Wer kann mir die Nachteile der privaten KV
nennen?
Vielen Dank!
Gruß
Kay
Wer kann mir die Nachteile der privaten KV
nennen?
Vielen Dank!
Gruß
Kay
Hi Kay,
auf Anhieb fallen mir zwei Nachteile ein:
Die Familie ist nicht mitversichert. Für Ehegatten und Kinder müssen eigene Beiträge bezahlt werden
Mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge
Die Rückkehr in die gesetzliche KV wird fast unmöglich
Dennoch habe ich gestern meinen Antrag auf eine PKV unterschrieben. Über die Jahrzehnte gesehen wird Sie mich zwar teurer kommen, aber die bessere Leistung ist mir wichtiger.
Vorsicht bei Verkäufern/Vermittlern, die nur mit dem (kurzfristigen) Kostenargument verkaufen und die Punkte 1 - 3 unter den Tisch kehren. Die haben keine Ahnung, wollen nur die Provision einstecken und können nicht beraten.
Ciao
Uwe
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi Uwe,
eine winzig kleine Ergänzung zu
- Die Rückkehr in die gesetzliche KV wird fast unmöglich
Stimmt schon, wobei die Arbeitslosigkeit hier eine kleine Ausnahme bildet. Da ist die Rückkehr in die GKV durchaus möglich.
Vorsicht bei Verkäufern/Vermittlern, die nur mit dem
(kurzfristigen) Kostenargument verkaufen und die Punkte 1 - 3
unter den Tisch kehren. Die haben keine Ahnung, wollen nur die
Provision einstecken und können nicht beraten.
Die Beratungsgespräche mit Interessenten, die sich ein bißchen mit dem Thema beschäftigt haben, laufen zum Teil sogar recht peinlich ab (von BERATUNG kann manchmal ohnehin keine Rede sein). Na ja…
CU
Tessa
- Die Familie ist nicht mitversichert. Für Ehegatten und
Kinder müssen eigene Beiträge bezahlt werden
Grund hierfür:
Es gibt keine Solidargemeinschaft, wie wir es aus der Gesetzlichen Krankenversicherung kennen. Jedes Risiko zahlt also einen risikogerechten Beitrag. Oder wird gar nicht erst aufgenommen. In einer Zusatzversicherung wäre auch ein Leistungsausschluss denkbar, um die Versichertengemeinschaft nicht unnötig zu belasten.
- Mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge
Nicht ganz richtig. Aufgrund des Alters darf KEINE private Krankenversicherung STEIGEN.
Der Grund für eine dennoch stetige Preissteigerung sind die Inflation und steigende Behandlungskosten. Aber nicht nur die Behandlungskosten, sondern global die Kosten für die Krankheiten.
Und somit ist die Preissteigerung zu erklären.
- Die Rückkehr in die gesetzliche KV wird fast unmöglich
Aus gutem und meines Erachtens auch berechtigten Gründen.
So long
Marco
hallo, Uwe,
leider (oder zum Glück) muss ich Dich und meine Nachredner korrigieren: das meißte ist falsch!
- Die Familie ist nicht mitversichert. Für Ehegatten und
Kinder müssen eigene Beiträge bezahlt werden
Stimmt! Zum Glück! Dazu ist noch zu sagen: ab 2002 soll der nichtverdienende Ehepartner in der GKV einen eigenen Beitrag zahlen! Wenn es stimmt,was mirt gesagt wurde, soll der Beitrag der Hausfrauenbeitrag sein! Stell Dir mal den Beitrag vor: 13,6 % + 1,7 % = 15.3 % (Beitrag + Pflege). Diese 15,3 % von der BBG (2001 = 6.600,- DM) = sind 1.009,80 DM Dazu den Hausfrauenbeitrag von sagen wir mal 360,- DM = 1.369,80 DM Beitrag für freiwillig in der GKV versicherte Ehepaare! Dafür versichere ich ein junges Ehepaar mit 4 Kindern! Aber andere Leistungen!
Bei den Kindern bleibt´s beim alten!
- Mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge
Falsch!
Erstens steigen die Beiträge nicht durch das älterwerden, sondern wenn schon durch die gestiegenen Kosten! und zweitens: seit wir 2 Altersrückstellungen haben, wird es ab 65 fast keine Steigerung mehr geben! Und ab 80 werden die Beiträge fast auf 0,- DM sinken! Außerdem. jede Versicherung muss einen Standarttarif (ab 65) zur Verfügung stellen, der nicht teuerer ist als die GKV und auch nicht weniger leistet! Nun meine Frage: wo liegt im Wechsel ein Risiko?
- Die Rückkehr in die gesetzliche KV wird fast unmöglich
Auch falsch:
Frage: warum will jemand in eíne schlechtere Absicherung? Weil er weniger verdient (unter die BBG rutscht)? Dann muss er aus der Privaten raus und muss in die GKV zurück (= Pflichtversicherung!)!
Weil er arbeitslos wird?
Wenn er 5 Jahre in der Privaten war, braucht er nicht (unzumutbare Härte), wenn er noch keine 5 jahre versichert war, muss er in die GKV.
