Nach schlaganfall im sicherheitsdienst arbeiten

Hatte eine Umschulung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit gemacht. Dann im April dieses JAhres hatt ich mit 34 Jahren einen Schlaganfall.Hab aber keine schweren ausfälle nur der Blutdruck ist meisstens zu hoch . Mit medikamenten immer so um die 140/90 eigentlich aktzeptabel , nur wenn ich jetzt einen Ladendieb hinterher rennen soll steigt der hab mal auf sportplatz getestet 400m joggen auf 202/112 was zu hoch ist. jetzt ist die frage ob ich überhaupt noch in diesen beruf arbeiten kann , da ja immer was sein kann wo man schnell hinrennen oder jemanden hinter her muss . was meint ihr , oder soll ich schauen nach einer neuen umschulung.

Kurze Blutdruckspitzen unter sportlicher Betätigung sind normal und bitte nicht mit Bluthochdruck zu verwechseln.
Die Ursachen für Schlaganfall sind vielfältig und so kann nur aufgrund der Diagnose Schlaganfall keine Empfehlung gegeben werden. Ich gehe davon aus, dass es sich bei dem Schlaganfall um einen Infarkt und nicht um eine Blutung gehandelt hat?
Grundsätzlich und in den allermeisten Fällen ist viel Bewegung gut und wichtig! Und ein kurzer Sprint ist kein Propblem,- im Gegenteil.

Im ärztlichen Bericht steht :

Akute Ischämie im rechtsseitigen Mediastromgebiet , in den dorsalen Abschnitten des Putamen sowie cranial davon gelegenen Marklagerregionen umfassend.Zusätzlich kleine Einblutung im rechtseitigen Caput nucleus caudatus , hier ohne Hinweis auf eine angiomatöse VEränderung.

>Hallo Roland,
es tut mir leid dass Du einen Schlaganfall hattest, freue mich aber dass Du ihn anscheinend gut überstanden hast.

Nun zu deiner Frage:
Versuche doch im Werkschutz einen Platz zu finden. Ich weiß dass das nun sicher nicht jedermanns Traum ist, jedoch kannst Du da entspannt arbeiten.
Ich kannte einen der auch nach einen Schlaganfall wieder Fußball spielte.
Was deine Gesundheit angeht, spreche aber vorher noch einmal mit einem Arzt.

Mfg
BruderNumbsi

Hängt davon ab was Sie wollen, wenn Sie eine Umschulung wollen wird diese vielleicht deswegen gefördert.

In der Regel kann man den Körper so einstellen das kein Risiko mehr besteht.
Hängt etwas von den Ursachen des Schlaganfalls ab. Körpergewicht/ zusammensetzung, Fettverteilung, Nährstoffversorgung (ein Parameter ist z.B. Magnesium, das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren, Entzündungslast, Anteil der festen Bestandteile im Blut was verschiedenste Ursachen haben kann, Arbeit des Stresssystems (Cortisolspiegel…)…

Es ist sehr vielschichtig. Hängt davon ab ob Sie an einen wirklichen Experten geraten. Die meisten sind es nur auf dem Papier und erwecken den Anschein und dann so leid es mir tut von Ihnen notwendigkeiten Umzusetzen. Die aber eigentlich leicht machbar sind.

Es muß erst eine fachlich korrekt Blutdiagnostik gemacht werden, z.B. sorry das ich jetzt Fachbegriffe verwende Subfraktionen des LDL Cholesterins gemessen werden, Corstisolausschüttung über dem Tagesverlauf (wichtig den ganzen Verlauf zu messen), hängt dann noch mit der Höhe des Testosteronspiegels -> Verhältnis u.v.m ich schreibe das damit sie sehen das das ganze sehr komplex ist und ganzi viele Ärzte nicht den leisesten Hauch einer Ahnung davon haben.

Ich selbst habe durch einen Motoradunfall 4 Blutungen im Gehirn gehabt - also ähnlich wie Schlaganfall nur äußere Ursachen. Gehen, sprechen, sehen war weg - inzwischen mache ich jährlich die Aufnahemprüfung für Spezialkräfte beim Militär in England mit aus Spaß.
Auch wenn die die Prüfung ernsthaft mitmachen weniger als halb so alt wie ich sind :wink:)

Ich will mich damit nicht beweihräuchern - damit sie sehen was machbar ist - Motto Glaubenssätze verschieben - übrigens haben mir die Ärzte gesagt ich würde nicht mehr gesund werden nicht mehr auf die Beine kommen.

