Hallo,
es klingt zwar vielleicht lustig aber ist es ganz und gar nicht. Mal angenommen, es geht um einen Nachbarschaftsstreit in einem Mietshaus zwischen Partei A (die Leute die im ersten Stock wohnen) und Partei B (die genau darüber wohnen).
Partei B hat ein sehr aufgewecktes (was ansich nicht negativ ist), aber unausgelastetes Kind (welches zudem alles darf), welches oft wie angestochen durch die Wohnung rennt, sich auf den Boden schmeißt oder hüpft - wodurch laute Trittgeräusche (richtiges Trampeln) entstehen, die nachteilig für Partei A sind, wenn diese ruhen, in Ruhe was machen oder nur in Ruhe TV sehen möchte. Hinzu kommt, dass die Wände etwas hellhörig sind und dass in der Küche der Partei B gefließt ist, wo genau darunter Partei A sein Wohnzimmer hat. Aber im Schlafzimmer der Partei A, wo oben drüber das Wohnzimmer (Auslegware) befindet, ist es auch nur bedingt leiser.
Partei B hat das Obergeschoss (was gleichzeitig Dachgeschoss ist) angemietet, also hat 2 Etagen, ein großes Kinderzimmer befindet sich oben. Es ist Partei B somit (wenn guter Wille vorhanden) möglich, das Kind zum Toben nach oben zu schicken.
Partei A hat mehrmals bei Partei B freundlich dargestellt, dass es sehr laut ist und diese sich gern davon in der unteren Wohnung der Partei A überzeugen könne, wenn es mal wieder so laut ist. Partei B ging nicht drauf ein, statt dessen sagt sie, dass sie in ihrer Wohnung so leben und sich bewegen möchte, wie es ihr gefällt.
Mittlerweile hat es sich so verhärtet, dass verstärkt, also mit Absicht! (auch durch Erwachsene, das hört man), laut aufgetreten und gehüpft wird (klingt als ob Elefanten darüber wohnen) als Schikane.
Was kann Partei A unternehmen, außer aus der Wohnung ausziehen? Die Wohnqualität leidet stark.
Viele Grüße
Bärchen
.