Nachfragefunktion

hallo

versuche gerade die nachfragefunktion zu verstehen. ist ganz schon anspruchsvoll. zu meinem problem:

allg. gilt für die nachfrage eines anbieters i:

x(i)=a(i)-b(i)*p(i)+d[durchschnittspreis der konkurrenz - p(i)]

wobei d ein parameter sein soll, der dem kehrwert des heterogenitätsgrads entspricht.

>entspricht der heterogenitätsgrad der kreuzpreiselastizität?
>gibt es einen beweis für diese formel? irgendwie muss sie ja
aus elementaren aussagen ableitbar sein?

vielleicht kennt jemand die antworten auf meine fragen.
danke schon im voraus.

gruss
martina

Hi Martina !

Also ich hoffe, dass diese Antwort noch rechtzeitig kommt, falls
Du eine Klausur schreiben musst :smile:

Fuer Nachfragefunktionen gibt es keine beweise.
Sie werden ueblicherweise anhand empirischer Beobachtungen und eigener Vorstellungen ueber etwaige Zusammenhaenge regressiert.

Ich glaube nicht, daß der Heterogentaetsgrad die Kreuzpreiselastizitaet bezeichnet.
Wahrscheinlich ist damit der Grad der Unuebersichtlichkeit des Marktes gemeint. Je unuebersichtlicher also heterogener er ist, um so weniger ( Kerhwert )ist der Konsument geneigt einen Preisvergleich anzustellen, so daß die Differenz zwischen dem Konkurrenzpreis und dem eigenen Preis, ( also die Geldmenge, die der Nachfrager eventuell sparen sparen koennte ) mit steigender Heterogenitaet des Marktes immer weniger ins Gewicht faellt ( da man ja den Kehrwert nimmt ), die Nachfragefunktion also immer weniger beeinflußt.

Gruß
Richard

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