Liebe/-r wer-weiss-was Experten,
ich wünsche mir die Namensänderung meines Nachnamens!
Was soll ich sagen: Ich bin es leid, diesen Namen, der mir bei der Geburt aufgezwungen wurde, weiter zu tragen.
Vordergründig haftet an dem Namen eine vulgäre Assoziation.
In meiner Jugend hätte ich vieles gegeben, um den Namen zu ändern, aber über die Möglichkeiten habe ich bzw. meine Mum nie nachgedacht.
Es dreht sich hierbei um meinen Familiennamen: Musch[…] = „Muschi“
Schon als Kind bedeutete das eine ständige Verbindung zu einem Geschlechtsorgan.
Ich bin weder ein Geschlechtsorgan noch irgendeine Miezekatze!
Manch einer mag das belächeln, aber belächeln und lächerlich machen liegt aus meiner Erfahrung, meinem Verständnis dicht beieinander.
Diese Situation hat sich bis heute nicht geändert.
Als West-Berliner geboren und aufgewachsen bin ich auch kein polnischer Staatsbürger und habe zu diesen Landsleuten keinerlei Bezug.
[…]
Ich sehe aber die Verbindung zu dieser Nationalität hier in Deutschland eher als wirtschaftlich schädigend an.
Vor 6 Wochen durfte ich übrigens nach Wreznia fahren, um mein gestohlenes Motorrad dort abzuholen… Das mal am Rande erwähnt.
Ich kann tun und lassen was ich will: Egal, in welcher Gruppe ich mich vorstelle, kommt bei längerem Kontakt der Spitz-Name an die Oberfläche, gepaart mit allen bereits erwähnten Umständen.
Das Nervt gewaltig!
Nun werde ich demnächst die Prüfung zum Eventmanager ablegen und möchte auf gar keinen Fall danach im Umgang mit meinen Kunden wieder und wieder das gleiche erfahren.
Hier jetzt meine Frage:
Wie stelle bzw. formuliere ich diese Umstände bei dem Antrag auf Namensänderung so geschickt, dass der Antrag zu 99?% angenommen wird?
Welche Maßnahmen sind noch notwendig?
Ich könnte u.?a. aus meinem Bekanntenkreis Zeugen benennen… Wäre das vor- oder eher nachteilig?
Ich bin sehr gespannt, welche guten Tipps ich hier bekommen werde.
Vorab schon einmal vielen Dank für die Bemühungen.
Viele Grüße
MOD: Zeilenumbrüche entfernt; eine Aussage gelöscht (s. […])

