Was verlangt man da bei Gymnasium 8.Klasse Mathematik?
Meine Qualifikation:
Dipl.-Kfm
Gruß
Jedi
Was verlangt man da bei Gymnasium 8.Klasse Mathematik?
Meine Qualifikation:
Dipl.-Kfm
Gruß
Jedi
Wenn du genauso Nachhilfe gibst wie du unten auf den „Uni vs FH“-Thread geantwortet hast, musst du dem Kind wohl min. 25€ pro Stunde zahlen damit es mit dir in einem Raum bleibt.
Solltest du im echten Leben erstaunlicherweise ein ganz netter Zeitgenosse sein, so kann ich dir sagen, dass ich, als ich während der Kollegstufe Nachhilfe gegeben habe, 12€/h verlangt habe. Qualifikation ist relativ egal, 8 Klasse Gym kann fast jeder geben. Kommt natürlich immer auf die lokale Wettbewerbssituation an.
SAN
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Hallo liebe Gemeinde,
das kommt hier nicht häufig vor, ich muß es aber heute dennoch tun: eine Ermahnung, bei der Diskussion sachlich und freundlich zu bleiben.
Animositäten gleich welcher Art könnt und dürft Ihr gern per Mail austragen. Die Brettöffentlichkeit interessiert sich aber gewiss nicht dafür, ob jemand einen anderen Teilnehmer sympathisch findet.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich Euch den Blick in die Netiquette empfehlen: http://www.wer-weiss-was.de/content/netiquette.shtml
Gruß
Sancho
Moderator
Hallo,
vielleicht dabei auch etwas bedenken, ob du hinfahren musst oder ob der Schüler zu dir kommt.
In der Regel bezahlen Nachhilfeinstitute pro 45 Minuten bis zu 12 Euro an ihre Lehrer. Allerdings zwahlen die Eltern noch Gebühren an das Institut. Wenn du das also frei anbietest, könntest du diese Gebühren minimal mit einberechnen, da du als Lehrer - hoffentlich - auch individuell auf deine Schüler eingehst, was Nachhilfeinstituten oft versagt bleibt, wenn sie verschiedene Klassenstufen in einer Gruppe durch einen Lehrer unterrichten lassen. Daher denke ich, dass für 45 Minuten 12-15 Euro angebracht sind. Vielleicht überlegst du dir einen Sonderpreis für Schüler, die 90 Minuten Nachhilfe nehmen. Allerdings sollten bei 15 Euro die Unterlagen, die du für den Schüler erstellst, drin sein.
Wenn du hinfahren musst, würde ich unbedingt auch über die Benzinkosten sprechen - das geht nämlich durchaus in den Geldbeutel und da bleibt, je nach Entfernung, von 12 Euro nicht viel übrig.
Grüße von Kim
Hallo Jedi! Bei uns und auch im Freundeskreis wird privat etwa 10 Euro für 60 Minuten bezahlt, und die Studenten kommen ins Haus. Es sind allerdings keine langen Anfahrten zu finanzieren, und wenn´s mal länger dauert, wird auch noch was obendrauf gelegt. Besonders toll ist es, dass die Studenten (Lehramt) auch bereit sind, vor Arbeiten z.B. mal an einem Samstag oder Sonntag zu kommen. Da Du ja bereits einen Beruf hast und kein Student mehr bist, denke ich, dass Du durchaus die o.g. 12+ Euro bekommen wirst. Nachhilfeinstitute wie (ich hoffe dass ich das hier sagen darf) Studienkreis etc. sind nach unseren Erfahrungen im Endeffekt für die Schüler nicht so der Hit. Es ist seeehr teuer, die Gruppen sind mit 4-5 Schülern groß, und es wurde vom Gymnasiasten bis zum Hauptschüler bei uns alles an einen Tisch gesetzt. Ausserdem wechselte bei uns das Personal oft. Angelika
Hi!
10-12 Euro sind ganz klar ein Studentenpreis.
Du als Lehrer solltest durchaus 30 - 40 Euro pro 60 Minuten verlangen können. Dies inkl. Fahrtkosten und Material.
Eine Meisterstunde in einer Autowerkstatt kostet 50-60 Euro…
Grüße,
Mathias
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Du als Lehrer solltest durchaus 30 - 40 Euro pro 60 Minuten
verlangen können.
Er ist aber kein Lehrer sondern:
Dipl.-Kfm
und ich behaupte einfach mal, dass auch ein Lehrer bei 30 €/h wenige Abnehmer findet.
SAN
Ich möchte ja nicht unfreundlich erscheinen, aber wer bezahlt (oder ist in der Lage dazu) für eine Nachhilfestunde diese von Dir in den Raum gestellten utopischen Preise?
Wir sollten mal realistisch bleiben! Was man „verlangen könnte“ und im Bereich des Möglichen liegt, sind zwei verschiedene Paar Schuhe! Angelika
Hi,
für diesen Preis muss aber etwas ganz Besonderes geboten werden. Da reicht ein einfaches Nachhilfegeben mit Diktieren von Aufgaben nicht aus. Diese Summen verlangen nicht einmal Institute, weil dies kaum von den Eltern getragen werden kann - es sei denn, die Zielgruppe liegt sowieso in der Gruppe der Starkverdiener, aber die achten gerade auf Qualität, denn auch hier gibt es kein Geld zu verschenken. Und die verlangen meist Zusatzdienste, wie plötzliches Einspringen, tägliche Übungsaufgaben per Mail, Übungen in Fächern, die man gar nicht anbietet etc. (Wobei ich denke, dass dies auch für den Preis zu erwarten wäre). Aus meiner Erfahrung hat man mehr davon, wenn man für einen geringeren Preis unterrichtet und dafür zwei Schüler aus der gleichen Klassenstufe und Schule. Zunächst muss nämlich erst mal jemand gefunden werden, der so viel blecht und da ists einfach leichter, weniger zu verlangen und so dann zu mehr Schülern zu kommen. Hat man die aus der gleichen Stufe, ist die Vorbereitung auch nicht so intensiv, denn vieles ist auf andere Schüler der gleichen Klassenstufe übertragbar.
Ein neues Modell liegt sogar darin, sich nach dem Erfolg des Kindes bezahlen zu lassen - hier sind wirklich fähige Lehrer gefragt und dann wohl auch solche Summen gerechtfertigt. Für 40 Euro würde ich als Mutter nämlich auch ne pädagogische Ausbildung und eine im Fach erwarten. In Englisch zum Beispiel würde ich das nur einem Muttersprachler zahlen, der aber die Landessprache ebenso gut spricht. Außerdem muss man die Konkurrenz sehen - lieber bezahl ich einen Studenten 15 Euro und lass ihn dafür öfters kommen als einen Fachmann, der seinen Wert mit 40 Euro verbuchen will. Öfters und kürzer zahlt sich in der Nachhilfe sowieso mehr aus, als lang und selten.
Kim