nachdem ich selbst nicht so recht weiterkomme, stelle ich das Problem mal hier herein.
Seit über 20 Jahren werden die Mieter in einem Vierfamilienhaus von einer Mitbewohnerin terrorisiert. Ich will jetzt hier nicht alles breittreten, aber sie durchforstet sogar den Müll und hat mit fast allen Leuten in der Umgebung Streit. Jetzt wird es mit ihrem zunehmendem Alter immer schlimmer. Die Nachbarn werden von ihr verbal attackiert, aber immer so, daß nur einer es hören kann. Zeugen fallen deshalb aus.
Sie räsoniert meistens vor einem Bürofenster, weil sie weiß, daß dort jemand sitzt und arbeitet. In Form von Selbstgesprächen oder auch Gesprächen mit dem Hund oder der Nachbarskatze (nicht lachen, es ist so) beleidigt sie alle Nachbarn auf das übelste.
Jetzt meine Frage: Zur Beweisführung der Verleumdungen und Beleidigungen sollten diese auf Tonträger festgehalten werden, aber soweit ich mich informieren konnte, ist es verboten, das nichtöffentliche Gespräch einer Person ohne ihr Wissen mitzuschneiden. Frage: Sind diese Gespräche nichtöffentlich, obwohl sie im Garten vor den Fenstern der Nachbarn stattfinden? Ist es möglich, zur Beweisführung diese Gespräche trotzdem mitzuschneiden?
Das bin ich nicht. Trotzdem: Habe ich richtig verstanden, Du willst die Selbstgespräche der alten Frau aufnehmen und als Beweismittel für was auch immer verwenden? Vergiß es!
Egal welche Verwünschungen und Beschimpfungen die Frau von sich gibt, während sie sich unbeobachtet fühlt, kannst Du nur weghören, aber es geht Dich nichts an.
Die Nachbarn werden von ihr :verbal attackiert, aber
immer so, daß nur einer es :hören kann.
Vielleicht würde ein unterbeschäftigter Advokat dazu raten, sich so etwas nicht gefallen zu lassen. Egal, das ist kein Fall von juristischer Relevanz. Wenn man die Macken der alten Frau kennt, muß ihre Umgebung damit umgehen lernen. Auch andere Menschen werden irgendwann alt, wunderlich und schwierig. Du womöglich auch! Vielleicht ist sie vereinsamt und braucht Hilfe. Wenn überhaupt, ist der soziale Dienst der Gemeinde die geeignete Adresse.
In Form von
Selbstgesprächen oder auch :Gesprächen mit dem Hund oder :der Nachbarskatze (nicht lachen, es ist so) beleidigt :sie alle Nachbarn auf das :übelste.
Millionen Menschen reden mit ihrem Hunden oder Katzen. Ich übrigens auch. Meine beiden besten Mistviecher der Welt hören sogar zu!
Ich bin ziemlich sicher, daß Du Deinen Standpunkt gegenüber der alten Frau noch einmal überdenken solltest. Statt völlig abwegige juristische Mittel auch nur entfernt in Erwägung zu ziehen, versuche lieber, ein paar vernünftige Worte mit ihr zu wechseln oder lasse die Frau einfach ihrer Wege gehen.
Hallo Hägar,
professionell rechtskundig bin ich nicht. Das dargestellte Problem sehe ich durchaus als sehr ernst an, aber wenn das schon so lange besteht, ist meine Frage: warum soll erst jetzt erst etwas unternommen werden? Wurde der Vermieter nie informiert? Haben sich die „Geschädigten“ nie zusammengesetzt und beratschlagt, was man tun kann? Es ist für mich sehr verwunderlich, das sich so viele Menschen zwanzig Jahre lang das antun lassen. Ist vorher niemand ausgezogen aus diesem Haus, oder sind alle seit dieser Zeit zusammen?
Entschuldige bitte, dass ich Dir nicht wirklich helfen kann, aber für mich wirft Deine Darstellung mehr Fragen, als Antworten auf.
Ich glaube, das nch so langer Zeit eine schnelle,vernünftige und konstruktive Lösung nicht im Bereich des Möglichen liegt.
