweres Essen zu sich nehmen sollte, bzw. gar nichts essen. Aber gegen eine kleine BAnane oder ein Stück Obst, sowie ein Joghurt ist sicher nichts einzuwenden, wenn man schwimmen gehen will.
So. ich hoffe, ich habe dir mit meiner Antwort geholfen.

Gruß

Gringa

Hallo Ludmillaberlin,
ich meine, es hängt davon ab, was man isst.
eine leichte Mahlzeit, oderein belegtes Brötchen oder so was schadet sicher nicht.
Wenn du aber nen dicken deutschen braten isst,
braucht dein bauch etwas Zeit zum Veerdauen.
ich glaube, das fühlt man, ob der Bauch dann eine Pause braucht, oder ob man schwimmen kann.
ich glaube beim Essen nicht an Theorien, sondern mache es vom Körpergefühl abhängig.
Wenn man im Schwimmbad ist, kann man ja schnell raus, wenns einem nicht gut geht.
Im See oder Meer muss man mehr auf sich achtenn. Liebe Grüße Fuchsy

Hallo,
grundsätzlich ist das auch totaler Humbug. Man wird nach dem essen nicht ertrinken oder an Magenkrämpfen zugrunde gehen.
Das meiste Blut wird nach dem Essen im Magen benötigt um die Verdauung anzutreiben. Nach einer besonders vollen Mahlzeit treten deshalb danach Müdigkeit und Schlappheit auf, weitere Folgen sind nicht zu erwarten wenn man denn nicht herzkrank bzw -schwach ist. Hier kann der Blutmangel in den Gefäßen zu weiteren Problemen führen.
Gesunde ausgewogene Ernährung stehen also meines Wissens nach nicht im Konflikt zum schwimmen!

Liebe Ludmilla,

Als wir Kinder waren, wurde uns erzählt, man könne ohmächtig werden, wenn man nach dem Essen direkt schwimmen gehen würde, weil angeblich das Gehirn dann nicht mehr so gut durchblutet würde, weil es im Magen zur Verdauung gebraucht würde.
Heute weiß man, dass das Quatsch ist. Das wäre ja dramatisch, wenn der menschliche Körper derart unfunktional gebaut wäre. Man sagt zwar „Voller Bauch studiert nicht gern“, weil man nach einem großen Essen oft so eine Schwere und Müdigkeit verspürt. Das ist aber sicher nicht derart dramatisch, dass man, vor allem bei Bewegung, davon ohnmächtig würde.

Urbanes Mythos eindeutig widerlegt.
Viele Grüße!
Alice

Hallo LudmillaBerlin!
Man muss die Aussage etwas relativieren.
Es gilt das Motto:

Nie mit ganz vollem bzw.leerem Magen schwimmen zu gehen.

Es ist kaum ein Problem, wenn man vorm Schwimmen etwas gut Bekömmliches zu sich genommen hat, wie Du es ja schon selbst erwähnt hattest.

Viele Grüsse

  • Gerd -

Hi Ludmilla,
diese Regel ist wohl eher als „generelle Richtlinie“ zu sehen. Die Verdauung bindet das Blut im Darm und bedarf zur Verbrennung eine nicht geringe Menge an Sauerstoff - dieser Sauerstoff fehlt den Muskeln: Sauerstoffmangel führt zur Milchzuckerverbrennung, bzw. zur Lactatbildung - und es kann zu Leitungsabfällen und bis zu Krämpfen kommen.
Ich gebe Dir aber recht, ein trainierter Schwimmer sollte keine Probleme haben ein paar Meter nach einem kleinen Imbis zu schwimmen - aber genau hier hakt die Regel ein!!!
Größere Mengen an Nahrung, Schwimmen am Strand - wo es evtl. gegen starke Strömungen an zu schwimmen bedarf können eine harmlose Situation gefährlich machen.
Beispiel: ich bin gestern aus dem Urlaub gekommen, wo es einen 25 m Schwimmerpool gab. Mittags hatte ich ein Sandwich und Reis an der Bar eingeworfen (ohne Völlegefühl) und habe ca. 20 min. später ein paar Bahnen gezogen. nach 20 - 30 Bahnen dann: Stein im Bauch, Trägheit, Seitenstechen … und ehrlich, ich bin ein geübter Schwimmer (2 x pro Woche mind. 3 km (= 120 Bahnen). Aber probiers doch mal im Schwimmbad (nicht im Meer!!!) aus.
Hoffe ich konnte Dir helfen
Holden

Halle,

Verdauen braucht Energie - Energie, die dem Gesamtorganismus fehlt. Kreislaufprobleme sind beim Sprung ins - besonders bei kaltem - Wasser möglich. Daher die Gefahr.

beste Grüße

Sehe ich genauso wie Sie.

Viel Spass beim Voll-Bauch-Schwimmen