Nacht-Orientierungsleuchte in der Wohnung

Hallo,

ältere Person mit Demenz hat nachts Orientierungsprobleme wenn sie zur Toilette muß. sie findet auch nicht den Schalter der Nachttischlampe. Eine Dauerbeleuchtung ist nicht angebracht. Ich stelle mir einen Bewegungsmelder vor, der reagiert, wenn diese Person die Beine aus dem Bett nimmt. Doch was käme dann? Danach sollte auch die Flurbeleuchtung (oder ein separates Licht für den 2 Meter-Weg) angehen ohne einen Schalter suchen zu müssen. Die Flurbeleuchtung funzt über Wechselschalter.

Gruß
Otto

Hallo,

Wenn Du mit dieser Person mal in vornehmlich passiver Begleitung
versuchst, wie sie sich mit sogenannten " Nachtlichtern " orientieren kann, wirst Du selber Anfänge finden. Demenz wird aber leider zunehmend schlimmer und hat nichts mehr mit altersbedingter Sehschwäche zu tun.

Eine demente Person könnte auch bei Tageslicht einfachste Wege und
Handlungsweisen nicht mehr wirklich " parat " haben.

Daher würde bei Demenz über lang oder kurz ein begleitender Mensch
für eine gewisse Zeitspanne die einzige Möglichkeit realisieren können. ( Weil selbst die Orientierung in der alteingesessenen WHG
irgendwann nicht mehr alleine bei hellem Licht funzen wird … )

Meine Vorstellung von Demenz ist eine gegenläufige Entwicklung zum
Lernschema eines Kleinkindes…die Nervenverbindungen im Hirn werden
nicht mehr erneuert, damit gehen grob gesagt Erinnerungen verloren.
Wo zum Kaufhaus, wo ist meine Wohnung…mein Klo …wer bist Du…

Als fiktiver Vergleich…
Wie ein moderner Rechner, auf dem auf 100000 Festplatten jeweils 10 MB
Daten gespeichert sind…und von Zeit zu Zeit ziehe ich immer eine
weitere davon ab…Auswirkung: Je nach Daten auf der deaktivierten
HDD fehlen dem OS Daten einzelner Funktionen…niemand kann sie
erneuern.

Das Schönste im familiären Zusammensein wäre der Wunsch: lasst mich nicht allein wenn ich alt werde…Der Pofi kann meistens nur noch rein
medizinisch helfen…die humane Umsorgung habe ich vielfach noch familiär kennen gelernt.

mfg

nutzlos

Hallo,

ältere Person mit Demenz hat nachts Orientierungsprobleme wenn
sie zur Toilette muß. sie findet auch nicht den Schalter der
Nachttischlampe. Eine Dauerbeleuchtung ist nicht angebracht.
Ich stelle mir einen Bewegungsmelder vor, der reagiert, wenn
diese Person die Beine aus dem Bett nimmt.

Ein BWM kann durchaus so platziert werden, dass er erst die Beine sieht, wenn sie auf dem Boden stehen. Zudem könnte man etwas mit Funk realisieren, so dass dann die gewünschten Leuchten angehen.

Andere Idee: Ich habe für ältere Menschen schon Hängetaster für den „Galgen“ an ihrem Bett gemacht, die über ungefährliche 12V das Licht anschalten. Den Schalter findet man immer, da er direkt vor einem schwebt.
Als Dauerbeleuchtung wären auch Steckdosen denkbar, die ein nur nach unten gerichtetes Licht abgeben. Oft sind ja Steckdosen neben den Türen, da könnte man die einsetzen. Dieses Licht macht nur Licht auf dem Füßboden und stört defintiv nicht.

Hallo konzepi,

es gibt auch Batterie-betriebene Bewegungsmelder-Lampen, die man auf den Fußboden stellen kann, z.B. direkt unter das Bett mit Blick in den Raum. Sie sind nicht sehr hell, aber als Orientierunglicht zumindest um einen Lichtschalter zu finden tun die einen guten Dienst.

Gruß Volker

Mahlzeit.

Man nehme einen

http://www.conrad.de/goto.php?artikel=620411

unter dem Bett montiert (Batteriebetrieb, keine 230V unter dem Bett) und eine Kombination aus

http://www.conrad.de/goto.php?artikel=623004
und
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=574469

Solange es im Schlafzimmer weder Haustiere noch Mäuse gibt, lässt sich eine Lampe so, sehr Fehlersicher schalten.

HiH
Es gruselt

DBQ424 de Andre

ich werde mal mit dem Einfachsten anfangen