Nach Windoctor Festplatte weg

Hi,

also ich frage für nen Freund, also kanns sein das ich nicht alle Details nennen kann, aber ich schildere mal was passiert ist:

Mein Kumpel hat bei Win2k Defragmentierung gestartet und dann wurde ihm empfohlen Windoctor drüberlaufen zu lassen, nachdem er das gemacht hat war plötzlich die Partition D: weg und ein Laufwerk G: ist erschienen. Auf G: befindet sich ein Ordner „Found.000“ dort sind 7GB Dateien die wie Dll Dateien aussehen. Auf D: war ürsprünglich mal seine ganze Musik.

Kann mir jm weiterhelfen?? jeder hinweis wäre hilfreich!! Danke im voraus, mfg Stefan

Warum fragt er nicht selbst?
Bye
Frank

Er hat leider keinen Internet Anschluss und ich hab gesagt ich kuck mal ob jm helfen kann.

mfG Stefan

Wieviel Partitionen hat er jetzt pro Festplatte?
Cu
Frank

Er hat C: und D: gehabt, jetzt ist halt noch c: und das erschienene G:, als er mit Partition Magic kucken wollte stand irgendwas von überschneidung oder so und er hat keine Partition mehr angezeigt.

mfg

Hi Stefan,

ich hatte einmal fünf Partitionen und win xp, mehr als fünf sind IMHO dort nicht erlaubt.
Ich wußte es damals noch nicht und so machte ich noch eine. Die Folge war, daß meine Install-Partition mit den ganzen setup.exe Dateien verschwunden war. Ich kann dir leider nicht weiterhelfen.
Ciao
Frank

Anzahl der Partitionen
Hi,

ich hatte einmal fünf Partitionen und win xp, mehr als fünf
sind IMHO dort nicht erlaubt.

bei MBR (Master Boot Record) Disks gibts maximal 4 primäre Partitionen, oder drei Primäre und eine Logische.
Bei GPT (GUID Partition Table) Disks gibt es maximal 128 Partitionen.
Jedenfalls wenn Du NTFS einsetzt.

Zu finden in der MSDN unter:
http://www.microsoft.com/resources/documentation/Win…

Gruss,

Herb

Lösung
Hi,

zuerst würde ich euch raten, euch die Dateien in dem Ordner Found mal genauer anzusehen. Der Name „Found“ deutet für mich darauf hin, dass ihr ungewollt ein Datenrettungsprogramm ausgeführt habt. Das stellt auch gelöschte Dateien und Partitionen wieder her, allerdings sind manchmal die Dateinamen verstümmelt.

Kann es also sein, dass diese „komischen“ DLL in Wirklichkeit Dateien des Anwenders sind ?

Ansonsten sehe ich nur eine Lösung :

  • Du leihst Deinem Freund für kurze Zeit Deinen PC - keine Sorge, damit passiert nichts. Auf Deinem PC installierst Du ein Datenrettungs-Tool, z.B. http://www.pc-inspector.de/file_recovery/welcome.htm (Freeware).
  • Dann baut ihr seine Festplatte aus, stellt sie auf „Slave“ um und baut sie bei Dir wieder ein. Je nach Betriebssystem, was Du hast, muss die Festplatte noch in das System eingebunden werden - das alte DOS-Kommando FDISK.
  • Lasst nun das Datenrettungs-Programm laufen. Das sagt zunächst zuverlässig, welche Partitionen physisch vorhanden sind und bietet dann an, die Daten zu retten. Diese geretteten Dateien solltet ihr möglichst auf Deiner Festplatte ablegen. (separater Ordner/Partition)
    Wie oben gesagt, können Dateinamen „verrutscht“ sein.
  • Wenn ihr nun alle rettbaren Dateien von der Platte Deines Freundes runterhabt, würde ich die mit einer sogenannten „Low-Level-Formatierung“ in den Fabrikzustand versetzen. (Achtung, nicht die falsche Platte plattmachen…) Tools dafür findet ihr (je mach Hersteller der Platte) im Internet, google nach „Low Level Format“.
  • Danach kann man die Platte wieder richtig schön aufbauen, mit BS versehen und die Daten wieder rüberspielen.

Das ist zwar eine etwas aufwändigere Methode, aber lieber einmal richtig aufgeräumt, als 100x geflickt.

Gruss Hans-Jürgen