Nach stalingrad?

Hallo,

welche Probleme, Gefahren u.ä. könnten einer Reise alleine mit Pkw und Wohnwagen nach Stalingrad entgegenstehen? Zeit spielt keine Rolle.

Gruß
Otto

Hallo Otto!

welche Probleme, Gefahren u.ä. könnten einer Reise alleine
mit Pkw und Wohnwagen nach Stalingrad entgegenstehen?

Die größte Gefahr besteht darin, daß Du die Stadt Stalingrad nicht finden wirst. Sie heißt schon seit einigen Jahrzehnten Wolgograd.

Du hast vermutlich im Atlas aus Deiner Schulzeit in den 50ern nachgeguckt :smile:. Lang, lang ists her…

Gruß
Wolfgang

Hallo Otto,

welche Probleme, Gefahren u.ä. könnten einer Reise alleine
mit Pkw und Wohnwagen nach Stalingrad entgegenstehen? Zeit
spielt keine Rolle.

während Du im Wohnwagen schläfst, wird Dein Pkw zum Ersatzteil-Lieferant … falls er überhaupt noch dasteht, wenn Du aufwachst.

Dann sparst Du den Sprit für die Rückfahrt…

Gruß Gudrun

Hallo,

haste recht, vielleicht finde ich auch nur Volgograd.

Gruß
Otto

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Hallo,

warst du schon in Russland? Ich fahre einen alten Citroen XM - also keinen aktuellen hochpreisigen BMW o.ä… Ich war vor Jahren mal in Polen (es soll dort auch viele Diebe geben). Da hatte ich mein Auto unverschlossen mehrere Stunden in einer Stadt abgestellt ohne dass etwas gestohlen wurde. Ich fahre öfters nach Südfrankreich und übernachte auf Autobahnraststätten oder sonstwie wild und wurde noch nie überfallen bzw. beraubt (soll auch angeblich oft vorkommen). In Frankreich werden ständig Autos angezündet - an Sylvester wieder über 300. Deshalb erhoffe ich mir hier praktische Erfahrungen mit Russland, Ukraine usw…

Gruß
Otto

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ständig Autos angezündet???
Hallo Otto,

hier wirfst Du aber einiges durcheinander:
Tourismuskriminalität findest Du in allen Ländern, mal ausgeprägter, mal weniger ausgeprägt.

Das in Frankreich urbanen Problemzonen Autos brennen ist ein Thema, das tiefgreifender behandelt werden muss und nicht im Pauschalurteil. In diese Zonen verirrt sich kein „normaler“ Tourist und riskiert daher auch nicht, dass sein Auto brennt. Die Autos, die brennen, gehören den Feuerteufeln, deren Familien oder Unschuldigen, die nicht woanders wohnen können.
Pauschal hätte man auch über Deutschland in den 90ern sagen können, dass ständig Wohnungen mit Ausländern angezündet werden, oder?
In Frankreich laufen soziale Konflikte immer radikaler ab, es ist nun mal das einzige europäische Land, dass nach Absetzung der Monarchie seinen König hingerichtet hat. Wir Deutschen haben nie eine Revolution zustande gebracht und wenn wir einen Bahnhof besetzen würden, kaufen wir vorher wahrscheinlich alle eine Fahrkarte.

Gruss
Jörg-Holger

In Frankreich werden ständig Autos angezündet - an Sylvester
wieder über 300. Deshalb erhoffe ich mir hier praktische
Erfahrungen mit Russland, Ukraine usw…

Gruß
Otto

Hallo Otto,

welche Probleme, Gefahren u.ä. könnten einer Reise alleine
mit Pkw und Wohnwagen nach Stalingrad entgegenstehen? Zeit
spielt keine Rolle.

während Du im Wohnwagen schläfst, wird Dein Pkw zum
Ersatzteil-Lieferant … falls er überhaupt noch dasteht, wenn
Du aufwachst.

Dann sparst Du den Sprit für die Rückfahrt…

Gruß Gudrun

Hallo!

Wie oft warst du schon in Russland?

Gruß
Tom

Hallo!

Also außer dass Stalingrad schon seit glaube ich 50 Jahren Volgograd heißt, steht einer solchen Reise eigentlich nichts entgegen.

Du solltest halt mit erhöhter Diebstahlgefahr rechnen, die gibt es natürlich schon in Russland, wobei die Kriminalität für den Touristen in Russland wesentlich geringer ist als uns die Medien einreden. Es spukt einfach noch das Gespenst des Reiches des Bösen im Osten in unseren Köpfen (übrigens reden auch die Russen selbst ihr Land gerne schlechter als es ist - sie hassen und lieben ihr Land gleichzeitig).

