Nachbarschaftsstreit,Belästigung unsere Nachbarn

Belästigung der Nachbarn,da unsere sehr geräuschempfindlichen Nachbarn die in der Wohnung über uns wohnen,seit unserem einzug vor 2 Jahren dauergast an unserer Tür sind,wissen wir nicht mehr was wir tun können um wieder Leben zu können.Wir laden kaum gäste ein,hören selten laute musik oder sind sonst aufällig laut,trotzdem gibt es dauernd beschwerden,das Paar das ungefähr 40 Jahre alt ist und unterschiedliche arbeitszeiten hat,Freundin arbeitet nachts,Freund tagsüber,hatten sich letztes Jahr beschwert weil z.B die Familie zu gast war,kind 4 Jahre alt hat geweint nachmittags,schon standen sie da,kind hat am abend kurz geweint ,schon waren sie da,Bei einem anderen Besuch,wurde nachts ein gesellschaftsspiel gespielt und gelacht,nachbar hat wütend an der Tür gehämmert und uns angeschrien,Wir standen auf dem Balkon haben gegrillt.Erst mal nur kohle mit einem Elektrischen Anzünder angemacht damit kein Rauch entsteht,Nachbar stand vor der Tür und hat von Qualm und geruch von Fett geredet,obwohl noch nichts auf dem Grill lag,und auch kein Rauch,Nun hat der Nachbar auch noch gemeint da der Boden und die Wände dünn sieht,hört er jeden schritt und jedes Wort und jedes Lachen,kommentare über unsere Beziehung und unser Privatleben wurden abgelassen.
WIr fühlen uns in unseren eigenen Vier Wänden nicht wohl und haben das gefühl gefangen zu sein und kein Recht zum Leben mehr zu haben,bei mir hat es schon depressionen und Paranoia hervorgerufen,das ich bei jedem geräusch angst habe,das jemand an der Tür klopft.Nebenbei bezahlen wir für viel Miete und haben schon viel geld für die Einrichtung und den Umzug in diese Wohnung investiert,.Wir sind verzweifelt,.

Hallo, also ich kann mir das gut vorstellen, dass man da keinen Bock mehr hat überhaupt noch was zu machen in der Wohnung. Wie sieht es denn mit den Nachbarn überhaupt aus - die wohnen jetzt oben drüber - hört ihr die denn auch? Wenn die Böden und Wände soo dünn sein sollen, müsstet Ihr diese Nachbarn doch auch wahrnehmen? Ist es eine Eigentumswohnung oder Mietwohnung? Wenn es eine Mietwohnung ist, dann gibt es doch einen Vermieter, den man dazu mal ansprechen sollte bzw. nicht im Hausflur zwischen Tür und Angel, sondern anrufen und einen ordentlichen Termin machen. Ihm die Sachen so schildern, wie sie sind - also, normales Leben innerhalb einer Wohnung. Dazu gehört natürlich auch lachen, auch ein Kind darf mal weinen (zumal es nur zu Besuch ist und wenn das nicht den ganzen Tag so geht oder in der Nacht). Es kann nicht sein, dass die Nachbarn ein normales Gespräch mitbekommen, welches in der Wohnung geführt wird, es sei denn man sitzt auf dem Balkon oder Terrasse und die spitzen extra ihre Ohren, um alles mitzubekommen?! Ich sehe das auch als Eingriff in Eure Privatsphäre, wenn die Nachbarn da Dinge erzählen, die sie angeblich aus Eurer Wohnung gehört haben. Das ist schon ein starkes Stück. Also, es gibt Dinge die ihr erstmal machen könnt. Den Vermieter aufsuchen und von diesen Vorfällen (ständig anschellen und meckern usw.) berichten. Ihm auch von den angeblichen dünnen Wänden und Decken erzählen - hören, was sagt er dazu?! Als Vermieter sollte er sich da zwischenschalten und den Nachbarn sagen, dass in seinen Wohnungen gelebt werden darf - natürlich alles im Rahmen. Ihr sagt ja, ihr seit nicht zu laut, macht wenig laute Musik, habt kaum Besuch usw. Selbst wenn das öfter der Fall wäre mit em Besuch, geht das den Nachbarn nicht an - solange alles normal abläuft, wovon ich mal ausgehe?!
Euch hat überhaupt nicht zu interessieren, ob die Nachbarin nachts arbeitet - das ist völlig Wurscht - und deren Leben. Deswegen müsst ihr doch nicht tagsüber durch die Wohnung schleichen und flüstern? Ich kann mir gut vorstellen, dass der Vermieter hier helfen kann. Es gibt ausserdem noch den Mieterschutzbund, den man aufsuchen kann. Was auch helfen würde ist, die beiden „Miesmuscheln“ von oben evtl. mal einladen zum Kaffee oder am Abend zum Bierchen - zum besseren Kennenlernen. Vlt.gibt es da Vorurteile? die man ausräumen könnte von beiden Seiten. Ihr könntet denen dann auch so nebenbei mal stecken, das man sie auch hört in der Wohnung, da die Wände und Decke ja so dünn wären. habt ihr das mal entgegengesetzt, wenn die bei Euch geschellt haben?!
FAlls ihr in einer Wohnung irgendeiner Genossenschaft lebt, da gibt es dann auch entpsrechende Ansprechpartner, wo man dieses Problem vortragen kann.

Es gibt mit Sicherheit eine Lösung - vlt. ist die Nachbarin wirklich auch nur so empfindlich, weil sie tagsüber mehr Ruhe braucht. Evtl. könnte man hier eine Vereinbarung mit denen treffen? Man muss nur vernünftig miteinander reden können - und manchmal klappt das nicht - kenn ich selbst von meinen idiotischen Nachbarn! :wink: Wenn wirklich gar nichts mehr geht, würde ich ausziehen - ich würde mir meine Nerven nicht stöändig kaputt machen lassen - aber - die oben erwähnten Dinge, würde ich erstmal versuchen. Ich wünsche Euch viel Glück nund ärgert Euch nicht zu sehr. Idioten gobt es überall - und die meisten wohnen wohl in meiner Nachbarschaft. Es vergeht kein Tag, wo ich mich nicht über diese Vollpfosten ärgere - mittlerweile lache ich nur noch, wenn ich die sehe! :wink:Leider kann ich hier nicht weg, da mein Mann in diesem Haus geboren wurde und er hier niemals wegwollte!

Hallo
schaltet den Vermieter ein, denn das Verhalten der Nachbarn grenzt an Belästigung.
Der Vermieter muß dafür sorgen , dass ihr Eure Wohnung normal nutzen könnt.
Eurer Schilderung nach, ist die Nutzung der Wohnung nicht zu beanstanden.
Sollte dies nicht fruchten, gibt es noch die Möglichkeit den Mieterverein o. die öffentliche Rechtsauskunft einzuschalten.
Liebe Grüße
Heike