LG Torsten M. Groschupp

bei mir sinds halt mehrere ursachen die in frage kommen
Übergewicht
Aterielle Hypertonie
Hypercholesterinämie
Rauchen
F3-Hypothyreose
Familiäre Prädisposition

was ich noch habe an folgen , sind leichte gleichgewichtsstörungen und die feinmotorik in der linken hand sind noch nicht wieder voll da ,dann einknicken beim laufen des linken beines, Bradydiachokinese links was auch immer das sein mag, eine leichte Dysarthrie, latente hemiparese links

umschulung würde bei mir auch von der rentenversicherung übernommen werden.

Also, ich wäre vorsichtig. Auf einen Schlaganfall kann leicht ein zweiter, schwererer folgen, muss aber natürlich nicht sein. Ich würde mit meinem Hausarzt/Neurologen darüber sprechen, aber schlussendlich ist es Ihre Entscheidung.

Hallo Roland,
Du brauchst den Beruf nicht zu wechseln.
Versuch mal in den Werkschutz zu gelangen. Überwachen von stehenden, fahrenden Verkehr auf einem Werksgelände, Empfangs- und / oder Pfortendienst, überwachung von Brandmeldeeinrichtungen / Sprinklerwart
u.s.w.
Also nicht nur dem Bösewicht hinterher rennen, sondern auch Vorbeugen und Überwachen gehört heute zum Berufsbild.
Auch z.B. Lkw-Kontrollen und ADR - Kontrollen.
Du siehst, genug Möglichkeiten.

Rainer / Objektleiter

Klar gibt es möglichkeiten , wenn diese dann auch dementsprechend bezahlt werden.Hab die Fachkraft für Schutz und Sicherheit gemacht und möchte auch als Fachkaft bezahlt werden , und nicht wie jemand der nur die sachkunde hat.Und ohne Führerschein eine stelle zu finden ist auch schwer.

Mit einem Schlaganfall ist nicht zu spassen. Ich hatte vor 2 Jahren einen mit 26 Jahren und obwohl bis auf Gleichgewicht und Auge nicht viel mehr betroffen wahr, bin ich nicht mehr so leistungsfähig wie früher. Aber ich hatte einen BErater bei der Reha und auch im Krankenhaus. Genauso gibt es diese Berater bei der Rentenstelle und beim Arbeitsamt, die einem sagen ob die Arbeit noch möglich ist. Am wichtigsten sit, was sagt der Arzt dazu?Schon mal gefragt? Ich hatte eine top betreuung danach und konnte durch das Hamburger Modell wieder in meinen Beruf, wenn auch nur noch Teilzeit. Such dir deine Ansprechpartner, aber nicht in einem Forum. Die kennen dich und deine Kondition, deine Erkrankungen etc, gar nicht. Viel Glück GibbsTony

hallo sprich mit dein hausarzt mal darüber ab die arbeit noch zumachen ist für dich

Hallo,

das ist eine berechtigte frage die ein Neurologe, Kardiologe oder ein arbeitsmediziner beantworten muss und geht leider über meine Kompetenzen.
Bitte nehmen sie Kontakt zum Hausarzt auf und lassen Sie sich an einen Facharzt überweisen.
Gute Besserung

T. Theis

Einerseits hast du ja noch etwas Glück gehabt, das du überhaubt noch so Fit bist , aber aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen es ist sehr unwarscheinlich das man überhaupt wieder seine alte Leistungsfähigkeit erreicht. also bei mir ist es jetzt fast 5 Jahre her, und trotzdem bin ich kaum noch körperlich unnd nervlich sehr belastbar, obwohl ich regelmäßig Physiotherapie ind Sport mache. Also ich würde mir was ruhiges suchen. Wundert mich überhaupt das du noch arbeiten kannst, ich bin jetzt seit 4 Jahren berentet und werde es wohl auch bleiben

Im Sicherheitsdienst hast Du im weitesten Sinn einen Kampfauftrag.

Gib das Deinem Arzt weiter, der Dich behandelt. Er wird Dir dann bestätigen, dass im SD arbeiten kannst oder eine Frist setzen. Alternativ wird er Dir eine Umschulung empfehlen.

Dein Arbeitgeber, so Du nicht selbständig bist, kann eventuell Dein Arbeitsumfeld soweit anpassen, dass Du trotzdem im SD arbeiten kannst. (EV. wechsel in einen Logendienst oder ähnliches)

Rede also mit dem Arzt und Deinem Arbeitgeber darüber.

Viele Grüsse und gute Gesundheit

Erich