Ich würde auch auf Campingplätzen oder sonstigen bewachten Plätzen übernachten. In der Regel gibt es solche Plätze überall, das sollte eigentlich kein Problem sein (wobei man die bewachten Plätze meistens dann nur dann findet, wenn man keinen sucht :wink:)

Sonst solltest du damit rechnen, dass du auch ein paar Euro für Bestechungen von Polizisten aufwenden musst. Das ist aber alles leistbar. Teurer wird es allenfalls an der Grenze, wenn man die Grenzwartezeiten verkürzen will.

Wichtig ist jedenfalls eine gute Vorbereitung, dann ist eine solche Reise sicherlich sehr schön. Ich war einmal mit dem Auto in Russland, sonst war ich mit Flugzeug oder Zug dort, und hatte noch nie irgendwelche Probleme dort.

Gruß
Tom

Auch Hallo,

warst du schon in Russland?

ja, einmal in Leningrad und einmal in St. Petersburg, *g*
beidesmal mit Schiff hingefahren.

Ist allerdings schon eine Weile her (1991 + 1993) und beim zweitenmal war ich allein zu Fuß und mit U-Bahn unterwegs, und obwohl ich kein ängstlicher Mensch bin, habe ich mich nicht wirklich wohlgefühlt. Ich war meilenweit als westliche Ausländerin erkennbar, zumal es auch noch Sonntag war, an dem ohnehin relativ(!) weniger Menschen unterwegs waren.

Keine sehr hilfreiche Antwort - ich weiß -, aber die anderen Antworten sind auch nicht sehr aussagekräftig auf Wolgograd bezogen.

Ab und zu wird mal in der Zeitung veröffentlicht, welche Automarke zu wieviel % „beliebt“ in Osteuropa ist, soweit ich mich erinnere, ist die Gefahr für französische Automarken nicht sooooo groß. Das habe ich mir gemerkt, weil ich selber einen Peugeot fahre.

Hier nach ein Link ins Archiv, da fragte jemand wegen Pkw-Fahrt nach Moskau:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Lies am besten den ganzen Thread, auch wegen der Infos zu Versicherung und „Grüner Karte“.

Gruß Gudrun

Hallo!

ja, einmal in Leningrad und einmal in St. Petersburg, *g*
beidesmal mit Schiff hingefahren.

Ist allerdings schon eine Weile her (1991 + 1993) und beim
zweitenmal war ich allein zu Fuß und mit U-Bahn
unterwegs, und obwohl ich kein ängstlicher Mensch bin, habe
ich mich nicht wirklich wohlgefühlt. Ich war meilenweit als
westliche Ausländerin erkennbar, zumal es auch noch Sonntag
war, an dem ohnehin relativ(!) weniger Menschen unterwegs
waren.

Keine sehr hilfreiche Antwort - ich weiß

Ja und auch sachlich nicht nachvollziehbar, sondern ebenfalls Klichée. Dass in Russland nicht das gleiche Sicherheitsniveau wie in Deutschland herrscht ist sowieso klar - wem das nicht klar ist, der sollte überhaupt nirgendwo hinfahren. Und ist dir etwas passiert? - nein, zumindest hast du nichts Gegenteiliges geschrieben. Vielleicht ist also dein schlechtes Gefühl einfach von dir selbst hineinprojeziert, weil du selbst von vorneherein davon ausgehst, dass in Russland alles besonders gefährlich ist?

Wie gesagt, ich möchte nicht sagen, dass Russland so sicher ist wie Deutschland, aber man kann es ganz normal bereisen.

Ich war alleine mit dem Zug unterwegs in Russland, Ukraine, Usbekistan und Kirgisistan und hab mich subjektiv nie unsicher gefühlt. Aufgepasst habe ich natürlich schon auf meine Sachen. Mit dem Auto habe ich mich auch nie unsicher gefühlt, habe aber auch aufgepasst. Das verbleibende Restrisiko habe ich in Kauf genommen. Passiert ist mir nie etwas bis auf einmal - mir wurde mein Fotoapparat gestohlen - und das war in Italien, nicht in Russland.

Gruß
Tom

Hallo,

Keine sehr hilfreiche Antwort - ich weiß

Ja und auch sachlich nicht nachvollziehbar,

Dein Artikel ist ja auch voll von hilfreichen Tips. :wink:

Vielleicht ist also dein schlechtes
Gefühl einfach von dir selbst hineinprojeziert, weil du selbst
von vorneherein davon ausgehst, dass in Russland alles
besonders gefährlich ist?

*LOL*
Ich bin freiwillig und aus eigenem Antrieb dahingefahren - beide Male.
Ich gehe nicht davon aus, daß Rußland besonders gefährlich ist, sondern nur, daß Rußland gefährlicher als Deutschland ist.

Übrigens hast Du nichts anderes gesagt:

Wie gesagt, ich möchte nicht sagen, dass Russland so sicher
ist wie Deutschland, aber man kann es ganz normal bereisen.

und insoweit versteh’ ich nicht, warum Du glaubst, meine damalige Gefühlslage analysieren zu müssen?

Gruß Gudrun