Nach FS: Wozu ist ein psych. Berater berechtigt?

Hallo,

was ist denn NLP?

LG

ich möchte ja nicht jedem PB unterstellen, dass er/sie nur Kohle machen möchte, aber einen potentiellen zahlenden Kunden woanders hinzuschicken, bedeutet natürlich finanzielle Einbuße. Man kann es nur hoffen, dass Coaches so verantwortlich handeln.

Das hat ja nicht nur mit verantwortlichem Handeln zu tun. Angenommener Fall der Trauer im Todesfall. Grundsätzlich handelt es sich dabei um eine „normale“ Lebenskrise, die man alleine, in Gesprächen im Umfeld oder mit einem Berater bearbeiten kann. Es kann aber auch sein, dass diese Trauer umschlägt in eine Depression.

Das zu erkennen, bedarf einer gewissen Ausbildung, die wohl nicht in Fernkursen zu erwerben ist.

Die Gefahr ist dann besonders groß, wenn der Hilfesuchende sich in vermeintlich professionellen Händen wähnt und deshalb Eigenschutz oder eigene Wachsamkeit runtergefahren hat oder aufgrund einer entstandenen Abhängigkeit gar dazu gar nicht mehr richtig in der Lage ist.

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Hallo,

welcher Berufsgruppe der „Helfer“ angehört, habe ich ganz bewusst offen gelassen.

Denn ein Helfer könnte z.B. auch ein Psychiater oder Pfarrer sein. Wenn ich mir jetzt noch einmal alles hier Geschriebene durchlese und für „Helfer“ den „Psychiater“ einsetze, dann wird es interessant.

Zum Einen, warum bist du/ seid ihr so auf den „unprofessionellen“ Helfer fixiert? Zum Anderen, weil wir jetzt feststellen könnten, das deine/ eure Argumentation trotzdem noch stimmt. Das meinte ich mit „Im Grunde sind wir uns doch einig.“

Ich habe nichts dagegen die Diskussion fortzuführen, jedoch sprengt dies vermutlich den Rahmen dieses Forums und dürfte außerdem nicht mehr zum Thema passen.

Gruß Ralf

Eben - meine ich ja auch! :smile:

Gruß
A.A.

welcher Berufsgruppe der „Helfer“ angehört, habe ich ganz
bewusst offen gelassen.

Davon kann kaum die Rede sein!

Zum Einen, warum bist du/ seid ihr so auf den
„unprofessionellen“ Helfer fixiert?

Aus dem Kontext heraus? Weil der Ausgangsbeitrag, auf den du direkt geantwortet hast, nur darum geht und du sogar Qualifikation als völling unerheblich darstellst?

UP:

Wozu ist ein psych. Berater* berechtigt?

Was dürfen diese psychologischen Berater machen? Was wäre, wenn sie über ihre „Qualifikationen“ heraus arbeiten, welche das auch immer sind?

*Hier auch konkret bezogen auf eine mehrmonatige Ausbildung als reines Fernstudium.

Deine Antwort darauf:

indem du deiner Freundin von einer psychologischen Beratung abgeraten hast, hast du sie im weitesten Sinne psychologisch beraten. Bist du dafür qualifiziert? Ich würde sagen ja, du bist es.

-> Aussage: jeder ist qualifiziert, psychologisch zu beraten.

Letztendlich sitzen sich zwei Menschen gegenüber von dem der eine glaubt, das der andere ihm helfen kann und der andere wiederum glaubt, das er dazu auch in der Lage ist. Es geht hier also um zwei Menschen und nicht darum, wer welche Qualifikation hat.

Und wenn der Helfer helfen kann, ist der Hilfesuchende zufrieden. Sowas passiert jeden Tag in allen Bereichen des Lebens. Egal ob du mit Arbeitskollegen, Psychotherapeuten oder mit deiner Oma sprichst.

-> Aussage: Qualifikation ist unerheblich.

Zum Anderen, weil wir
jetzt feststellen könnten, das deine/ eure Argumentation
trotzdem noch stimmt.

Trotzdem? Trotz was?

Ich habe nichts dagegen die Diskussion fortzuführen,

Ich auch nicht. Das würde allerdings eine einigermaßen stringente Diskussionlinie voraussetzen oder, wenn man sie verlässt, die Aussage: Ich habe meine Meinung geändert. Schwierig und zum Diskutieren unerfreulich wird es, wenn jemand den schwarzen Schimmel herbei argumentiert, kurz drauf soll er doch ein bisschen weiß sein und dann hin Herzensgüte Einigkeit verstreut wo keine ist.

Ja, du hast Recht.
Jemand, der andere psychologisch beraten möchte, muss entsprechend qualifiziert sein. Und jeder, der Hilfe sucht, sollte sich vorher von der geeigneten Qualifikation des „Helfers“ (z.B. Berater, Psychologe, Arzt, Pfarrer usw.)überzeugen.

Nachtrag
Hallo,

aber was mit diesen Techniken wie Klopftherapie, NLP und
Ähnlichem?

NLP ist wie gesagt nichts therapierendes und daher erlaubt, weil Bestandteil einer Beratung.
Bei der Klopftechnik ist man sich nicht ganz einig. Einerseits besteht bei z.B Angstzuständen eine Diagnose und darf vom P.B. nicht angewendet werden. Andererseits darf dem Kunden die KLopftechnik zwar gezeigt, aber nicht vom P.B. selber angewendet werden. Aber darüber ist man sich wie gesagt nicht einig.

Gruß
Roland

Bei der Klopftechnik ist man sich nicht ganz einig. Einerseits
besteht bei z.B Angstzuständen eine Diagnose und darf vom P.B.
nicht angewendet werden. Andererseits darf dem Kunden die
KLopftechnik zwar gezeigt, aber nicht vom P.B. selber
angewendet werden. Aber darüber ist man sich wie gesagt nicht
einig.

Danke Dir für’s Nachfragen!

-)

Gruß
Aquilegia A.