'Nachbarschaftshilfe' bei MyHammer?

Hallo,
kann man sich bei MyHammer (oder woanders) an Auktionen als Arbeitnehmer beteiligen, wenn man nur gelegentlich geringfügige Tätigkeiten annimmt ohne Steuern zahlen zu müssen / ein Gewerbe anzumelden?

Habe Inserate gelesen, die z.B. auf die Versorgung eines Haustiers in der Urlaubszeit betreffen (wäre Nachbarschaftshilfe - oder?).
Was könnte jemand in diesem Bereich machen, den vorallem eine gelegentliche Unterstützung im IT-Bereich interessiert (einerseits weil es sein Hoby ist und sein Sportsgeist hier den Problemen mächtig werden möchte - andererseits weil ein paar € für neues IT-Equipment zusammenkommen würden, die er sich anders als Alleinverdiener einer 4-Köpf. Familie nicht leisten kann)?

Was wäre der Unterschied, wenn ein Gewerbe angemeldet wird?
Was kostet soetwas? Kann dies Probleme mit dem gegulären Arbeitgeber geben? Geht soetwas so einfach?
Oder kurz zusammengefasst, was macht man am besten / ist zu beachten um auf diese Art & Weise hin und wieder mal ein paar Euro legal dazu verdienen zu können (max 50-100€/Mon)?

Danke + Gruß
Rino

Man kann Einkünfte nicht einfach als Nachbarschaftshilfe deklarieren. Es gibt auch keine Freibeträge. Um das genauer zu beurteilen müsste man alle Einkünfte der betreffenden Person wissen. Es gibt also keine Pauschalaussagen zu diesem Thema.

kann man sich bei MyHammer (oder woanders) an Auktionen als
Arbeitnehmer beteiligen, wenn man nur gelegentlich
geringfügige Tätigkeiten annimmt ohne Steuern zahlen zu müssen
/ ein Gewerbe anzumelden?

Klar.
Nur…wenn „nachhaltigkeit“ besteht wäre man Unternehmer i.S. des UStG. Einnahmen unterliegen eh dem EStG.

Habe Inserate gelesen, die z.B. auf die Versorgung eines
Haustiers in der Urlaubszeit betreffen (wäre
Nachbarschaftshilfe - oder?).

Wäre es, wenn kein Geld dafür genommen wird.

Was könnte jemand in diesem Bereich machen, den vorallem eine
gelegentliche Unterstützung im IT-Bereich interessiert
(einerseits weil es sein Hoby ist und sein Sportsgeist hier
den Problemen mächtig werden möchte - andererseits weil ein
paar € für neues IT-Equipment zusammenkommen würden, die er
sich anders als Alleinverdiener einer 4-Köpf. Familie nicht
leisten kann)?

Dieser jemand könnte sich z.B. freiberuflich als berater in IT-Fragen selbständig machen, nach §19 UStG Kleinunternehmer werden, und eine Gewinnermittlung nach §4 (3)EStG erstellen.

Was wäre der Unterschied, wenn ein Gewerbe angemeldet wird?

Dann wäre es legal… könnte aber halt auch als „Berater“…dann freiberuflich, ohne Gewerbe. Je nach Tätigkeit.

Was kostet soetwas?

Gewerbeanmeldung ca. EUR 20 bei der Stadt. Evtl. Berufsgenossenschaft, IHK… Kosten für die Buchhaltung, Erstellung der Steuererklärung…

Kann dies Probleme mit dem gegulären
Arbeitgeber geben?

Es soll Arbeitsverträge geben die sowas beim Arbeitgeber anmeldepflichtig machen…

Geht soetwas so einfach?

Klar geht sowas so einfach

Oder kurz zusammengefasst, was macht man am besten / ist zu
beachten um auf diese Art & Weise hin und wieder mal ein paar
Euro legal dazu verdienen zu können (max 50-100€/Mon)?

siehe oben :wink:

Tüssi

Bianca