Hi Experten,
ist es bei einer Absage auf eine Bewerbung legitim noch mal nach den genauen Hintergründen zu fragen?
best regards,
micha
Hi Experten,
ist es bei einer Absage auf eine Bewerbung legitim noch mal nach den genauen Hintergründen zu fragen?
best regards,
micha
Hallo!
Sicher! Tu das! Es wird in jedem guten (!) Bewerbungsbuch sogar
empfohlen.
Nur so kannst Du eventuelle Fehler beim nächsten mal vermeiden.
Vielleicht warst Du ja auch überqualifiziert, oder, oder, oder!
Gruß,
DARK ANGELINA
Hallo Micha,
mich persönlich nervt es immer, wenn ein Bewerber nachfragt! Die Wahrheit wird in den seltesten Fällen genannt! Es ist doch nun mal so, dass ein Bewerber meinstens nicht genommen wird, weil es einen gibt der besser ist! Das ist hart aber die Wahrheit.
Versetze Dich mal in die Lage eines Personalers, mit viel Glück bekommst Du 40 -50 Unterlagen (je nach Position) stell Dir weiter vor, jeder der eine Absage erhält ruft an um zu Fragen warum!!! Das würde Dich irgenwann auch einmal nerven! Also überlegt man sich irgendeine Floskel!
Lieber Herr Micha,
sie waren ganz nahe drann, aber der Fachvorgesetzte hat den anderen Bewerber bevorzugt!!!
Aber sie waren der beste Zweite in meiner Laufbahn und wenn es zu einer ähnlichen Besetzung kommt werde ich auf jeden Fall an sie denken!!
Sorry!!
Gruß
Norbert
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo!
Mich persönlich nervt es immer, wenn ein Bewerber nachfragt!
Die Wahrheit wird in den seltesten Fällen genannt! Es ist doch
nun mal so, dass ein Bewerber meinstens nicht genommen wird,
weil es einen gibt der besser ist! Das ist hart aber die
Wahrheit.
Dem kann ich allerdings NICHT 100% zustimmen.
Auf Nachfragen von Absagen in den letzten Jahren erhielt ich
immer die gleiche Antwort (kam 3 mal vor!):
Gehalt zu hoch!
Es ist also nicht immer zwingend so, dass da jemand besser ist!!
Okay, oft, aber eben nicht immer!
Und ich finde: wenn ich z.B. erfahre, dass ich den Job nicht
erhielt, weil mir das Wissen von XYZ fehlte, kann ich es mir
evtl. aneignen und habe bei der nächsten Bewerbung mehr
Chancen!?
Gruß,
DARK ANGELINA
Hallo Andi,
ich kann da nur Norbert zustimmen.
es ist nervig dauernd angerufen zu werden, da der Personalmensch, mit dem Du ja telefonierst, in der Regel gar nicht die Gründe kennt. Die Auswahl hat in der Fachabteilung stattgefunden, was soll er Dir also sagen…???
Im Zeifelsfall, kommt dann das Gehaltsargument, damit ist das Gespräch schnell beendet, oder willst Du nachfragen, wie denn Dein „Gehaltswunsch“ auszusehen hätte und mann Dich für 300 Euro weniger nehmen würde?
Wenn er doch die Argumente kennt (Bewerber A ist besser qualifiziert als Bewerber B), kann er i.d.R. mit diesem Hinweis nix anfangen, da die Fachabteilung nicht expliziet sagt, der Lehrgang oder die Qualifikation xyz haben den Ausschlag gegeben.
Es heißt nur, der ist einfach besser für die Position! Was willst Du Dir nun mit so einer Antwort als Wissen aneignen?
Das Wissen was in Firma A znbedingt benötigt wird, ist in Firma B nur ein Randaspekt oder überhaupt nicht relevant! Nicht alle Firmen einer Branche suchen Personal mit deckungsgleicher Ausbildung und Vita.
Gruß
Karl-Heinz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo!
