Nachbarschaft / Das ewige Bambus-Problem

Hallo Zusammen.
Reihenhaus/Eigentum
Die Nachbarn der Betroffenen hatten bei Einzug 2003 einen Bambus an die Grundstücksgrenze (Nähe Terrasse) gepflanzt ohne bekannte Maßnahmen zur Verbreitung.

Nach 5 Jahren entfernen sie diesen. 2 Jahre später stellt die Betroffene fest, dass durch die kleinsten Ritzen an ihrer Terrasse Sprößlinge selber Pflanze durchkommen. 

Dort wo sie kann, schneidet sie die Sprößlinge zurück und gräbt die Wurzeln aus. Aber ohne die Terrasse komplett abzutragen, hat sie keine Chance. Der Bambus „klettert“ unter der Terrasse immer weiter und kommt an jeder möglichen Stelle raus.
Da es sich um Niedrigenergiehäuser handelt, die vor dem Mauerwerk noch eine feste, verkleidete Wärmedämmungsschicht haben, breitet sich der Bambus mittlerweile auch unter der Dämmung am Mauerwerk und bricht aus dem Putz.

Welche Möglichkeiten hat sie, wenn größere Schäden entstehen?

Vielen Dank für Inspirationen.
Grüße Surm

Phyllostachys bekämpfen
Servus,

wenn Phyllostachys beginnt, das Haus zu zerlegen, ist das dann kein größerer Schaden?

Ein Fall für ein systemisches Herbizid, gute Wirkung haben glyphosathaltige Mittel. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt dafür.

Schöne Grüße

MM

  • Wenn die ursprüngliche „Mutterpflanze“ entfernt worden ist, ist es relativ schwer, das Zentrum des aktuellen Rhizomgeflechtes zu finden. Man kann aber trotzdem entlang den vorhandenen Strängen ungefähr feststellen, wo es ist. Das ist wichtig für die Arbeit mit glyphosathaltigen Mitteln, weil sie nur dann befriedigend wirken, wenn das Zentrum gut mit dem Wirkstoff versorgt wird.

Bis zum Einsatz keine Triebe mehr zurückschneiden: Es muss genügend Blattfläche für die Aufnahme des Wirkstoffs vorhanden sein.

Hinweis: Sinnvoll sind hier Präparate, die auf die Blätter aufgestrichen oder aufgetupft werden, dann lässt sich selektiv die Phyllostachys vernichten, ohne dass sonst bedeutende Schäden entstehen.

Schöne Grüße

MM

Danke für die Ratschläge. Ich werd mich wohl mal dran machen.