Hallo,
Man ist Mitte November aus einer 3er WG ausgezogen. Nach dem dort eine Nachmieterin ohne Mietvertrag gewohnt hat haben die ehemaligen Mitbewohner nun inzwischen ein ordentlicher Nachmieter gefunden. Der Mietvertrag ist aufgesetzt und muss nur noch unterschrieben werden. Nun sagt der Nachmieter, dass er sich informiert hätte und dass die Bereinigung der „Schäden“, die während der Wohnzeit entstanden wären, mehr als die hinterlegte Kaution kosten würde. Er würde also nicht nur die Kaution einbehalten, sondern auch noch Geld nachforden, damit er nicht für die von vorher verursachten Schäden haften muss. Er benennt die Schäden wie folgt: Kratzer im Parkettboden und Flecken an der Wand. Natürlich will man nach einem halben Jahr ersteinmal aus dem Mietvertrag raus, aber die Kaution will man nicht verlieren. Ursprünglich war mit einem ehemaligen Mitbewohner mündlich auch vereinabrt, das die Kaution minus 30 Prozent ausbezahlt wird.(Bei einem anderen Mitbewohner der einen Monat vorher ausgezogen ist hat das auch so geklappt). Die Hausverwaltung hält sich komplett raus und möchte (obwohl sie das müsste)auf keinen Fall die Zimmer besichtigen und die Auszahlung der Kaution regeln. Wie bekommt man wenigstens einen Teil der Kaution wieder und kann der neue Mieter Geld von dem der ausgezogen ist nachfordern?