Hallo,
Eine Arbeitnehmerin,52 Jahre alt und seit über 3 Jahren im gleichen Betrieb als Nachtwache tätig,arbeitet 10 Nächte a 10 Std,manchmal auch 11 Std… Die Arbeitnehmerin bekam die letzten Jahre immer 20 Tage Urlaub im Jahr. Letzte Woche wurde ihr offenbart, dashs sie nur noch 10 Tage Urlaub im Jahr bekomme!!Auf die Frage, warum das so ist und das ja die Jahre vorher mehr Urlaub gewährt wurde, bekam sie zur Antwort : sie sei ja Teilzeit beschäfftigt und die letzten Jahre waren ein Versehen!!
Ist das richtig, das einfach so der Urlaub geändert werden kann, obwohl die Jahre vorher mehr gegeben wurde??
Vielen Dank
LG coolkiss
Hallo,
der Mindesturlaub beträgt mindestens 24 Tage, dies gilt sogar bei einem 400€-Job. Näheres hier:
Hallo,
bitte ignoriere die dumme vorherige Antwort, denn sie geht total ins Leere.
Da Urlaub nur in Arbeitstagen gerechnet wird (unabhängig von der Stundenzahl), sind für Deine Fallgestaltung noch folgende Angaben wichtig:
- Wieviele Tage arbeitet die AN durchschnittlich pro Woche ?
- Gibt es arbeitsvertragliche Regelungen zum Urlaubsanspruch ? (Falls ja, bitte den genauen - anonymisierten - Text zitieren.
- Gilt für den Betrieb und die AN ein TV ? Falls ja, welcher (evtl. durch Klausel im Arbeitsvertrag)?
Grundsätzlich kann der AG durchaus wirklich irrtümlich zu viel gewährte Leistungen für die Zukunft und auch für die vergangenheit widerrufen. Es kommt dann auf den konkreten Einzelfall an, ob und in welcher Höhe widerrufen werden kann.
Bullshit
Hi!
der Mindesturlaub beträgt mindestens 24 Tage, dies gilt sogar
bei einem 400€-Job. Näheres hier:
Das ist, wie üblich bei Dir, falsch, denn da steht was von WERKtagen.
PLONK
Hallo,
manchmal auch 11 Std…
nur mal am Rande:
werden wirklich 11 Stunden gearbeitet, verstößt es schon mal gegen das Arbeitszeitgesetz. Max. erlaubt sind 10 Stunden, darüber hinaus nur in unvorhersehbaren Notfällen.
Der AG ist für die Überwachung zuständig, muss die Aufzeichnungen 2 Jahre aufbewahren. Ihm drohen hier hohe Bußgelder.
Gruß
Holygrail