Liebe Experten!
Ende November hatte ich eine Hüft-OP (Umstellungsosteothomie) und bin seit 2,5 Wochen in einer Reha-Klinik.
Eigentlich ist alles super gelaufen, habe die Narkose gut überstanden, komme von Anfang an mit sehr sehr wenig Schmerzmitteln aus, merke in der Reha jeden Tag kleine Fortschritte.
Und trotzdem:
Seit einigen Tagen habe ich neue Schmerzen im operierten Bein und kann deswegen oft nachts nicht schlafen, das Schmerzmittel (Paracetamol) ändert daran nicht viel. Es ist auch kein Dauerschmerz, sondern eher einer, der nur bei bestimmten Bewegungen bzw. wellenartig auftaucht.
Mein Problem ist, dass ich nach einer solchen Nacht immer total dünnhäutig bin. Ich bin schon in fast jedem Kurs oder bei der Einzel-Krankengymnastik oder beim Muckibuden-Training in Tränen ausgebrochen, wenn irgendeine Bewegung wieder diese Schmerzen auslöste.
Ich weiß nicht recht, warum. Sicher spielt immer der Gedanke mit, dass das vielleicht nie wieder in Ordnung kommt (obwohl es dafür keinen Anhaltspunkt gibt, ist wohl eher meine Angst).
Auch spielt wohl eine Rolle, dass meine Ärztin sich das noch nicht mal angucken wollte und immer nur sagt, es sei Muskelkater, ich solle Schmerztabletten nehmen und weiter trainieren. Es ist aber kein Muskelkater, weil es mal stärker, mal schwächer ist und ich als Sportlerin auch weiß, dass sich Muskelkater anders anfühlt.
Die Physiotherapeutin sagt, dass das alles normal sein bei solch einem Eingriff, das Bein müsse sich erstmal völlig umbauen und das dauere Monate!
Aber was kann ich dagegen tun, dass ich dauernd in Tränen ausbreche, wenn mal eine Übung weh tut?
Sorry, dass das so lang geworden ist.
Und danke, für hilfreiche Antworten!
Liebe Grüße, noi
P.S.: Danke an alle, die mir hier gute Wünsche für die OP mit auf den Weg gegeben hatten!
) Dass du da nach nur wenigen Wochen noch Schmerzen hast, ist völlig normal, da hat der Physiotherapeut recht, nicht normal ist, dass du die Schmerzen aushalten musst.