Nach jahren guter arbeit abgesägt

hallo

mal angenommen eine person arbeitet seit 10 jahren auf einer arbeitsstelle. sie macht die arbeit immer zufriedenstellend ( klar, der ein oder andere fehler passiert immer mal, sind ja alles nur menschen ). es gibt auch nie irgendwelche beschwerden vom vorgesetzten über schlechte einstellung, oder arbeitsverhalten. vor ca 6 monaten wurde ein frisch ausgelernter azubi auf diese stelle mit angelernt ( ist eine sehr hochwertige stelle, deshalb lange anlernzeit ). es wurde gesagt er wird angelernt um bei einem ausfall der person ( krankheit, urlaub, ec… ) die stelle ausfüllen zu können. nun wurde die person durch den frisch angelernten ausgetauscht. der vorgesetzte entschied das ab sofort der neue den job übernimmt. gründe : keine richtigen, nur fadenscheinige erklärungen, man sieht die arbeit zu locker, ist nicht richtig dabei, der neue mann ist mehr motiviert, etc… .

jetzt die frage : was kann man dagegen tun ? hat man da chancen ? es geht um den weg zum betriebsrat um sich letztendlich mit dem chef anzulegen.

gruss

Hallo,

was kann man dagegen tun?

Da wäre erst mal die Frage, was im Arbeitsvertrag zur Tätigkeit konkret geregelt ist und wie es vertraglich mit Versetzung bzw. Einsatz in nem anderen „Wirkungskreis“ aussieht. Gilt ein Tarifvertrag für das Arbeitsverhältnis? Wwnn ja, was besagt der z.B. zum Thema Versetzung?

MfG

laut arbeitsvertrag kann die person auf eine andere stelle in der abteilung eingesetzt werden. die person macht aber schon von anfang an die am hächsten eingestufte arbeit ( dieser arbeitsplatzt ). die neue, andere tätigkeit ist ein schlechter bewerteter arbeitsplatz. auserdem wird die person auch auf die höhere position seit anfang an bezahlt.

es wird spekuliert das der vorgestezte sie person nicht mehr leiden kann ( gab mal einige meinungsverschiedenheiten ) und der neue azubi ein bekannter oder freund eines bekannten ist ( väterleswirtschaft eben )

gruss

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Hallo!

Das wird schwierig! Ist man Mitglied in einer Gewerkschaft UND möchte den Job unter diesen Bedingungen nicht weiter ausüben, kann man sich dort beraten lassen und ggf. vor Gericht gehen, um eine Abfindung zu erstreiten. Ein Bekannter von mir hat das versucht, hatte aber Pech und seine Klage wurde abgewiesen.

Ist man nicht in einer Gewerkschaft, darf man sich dann auch noch an den Gerichtskosten beteiligen.

Die Chancen stehen schlecht, dass man den Job zurückbekommt. Und mal im Ernst: Wer will nach einer Gerichtsverhandlung noch in so einer Firma bleiben?

Möchte man dort bleiben, muss man die Zähne zusammenbeißen und hoffen, dass die neue Kraft den Platz irgendwann aus irgendeinem Grund wieder räumt. Solange es zu keiner Gehaltskürzung kommt…

Wenn der Chef den Mitarbeiter nicht mehr leiden kann, wäre zu überlegen, in Ruhe eine neue Stelle zu suchen. Auf die Dauer kann das ziemlich unangenehm werden. Ich würde - für alle Fälle - überlegen, in eine Gewerkschaft einzutreten. Die haben gute Rechtsanwälte mit qualifizierter Rechtsberatung. Nach einem halben Jahr Mitgliedschaft besteht voller Anspruch auf rechtlichen Beistand.

Es besteht die Gefahr, dass der Mitarbeiter, der in Ungnade gefallen ist, unberechtigte Abmahnungen oder sogar eine Kündigung bekommt. Das muss nicht passieren, kann aber. Es ist besser, wenn man darauf vorbereitet ist.

Viele Grüße

Anne

anhang
die frage die sich in diesem fall aufwirft ist die ob ein vorgesetzter jemand von heute auf morgen von seiner arbeit absetzten kann, obwohl dieser die schon 10 jahre macht und auch dafür bezahlt wird. und das ganze ohne angaben von handfesten gründen, sondern sich nur auf hören sagen aussagen beruht.

gruss

die person macht aber schon
von anfang an die am hächsten eingestufte arbeit ( dieser
arbeitsplatzt ). die neue, andere tätigkeit ist ein schlechter
bewerteter arbeitsplatz. auserdem wird die person auch auf die
höhere position seit anfang an bezahlt.

Ich kann nur raten, zu einem Anwalt zu gehen mit allen vefügbaren Unterlagen zum Arbeitsverhältnis, der kann dann auch zum weiteren Vorgehen beraten. Die Sachlage rechtssicher zu beurteilen mute ich mir nämlich nicht zu. (Dazu hängt unter Umständen für den AN zu viel Geld dran)

Hallo

die frage die sich in diesem fall aufwirft ist die ob ein
vorgesetzter jemand von heute auf morgen von seiner arbeit
absetzten kann,

Je nach vertraglicher Grundlage lautet die Antwort ja oder nein. Der Weg zum Anwalt scheint unumgänglich. Das sollte übrigens auch sehr bald gemachtw werden. Zum Betriebsrat zu gehen, schadet übrigens auch nie.

Gruß,
LeoLo