Nach Kauf, fairer 'Wohnpreis'?

Hallo,

nachdem man ein Haus gekauft hat, will man jetzt ermitteln, wer
jetzt was zu zahlen hat. Der Kaufpreis wurde zu 100% von einem Partner gezahlt.
Im Grundbuch steht auch nur derjenige.
Die Kaltmiete betrug vorher 600 Euro.

Die erste Vorstellung geht dahin, dass ca 1% des Kaufpreises für Rücklagen gebildet werden müssen und dass das Haus im Jahr 1 % an wert verliert.
Der erste Gedanke wäre der, dass diese beiden zahlen geteilt durch 2
das ‚Wohngeld‘ ergeben.
Ist das real, ist das fair???

Kommt darauf an wie alt die Bude ist und wie viel dafür bezahlt wurde. ME sind 2% zu wenig. Wertverlust steuerlich 2%. Reparaturkosten würde ich einen Grundstock bilden, mit dem man auch wirklich etwas anfangen kann und dann reduzieren.
Es kommt aber auch darauf an was man selbst machen will und kann.

vnA

haus ist 1 jahr alt und kp 250 tsd.
was kann hier eine faire lösung sein?

Einfamilienhaus?
Was kann da kommen?
Erstmal ist ja noch Gewährleistung. Die muss man erst mal bekommen, da stehen Anwalts- und Gutachterkosten im Raum. Im Zweifelsfall auch Mängelbeseitigung erstmal auf eigene Kosten.
Was geht danach kaputt: Fußbodenbeläge, Tapeten, mal ein Fensterbeschlag, Rollladen, Armaturen, Heizungspumpe, Wärmetauscher etc. alles nur Kleinigkeiten.
Größer wird es in 10-15 Jahren: eine neue Heizung.
Ich für mich würde so 10’-15’ auf die Seite legen und dann wirklich nur noch mit 2.5’ = 1% im Jahr zufüttern. Zu überlegen wäre für größere Sachen sich einen Bausparvertrag oder einen Sparvertrag anzulegen oder wenn man die Disziplin hat: Schatzbriefe die kurzfristig zu aktivieren sind (aber nicht für ein Auto verwenden)

vnA

Danke!
Zur Erinnerung, es geht darum eine Art Miete zu definieren/festzulegen.
Da gibts doch bestimmt Standardformeln oder so etwas?

Es wird doch noch gelingen die gemachten Angaben auf den Monat und die Person umzurechnen, oder?
Was nützt die Aussage 2,5% im Jahr = 6250€ wenn man irgendwann völlig nutzlos 100.000 auf einem Konto rumliegen hat und die Zinsen noch versteuern muss. Schnell etwas für alle Fälle ansparen, jederzeit aktivierbar anlegen und dann ruhig auf größere Veränderungen z.B. mit einem Bausparvertrag hinsparen.

vnA

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HALLO nochmal,

also es geht darum, mit einer anderen Person Rücklagen zu bilden.
Ich bin auf der SUche nach einem realen Preis,
den sich zwei Parteien monatlich teilen.
Einen fairen, nicht zu hohen, aber auch nicht zu niedrigen wert.

Oder andersrum, was muss für so ein Haus an Rücklagen gebildet werden?

Danke!

Mir ist schon klar worum es geht.
Aber innerfamiliäre Dinge sollte man schon selbst regeln. Ich eigne mich nicht als Sündenbock.

vnA

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jetzt was zu zahlen hat. Der Kaufpreis wurde zu 100% von einem
Partner gezahlt.

Die erste Vorstellung geht dahin, dass ca 1% des Kaufpreises
für Rücklagen gebildet werden müssen und dass das Haus im Jahr
1 % an wert verliert.
Der erste Gedanke wäre der, dass diese beiden zahlen geteilt
durch 2
das ‚Wohngeld‘ ergeben.
Ist das real, ist das fair???

Meines Erachtens gibt es hier zwei Ansätze:

  1. Eine Vergleichsmiete ermitteln. Als Ansatz kann man die vorher gezahlten 600€ Miete zu Grunde legen. Am besten mit entsprechenden Angeboten bei Immobilienscout abgleichen.
  2. Eine Kostenmiete ermitteln:
    Dabei 2%Afa pa auf Kaufpreis-Grundstückskosten
  • 4% vom Kaufpreis als Kapitalkosten

Gruß n.

Danke, aber was heißt das jetzt konkret?
2% oder 4% vom Kaufpreis durch 12 als Miete,
oder gar 2+4 = 6%?

Grüße

Das hat doch mit Familie nichts zu tun, wenn ich nach einer Formel
für Wertverlust und Rücklagen frage :smile:

Doch hat es, weil andere in der gleichen Situation das eventuell ganz anders lösen würden. Hier geht es um deinen persönlichen „Geschmack“.

Gruß

Samira

persönlicher geschmack?
bei formeln gibts sowas auch?