- es ist nervig dauernd angerufen zu werden, da der
Personalmensch, mit dem Du ja telefonierst, in der Regel gar
nicht die Gründe kennt. Die Auswahl hat in der Fachabteilung
stattgefunden, was soll er Dir also sagen…???
Ich selbst habe IMMER mit der Person gesprochen, bei der ich
auch das Vorstellungsgespräch hatte!!!
Im Zeifelsfall, kommt dann das Gehaltsargument, damit ist das
Gespräch schnell beendet, oder willst Du nachfragen, wie denn
Dein „Gehaltswunsch“ auszusehen hätte und mann Dich für 300
Euro weniger nehmen würde?
Ich bin mir sicher, dass es sich BEI MIR wirklich um das Gehalt
gehandelt hat… aber sicher, das ist ja nicht bei jedem so.
- Wenn er doch die Argumente kennt (Bewerber A ist besser
qualifiziert als Bewerber B), kann er i.d.R. mit diesem
Hinweis nix anfangen, da die Fachabteilung nicht expliziet
sagt, der Lehrgang oder die Qualifikation xyz haben den
Ausschlag gegeben.
Es heißt nur, der ist einfach besser für die Position! Was
willst Du Dir nun mit so einer Antwort als Wissen aneignen?
Ich denke, das ist branchenspezifisch… Bei mir (Medienbranche)
ist es schon üblich, zu sagen, welche Kenntnisse fehlen.
Aber gut, ich denke, es ist eben verschieden.
Ich habe jedenfalls immer gute Erfahrungen mit dem Anrufen
gemacht. Im übrigen haben MICH auch DIE CHEFS nach einem
Vorstellungsgespräch gefragt, warum ich bei Ihnen nicht anfangen
will! Da wurde auch Interesse gezeigt.
Aber ich kann auch verstehen, wie das ist, wenn 40/50 Leute
anrufen, und nachhaken…! Und trotzdem tu ich’s! 
Gruß,
DARK ANGELINA
sorry, wenn ich hier vielleicht persoenlich werden muss…
wieso ist ein personaler denn ‚ungehalten‘ wenn jemand
nach dem grund der ablehnung fragt?
ich denke, ein bewerber hat eine ehrliche antwort verdient
-haette er sonst wohl die betr firma ins auge gefasst
und seine zeit investiert zu dem ueblichen verfahren?-
oder ist es schon so weit, dass das personalbuero
‚wuerfelt‘ wen es denn nun am einfachsten einstellt?
wuerfeln deswegen weil man damit am wenigsten muehe hat.
ich meine nur, wofuer ist der personaler denn da?
sich einen schoenen job zu machen, und fuer ihn unangenehme
fragen abzuwimmeln?
haette ich einen solchen personaler in meiner firma,
koennte er mit dieser einstellung auf der stelle
klinken putzen gehen. weil er kein gutes aushaengschild
fuer meine fa waere.
mit bedauern diese beitraege gelesen hat - digi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Das hat mit persönlich werden wenig zu tun!
Aber was würdest Du dem Personaler in Deinem Unternehmen sagen, wenn er Dir auf die Bitte dies oder jenes für ihn zu tun, einfach Antwortet, dass er keine Zeit hat! Nicht weil er etwas wichtiges für Dein Unternehmen tut, sondern weil er sich gerade 40 Bewerbungen durchliest, von denen im höchstfall 4 auch nur einigermaßen passen und er sich für die restlichen 36 überlegen muss warum er sie ablehnt?
Ich Glaube nicht das ihr wisst was für Bewerbungen rein kommen, wenn sich ein Bäcker der jeden Tag an einem Computerladen vorbei gelaufen ist berufen fühlt, sich als Admin zu bewerben!! Dies obwohl in der Ausschreibung ein Studium gefordert war!
Willst Du wirklich das Deine Personalabteilung sich mit Dingen auseinander setzt welche für das Unternehmen keinen Belangen mehr haben??
