Ich helfe immer wieder bei meiner Mutter in der SOzialstation in der Nachbarschaftshilfe aus.
Jetzt kam ich auf die Idee selbst einen nachbarschaftshilfeverein ne Firma zu gründen. Kann mir da jemand weiter helfen. Was sollte ichd abei beachten?
Hallo Natascha,
Jetzt kam ich auf die Idee selbst einen
nachbarschaftshilfeverein ne Firma zu gründen.
Das schließt sich gegenseitig aus. Ein Verein ist keine Firma. In diesen Bereichen hat man es sehr oft mit Vereinen zutun, da es -anders als bei der Firma/dem Unternehmen/etc.- gerade nicht um das Erzielen von Gewinnen geht, sondern der soziale Gedanke im Vordergrund steht. Darüber hinaus spielen Fördermittel und etwaige Steuervergünstigungen u.U. eine Rolle.
Was Du aber meinst, ist ein privater Dienstleister, der auch solche „Leistungen“ anbietet, wie es der Verein tut.
Hierzu müsste man, sofern man die Vereinsidee nicht vollständig kopieren will (also durch Gründung eines weiteren Vereins), in der Tat ein privatwirtschaftliches Unternehmen gründen. Damit ergeben sich dann aber zwangsläufig alle Fragen, die sich auch für jede x-beliege Unternehmensgründung ergeben. Welche Vorkenntnisse besitzt du denn, die einem unternehmerischen Engagement dienlich sein könnten ?
VG
Sebastian
Hallo Sebastian,
mit Verein / Firma, wollte ich andeuten, dass mir nicht ganz klar ist, welches von beidem das richtige ist.
Ich habe eine kaufmännische AUsbildung.
Im Moment leite ich das Büro in der Firma meines Partners.
Erfahrungen im Bereich der Familienhilfe etc. sind vorhanden, da ich dies ja immer wieder tu.
Mir ist nicht ganz klar ob ich deine Frage hiermit beantwortet habe, aber ich hoffe es!
D. H. ich müsste wohl eine Firma gründen, um die Nachbarschaftshilfe anzubieten?
LG Natascha
Hallo,
mit Verein / Firma, wollte ich andeuten, dass mir nicht ganz
klar ist, welches von beidem das richtige ist.
Okay, verstehe. Na ja, das kommt immer darauf an. Wenn es sich um Personen handelt, die diese Hilfe aus „reiner Nächstenliebe“ anbieten wollen, dann ist der Verein sicherlich schon der richtige Weg. Das hatte ich ja bereits geschrieben.
Will man hingegen ein Erwerbsgeschäft daraus machen, sollte man sich in der Tat über ein „Unternehmen“ Gedanken machen. Wie dieses im Einzelfall konkret zu gestalten ist, kann aber nur unter ein Bezug aller zugänglichen Informationen erfolgen und daher in einem Forum wie diesem (eher) nicht.
Grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass gerade bei kleinen Dienstleistungsunternehmen die unterste Stufe in Sachen „kaufmännische“ bzw. „verwaltungstechnisch“ Anforderungen erforderlich sein sollte. Viele Leute haben das früher ja auch als ICH-AG gestartet.
Ich habe eine kaufmännische AUsbildung.
Im Moment leite ich das Büro in der Firma meines Partners.
Erfahrungen im Bereich der Familienhilfe etc. sind vorhanden,
da ich dies ja immer wieder tu.
Das ist sicherlich schon mal eine gute Basis, um das oben Gesagte umzusetzen. Weil neben der „rein fachlichen“ Arbeit geht es ja auch darum, dass administrative abwickeln zu können.
D. H. ich müsste wohl eine Firma gründen, um die
Nachbarschaftshilfe anzubieten?
Vorsicht mit dem Begriff „Firma“. Das wird gerne im Volksmund irrtümlich verwendet. Unter der Firma versteht man den Namen, unter dem der Kaufmann seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt..
Vergleich hierzu auch http://bundesrecht.juris.de/hgb/__17.html
Daher sollte man besser von einem Unternehmen bzw. dem Unternehmer sprechen. Vergleich hierzu auch http://bundesrecht.juris.de/bgb/__14.html
Daraus folgt dann auch, dass Ihr für den Fall, dass es gewerblich laufen soll, es Euch also „ernähren“ soll, ein Unternehmen zu gründen wäre. Das wäre dann auf der untersten Stufe ein Einzelunternehmen, das Du gründen würdest. Je nach angestreber Größe und Arbeitsumfang wäre der Betrieb eines solchen Unternehmens „noch überschaubar“. Gewerbeschein besorgen und es kann im Prinzip schon los gehen. Immer unter der Voraussetzung es sind keine anderen Berufsvorschriften zu beachten.
VG
Sebastian
Vielen Dank
Vielen Dank für die Hilfe!
Hast Du jetzt eine Idee, wie Du es angehen willst?
In einer Firma entscheidest Du, wie es geht.
Und Du kannst selbst entscheiden, wie groß die Sache wird.
Im Verein tragen viele mit, aber man muss sich immer wieder einig werden.
Gruß JK
ALso, für mich steht fest, dass ein Verein nicht in Frage kommt.
Ich werde jetzt erstmal schauen, wo ich mich am besten informieren kann und dann dort mal einen termin machen, oder vll übers Internet, mal schauen.
Wie ein kleines Gewerbe funktioniert steht hier:
http://www.klicktipps.de/gewerbe.php
Gruß JK