Nachkriegsgesellschaft

ich hab folgende frage unzwar möchte ich wissen, was für „characktereigenschaften“ die gesellschaft nach dem zweiten weltkrieg hatte, inwieweit sie sich also auch geändert hat (beschäftige mich nämlich zur zeit ein wenig über die nachkriegsliteratur)

bin für alle antworten im vorraus dankbar :wink:
gruß roxy*

Hallo Roxy,

da lässt sich über Literatur fein einsteigen:

Borchert, „Draußen vor der Tür“. Böll: „Wo warst Du, Adam?“ und auch (später) „Ansichten eines Clowns“. Arno Schmidt: „Leviathan“, „Leere Spiegel“, „Brands Haide“.

Ein bissel was von Theodor Heuss, Gustav Heinemann dazu.

Auch: Karl Wittlinger, „Kennen Sie die Milchstraße?“

Sind alles Dinge aus der westdeutschen Perspektive. Zur Perspektive Ost vielleicht die Anthologie „Die Werkzeugfahne“.

Eine (nicht literarische) kurzweilig zu lesende „Gesamtdarstellung“: „Bikini - Kalter Krieg und Capri-Sonne“, Elefanten Press 1981, Hg Eckhard Siepmann.

Schöne Grüße

MM

Hallo Roxy,

zwei Dinge, die mir spontan in den Kopf kommen :

  1. Ein Schritt in Richtung Emanzipation der Frau, da

a. Männermangel
b. durch den Krieg und Aufbau Frauen auch auf anderen Gebieten gefordert wurden als Haushalt und Familie.

  1. Durch die „Entpolitisierung“ Schwerpunktverlagerung des Interesses
    z.B. auf Sport und Wirtschaft.

Gruß

Merkur

Hallo

Lese doch mal von Schelsky „Die Skeptische Generation“ Dieses Buch ist eine soziologische Betrachtung der Jungen (15-25) zwischen 48 und 55. Hier geht es um den Charalter, Lebenseinstellungen, Zukunftshoffnungen und Moralvorstellungen dieser generation. Das Buch ist nicht wertend oder Moralisch geschriben, leicht verständlich und ein Klassiker der Soziologie.

Viele GRüße
Martin

Hallo !

Warum so viele Bücher von Schreibern, die das nur vom Hörensagen wissen?!
Frag die Leute, die damals lebten!
Davon gibt es genug hier bei www!

mfgConrad