Nach Östrogenen nun Testosteron

Hallo zusammen,

nachdem die Hormonbehandlung von Frauen in den Wechseljahren in Verruf geraten ist, soll es nun den Männern mit Testosteron an den Kragen gehen, anders gesagt: Wechseljahre beim Mann.

Das arznei-telegramm (Information von Ärzten für Ärzte) veröffentlichte hierzu einen interessanten Artikel, zu finden unter:
http://www.cbgnetwork.de/3531.html

Was halten denn die Herren der Schöpfung von dieser Angelegenheit?

Gruß,
p+p

Hallo,

vielen Dank für die Literatustelle.
Ich würde hier - wegen der Sicherheit eines Blutspiegels - die Injektion gegenüber der transdermalen Gabe von Testosteron vorziehen.

Man sieht aber aus der Studie mit dem Gel, daß es halt verschiedene Abnützungserscheinungen sind, die nicht alle auf Testosteronmangel zurückgeführt werden können.
Mein Hausarzt war gegen die Gabe von Testosteron als ich ihn vor Jahren danach fragte, ob das etwas gegen die Alterswehwehchen bringen könnte.
Er ließ meinen Blutspiegel auf Testosterongehalt untersuchen und der war an der unteren Grenze für das damalige Alter.

Grüße

watergolf

Hallo p+p,

ich habe den Eindruck, dass jetzt von wirtschaftlich interessierter Seite statt der gebrandmarkten weiblichen Hormone männliche „an den Mann gebracht“ werden sollen. Was man von angeblich wissenschaftlichen Gutachten zu halten hat, ist ja leider zur Genüge bekannt geworden.

Gruß
Montanus

tach,

ein alter hut, das mit den erfundenen krankheiten:

http://dochoppe.de/news/2008-01/welchseljahre-des-ma…

strubbel
W:open_mouth:)

Hallo,

ein alter hut, das mit den erfundenen krankheiten:

dennoch fallen immer noch zu viele auf die Presseberichte herein.

http://dochoppe.de/news/2008-01/welchseljahre-des-ma…

Eine sehr informative Seite, sollte jeder lesen bevor er eine solche Therapie in Erwägung zieht.

Gruß,
p+p

Hallo Montanus,

ich habe den Eindruck, dass jetzt von wirtschaftlich
interessierter Seite statt der gebrandmarkten weiblichen
Hormone männliche „an den Mann gebracht“ werden sollen. Was
man von angeblich wissenschaftlichen Gutachten zu halten hat,
ist ja leider zur Genüge bekannt geworden.

Dieser Aussage schließe ich mich an. Leider fallen aber immer noch sehr viele auf diese Veröffentlichungen herein, zumindest scheinen das die Kommentare auf anderen Seiten zu zeigen - regelrechte Begeisterung für weitere neue „Medikamente“…

Gruß,
p+p

ich habe vor einiger Zeit ein Buch gelesen, in dem es um Prostata-Beschwerden ( harmlose Vergrößerung bis hin zum Krebs ) ging. Tenor in dem Buch : kommt alles von Testosteron Mangel ! bzw. ein schlechtes Verhältnis von Testosteron zu Östrogenen ( zu viel Östrogene im Verhältnis zum Testosteron ).

Irgendwo in dem Buch steht auch, das bisher die gängige Praxis war, solche Beschwerden auf ein zu viel von Testosteron geschoben hat und dem versuchte mit zusätzlichen Östrogenen Einhalt zu gebieten !???

Als Nichtmediziner kann ich es natürlich nicht so beurteilen. Aber ein Argument im Buch leuchtete mir sofort ein. Der Testosteronspiegel beim Mann nimmt nach dem Hoch irgendwann im jungen Mannesalter kontinuierlich ab, auch schon vor den Wechseljahren. Prostatabeschwerden sind eine ganz klare Alterskrankheit, treten praktisch nur im Alter auf. Das spricht denke ich für einen Testosteronmangel als Ursache.

Das Problem wird wohl sein, dass in Deutschland niemand Testosteron verschrieben bekommt, solange die Werte im Normbereich sind, der wie bei vielen Blutwerten nichts, aber auch gar nichts aussagt.

Wir könnten alle so gesund sein, wenn man komplett anders an viele Sachen herangehen würde …

Hier noch der Link zum Buch

http://www.hormonselbsthilfe.de/Angebote/Inhalt_MB.html

Grüßle

Eric