Trotzdem viel Glück! Gruß Iso.Osi
Hallo,
auf was zielt die Aufnahme ab ? Als Beweismittel für was ? Beleidigung ? Wenn ich meinen beiden Katzen erzähle, was für ein dummes Schwein Herr XY ist, dürfte das kaum strafrechtlich relevant sein, auch wenn dabei die betreffende Person durch ein zufällig geöffnetes Fenster unfreiwillig zum Zuhörer meiner Verunglimpfungen wird. Wenn ihr statt dessen an eine Zwangseinweisung denkt, dürfte es noch aussichtsloser sein (zum Glück), solange sie kein allgemein- oder selbstgefährendes Verhalten an den Tag legt.
Hallo Hägar.
Wie schon meine Vorredner bin auch ich der Meinung, daß juristisches Vorgehen alles andere als sinnvoll ist.
20 Jahre geht das nun schon so, warum dann erst jetzt Initiative ergreifen?
Und zu dem, vielleicht weiß sie ja auch gar nicht mehr, was sie redet. Ich bin Krankenschwester von Beruf und mußte mich im Krankenhaus von alten wunderlichen Menschen auch schon des öfteren wüst beschimpfen lassen, manche werden sogar richtig aggressiv. Das hat aber meist damit zu tun, daß sie verwirrt sind (Altersdemenz o.ä.)Viele können sich schon wenige Stunden, Minuten später nicht mehr daran erinnern, was sie gesagt oder getan haben.
Vielleicht ist die alte Frau auch einfach nur schon zu lange allein. Hat sie denn Angehörige? Dann könnte man vielleicht mit denen mal reden, was man machen kann.
Kommt sie denn noch allein zurecht, oder macht sie den Anschein, daß sie sich nicht mehr selbst versorgen kann?
Dann sollte man wirklich den Sozialen Dienst bei euch mal einschalten.
Ich hoffe, ihr findet eine moderate Lösung.
Liebe Grüße
Katrin
Interviewfragen
Hallo Hägar, hoffentlich nicht so schrecklich (smile),
wie alt ist denn diese Frau, leidet sie an Arterienverkalkung? Das ist eben so bei alten Menschen.
Aber vielleicht kann man durch eine Hintertür zu legalen Tonaufnahmen kommen, indem Du eine Person von der Presse beauftragst, die Frau zu interviewen. In diesem Interview soll es um Zusammenleben von Nachbarn gehen. Damit steht die Frau wenigstens einmal im Mittelpunkt, und sie kann sich über alles beschweren, was ihr am Herz liegt. Dann sagt man ihr noch, dass sie vielleicht ins Fernsehen kommt. Dann müsste sie schweigsamer werden.
Grüße
Franz
Streit. Jetzt wird es mit ihrem zunehmendem Alter immer
schlimmer. Die Nachbarn werden von ihr verbal attackiert, aber
immer so, daß nur einer es hören kann. Zeugen fallen deshalb
aus.
Sie räsoniert meistens vor einem Bürofenster, weil sie weiß,
daß dort jemand sitzt und arbeitet. In Form von
Selbstgesprächen oder auch Gesprächen mit dem Hund oder der
Nachbarskatze (nicht lachen, es ist so) beleidigt sie alle
Nachbarn auf das übelste.
Jetzt meine Frage: Zur Beweisführung der Verleumdungen und
Beleidigungen sollten diese auf Tonträger festgehalten werden,
aber soweit ich mich informieren konnte, ist es verboten, das
nichtöffentliche Gespräch einer Person ohne ihr Wissen
mitzuschneiden. Frage: Sind diese Gespräche nichtöffentlich,
obwohl sie im Garten vor den Fenstern der Nachbarn
stattfinden? Ist es möglich, zur Beweisführung diese Gespräche
trotzdem mitzuschneiden?
danke für die rege Teilnahme, aber ich glaube ich bin hier gründlich mißverstanden worden.
Die Frau ist topfit, und alles was sie macht, macht sie berechnend. Sie ist weder debil, noch verkalkt oder sonstwas.
Sie hat soger den eigenen Sohn dazugebracht, hier auszuziehen. Also fällt die Einschaltung der Familie schon mal flach, ihren Ehemann hat sie schon vor Jahren vernichtet und brüstet sich überall damit.
Ich glaube aber, daß es wenig Sinn macht, hier weiter zu diskutieren. Dank an alle, die sich bisher bemüht haben.