Ich sage nicht das man Bewerber verprellen soll, aber es ist eine Aufgabe ohne Wert! Und ich habe keine Lust eine Datenbank anzulegen für nicht in Frage kommende Bewerber nur um sie glücklich zu machen!
Wenn jemand im Interview sehr gut war, ist es doch klar, das man ihm ein feedback gibt, es ist aber was anderes wenn ich nur die Unterlage von ihm kenne!
Gruß Norbert
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Norbert,
wenn das Anforderungsprofil nicht gestimmt hat, gebe ich dir völlig recht. Bei mir war letzte Woche der Fall, dass ich eigentlich 100prozentig auf ein Profil gepasst habe, aber eine Absage bekam. Jetzt hadere ich, warum ich nichtmal in die engere Wahl gekommen bin. Und da werde ich glaube ich auch nochmal anrufen. Auch wenn’s nervt. Vielleicht muss ich ja mein Anschreiben optimieren? Vielleicht haben doch Qualifikationen gefehlt, die nicht im Profil standen, die ich aber „nacharbeiten“ kann, wie z.B. Photoshop oder was auch immer?
Btw: Es gibt ja ne Menge aktuelle Studien, die belegen, dass ein Großteil dieser Profil nicht ordentlich und sachgemäß angelegt wird, weshalb sich ne Menge Leute bewerben, die gar nicht richtig „passen“ können (und später oft auf den falschen Jobs sitzen). Da lohnt es sich schonmal anzurufen und nachzuhaken, warum man nicht genommen wurde. Kann dann ja auch für den Personaler ein AHA-Erlebnis sein.
Oder wenn man Gehaltsvorstellungen nennen soll. Ist doch wichtig zu wissen, ob man völlig drüber lag, alles andere aber gestimmt hat. Oder jemand anders „billiger“ zu haben war.
Da gibt es ne Menge gute Gründe ab und an mal nachzuhaken. Und das kann auch was bringen.
Beste Grüße,
barbara
hi norbert 
Das hat mit persönlich werden wenig zu tun!
na dann is ja gut 
Aber was würdest Du dem Personaler in Deinem Unternehmen
sagen, wenn er Dir auf die Bitte dies oder jenes für ihn zu
tun, einfach Antwortet, dass er keine Zeit hat!
da wuerde ich nach dem grund fragen *tg*.
Nicht weil er
etwas wichtiges für Dein Unternehmen tut, sondern weil er sich
gerade 40 Bewerbungen durchliest, von denen im höchstfall 4
auch nur einigermaßen passen und er sich für die restlichen 36
überlegen muss warum er sie ablehnt?
sachliche gruende sind doch vorhanden.
da muss man sich doch keine ‚ausrede‘ ueberlegen.
Ich Glaube nicht das ihr wisst was für Bewerbungen rein
kommen, wenn sich ein Bäcker der jeden Tag an einem
Computerladen vorbei gelaufen ist berufen fühlt, sich als
Admin zu bewerben!! Dies obwohl in der Ausschreibung ein
Studium gefordert war!
doch, das weiss ich.
ich war mal technischer leiter eine deutschen firma,
und ich habe mit JEDEM ehrlich gesprochen.
neben meinem ‚normalen‘ job in dem laden.
Willst Du wirklich das Deine Personalabteilung sich mit Dingen
auseinander setzt welche für das Unternehmen keinen Belangen
mehr haben??
kommt darauf an;
denn eine ‚gute absage‘ ist zugleich eine gute empfehlung.
Ich sage nicht das man Bewerber verprellen soll, aber es ist
eine Aufgabe ohne Wert! Und ich habe keine Lust eine Datenbank
anzulegen für nicht in Frage kommende Bewerber nur um sie
glücklich zu machen!
Wenn jemand im Interview sehr gut war, ist es doch klar, das
man ihm ein feedback gibt, es ist aber was anderes wenn ich
nur die Unterlage von ihm kenne!
nur hier stimme ich dir zu;
denn da hast du den bewerber ja noch nicht einmal gesehen.