Hallo,
ich habe eine auf den ersten Blick etwas seltsam anmutende Frage (und hoffe ich bin überhaupt im richtigen Unterforum):
Ist es irgendwie möglich, eine Benachrichtigung zu versenden, die erst in mehreren (10) Jahren verlässlich beim Empfänger ankommt?
Es ist dabei egal, auf welchem Wege die Nachricht ankommt (ob nun per Post, per Telegramm, etc.). Es geht darum quasi in die Zukunft eine Mitteilung zu verschicken.
Das hört sich jetzt vielleicht ein bisschen an, wie im schlechten Film, ist aber vollkommen ernst gemeint.
Das Prinzip ähnelt einem Testament, das ja erst dann ankommt, wenn der Autor tot ist. Nur das in diesem Fall keiner verstorben ist.
Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie weiterhelfen oder habt eine kreative Idee.
Vielen Dank!
Liebe Grüße
Thorsten Koch
Hallo!
Das Prinzip ähnelt einem Testament, das ja erst dann ankommt,
wenn der Autor tot ist. Nur das in diesem Fall keiner
verstorben ist.
Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie weiterhelfen oder habt eine
kreative Idee.
Vielleicht macht sowas auch ein Notar. Ein kommerzieller Dienstleister kann Pleite gehen und in 10 Jahren passiert dann gar nichts. Bei einem Notar ist sichergestellt, dass sein Krempel von einem anderen übernommen wird. Es kommt vielleicht noch darauf an, was genau passieren soll. Einfach nur einen vor 10 Jahren adressierten Brief frankieren und abschicken oder auch sicherstellen, das ein eventueller Rechtsnachfolger den Brief bekommt.
Nur so meine Gedanken
M.
Hallo Mettmann,
Notar ist keine schlechte Idee. Die Frage ist tatsächlich, ob so etwas zu seinen Leistungen zählt. Ein kommerzieller Anbieter, wenn es dafür denn überhaupt einen gibt (ich hab da nichts Entsprechendes gefunden!), hätte aber gewiss auch Sicherheiten für den Falle einer Pleite.
Es kommt vielleicht noch darauf an, was genau passieren soll. Einfach :nur einen vor 10 Jahren adressierten Brief frankieren und abschicken
oder auch sicherstellen, das ein eventueller Rechtsnachfolger
den Brief bekommt.
Ersteres wäre, denke ich, ausreichend.
Gruß
Thorsten
OT Re^3: Nachricht in 10 Jahren ankommen lassen
Hallo Thoersten,
Es kommt vielleicht noch darauf an, was genau passieren soll. Einfach :nur einen vor 10 Jahren adressierten Brief frankieren und abschicken
oder auch sicherstellen, das ein eventueller Rechtsnachfolger
den Brief bekommt.
Schick es doch mit der Deutschen Post, die braucht auch manchmal so lange 
SCNR
Gruß
Karsten
1 „Gefällt mir“
Hallo Karsten,
Schick es doch mit der Deutschen Post, die braucht auch
manchmal so lange 
Du wirst lachen: Ich hab die Post bereits gefragt, ob sie einen Brief so lange lagern können. Aber die machen das höchstens für 90 Tage.
Man könnte jetzt natürlich absichtlich eine falsche Adresse irgendwo in Australien angeben und hoffen, dass die Post 10 Jahre braucht, bis der Brief wieder hier ist (soll es ja schon gegeben haben), aber zuverlässig ist das nicht gerade
.
Gruß
Thorsten
Moin,
Du musst über seherische Fähigkeiten verfügen 
Woher willst Du wissen dass die Person in den 10 Jahren noch lebt?
Und woher willst Du wissen wo sich diese Person in 10 Jahren befindet?
Vielleicht gibt es in 10 Jahren keine Briefsendungen mehr?
Ok, bei „Zurück in die Zukunft“ hat es ja funktioniert.
Gruss Jakob
Moin,
Du musst über seherische Fähigkeiten verfügen 
Woher willst Du wissen dass die Person in den 10 Jahren noch
lebt?
Und woher willst Du wissen wo sich diese Person in 10 Jahren
befindet?
Vielleicht gibt es in 10 Jahren keine Briefsendungen mehr?
Ok, bei „Zurück in die Zukunft“ hat es ja funktioniert.
Naja, wissen kann ich es natürlich nicht, aber es gibt ja so etwas wie Wahrscheinlichkeiten. Und ich glaube, die Wahrscheinlichkeit, dass die Post in den nächsten Jahren ihr Geschäft umstellt und nur noch rohen Fisch verkauft ist relativ gering
.
Hallo Leute,
also erst mal:
Der Vorschlag mit dem Notar gefällt mir auch ganz gut.
Aber auf der Suche nach der Rekordpostkarte (die war meine ich 80 Jahre unterwegs) bin auf den Beweis gestossen, dass ich Recht habe 
Nach zehn Jahren kam der Beweis
Eines konnte Frau Anna Sentgen aus Ronsdorf ihrem Neffen Elias Rauner und seiner Schwester Anna nicht verzeihen: Daß sie 1967 ihr nicht zum Geburtstag gratuliert hatten. Es beruhigte sie nicht, wenn die beiden beteuerten: „Wir haben mit einer schönen Farbpostkarte aus Langenargen geschrieben.“ Beweisen konnten sie es nicht – bis vor wenigen Tagen. Da geschah nämlich ein kleines Wunder. Ein Briefzusteller vom Postamt Ronsdorf brachte die besagte Gratulationskarte, die im Juli 1967, also vor zehn Jahren, aufgegeben worden war. Beigefügtes Schreiben des Postamtes Friedrichshafen klärte das Rätsel. Darin heißt es: „Bei Umbauarbeiten im Postamt Langenargen ist eine für Sie bestimmte Postkarte aufgefunden worden. Die Sendung befand sich zwischen dem Mauerwerk und der Holzverkleidung eines seit Jahren stillgelegten Briefkastens. Sie muß beim Einlegen in den Briefkasten durch eine unbemerkt gebliebene Ritze durch die Holzverschalung gerutscht sein. Wir bitten dieses bedauerliche Vorkommnis zu entschuldigen. Nun ist die Harmonie zwischen den drei Verwandten wieder ungetrübt und herzlich wie zuvor. Das verdanken sie einer Bundespost-Dienststelle, bei der Höflichkeit groß geschrieben wird.
Quelle: http://www.postwertzeichen-wuppertal.de/postaktuell…
Gruß
Karsten
Hallo Karsten,
jetzt musst du mir noch erklären, wie ich den Brief gezielt zwischen Mauerwerk und Holzverkleidung befördern kann
.
Ich hab mal einem Notar gemailt. Bin gespannt, ob was dabei rauskommt.
Gruß
Thorsten