Dennoch habe ich gestern meinen Antrag auf eine PKV
unterschrieben. Über die Jahrzehnte gesehen wird Sie mich zwar
teurer kommen, aber die bessere Leistung ist mir wichtiger.Vorsicht bei Verkäufern/Vermittlern, die nur mit dem
(kurzfristigen) Kostenargument verkaufen und die Punkte 1 - 3
unter den Tisch kehren. Die haben keine Ahnung, wollen nur die
Provision einstecken und können nicht beraten.
In ein paar Jahren wirst Du sagen:„was für ein glücklicher Tag war das damals, als ich in die Private ging!“ Du wirst weniger Beitrag zahlen (wie auch jetzt schon), Du hast, wie Du schon erwähnst, mehr Leistung (was nicht allzu schwierig ist) und als Rentner lachst Du alle die freiwillig Versicherten aus, die noch in der GKV sind! Die zahlen nämlich mehr Beitrag!
Allerdings, wer so berat, wie Du beraten wurdest, der sollte aus dem schönen Beruf Vertreter entfernt werden! Er hat 0 Ahnung.
Damit Du mich richtig verstehst: ich greife Dich nicht an, Du bist ja falsch beraten worden! Wen ich meine, sind diejenigen, die so etwas meist wissentlich verbreiten!
Ich verkaufe seit 1978 Krankenversicherungen: ich muss nicht rot werden, wenn ich einen meiner kunden wieder treffe! Das Gegenteil: ich bekomme Empfehlungen. Allerdings bin ich auch kein Ausschließlichkeitsvertreter!
Wer sich für dieses Thema interssiert, der soll mir mal ein e-mail senden: ich werde ihm dann eine homepage nennen, wo alle diese Irrtümer ausgeräumt werden! Hier darf ich das nicht! Ich bin schon mal schräg angeredet worden, ich würde Werbung machen!
Thüß Uwe
Raimund
Hallo Raimund
- Die Familie ist nicht mitversichert. Für Ehegatten und
Kinder müssen eigene Beiträge bezahlt werdenStimmt! Zum Glück! Dazu ist noch zu sagen: ab 2002 soll der
nichtverdienende Ehepartner in der GKV einen eigenen Beitrag
zahlen! Wenn es stimmt,was mirt gesagt wurde, soll der
Beitrag der Hausfrauenbeitrag sein! Stell Dir mal den Beitrag
vor: 13,6 % + 1,7 % = 15.3 % (Beitrag + Pflege). Diese 15,3 %
von der BBG (2001 = 6.600,- DM) = sind 1.009,80 DM Dazu den
Hausfrauenbeitrag von sagen wir mal 360,- DM = 1.369,80 DM
Beitrag für freiwillig in der GKV versicherte Ehepaare! Dafür
versichere ich ein junges Ehepaar mit 4 Kindern! Aber andere
Leistungen!
Bei den Kindern bleibt´s beim alten!
Von dieser Gesetzesänderung habe ich bisher noch nichts gehört. Ich kan mir jedoch nicht vorstellen, daß unter einer Rot-Grünen Regierung der Solidarpakt im Gesundheitswesen aufgelöst werden soll. Als Single würde es mich natürlich freuen *g*
- Mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge
Falsch!
Erstens steigen die Beiträge nicht durch das älterwerden,
sondern wenn schon durch die gestiegenen Kosten! und zweitens:
seit wir 2 Altersrückstellungen haben, wird es ab 65 fast
keine Steigerung mehr geben! Und ab 80 werden die Beiträge
fast auf 0,- DM sinken! Außerdem. jede Versicherung muss einen
Standarttarif (ab 65) zur Verfügung stellen, der nicht
teuerer ist als die GKV und auch nicht weniger leistet! Nun
meine Frage: wo liegt im Wechsel ein Risiko?
Ich muß zugeben, daß ich in diesem Punkt mehr meine Vorurteile eingebracht habe, da ich hierzu keine Fakten bringen kann. Was ich sicher weiss, ist das ein höheres Einstiegsalter höhere Prämien bedingt. Aber das geht ja am Argument vorbei. Ich warte auf argumentative Hilfestellung.
- Die Rückkehr in die gesetzliche KV wird fast unmöglich
Auch falsch:
Frage: warum will jemand in eíne schlechtere Absicherung? Weil
er weniger verdient (unter die BBG rutscht)? Dann muss er aus
der Privaten raus und muss in die GKV zurück (=
Pflichtversicherung!)!
Weil er arbeitslos wird?
z.B. dieses oder er heiratet eine Frau mit zwei Kindern, dan kann es mit dem persönlichen Etat schon knapp werden.
Wenn er 5 Jahre in der Privaten war, braucht er nicht
(unzumutbare Härte), wenn er noch keine 5 jahre versichert
war, muss er in die GKV.
Je nach persönlichem Pech oder Glück 
Dennoch habe ich gestern meinen Antrag auf eine PKV
unterschrieben. Über die Jahrzehnte gesehen wird Sie mich zwar
teurer kommen, aber die bessere Leistung ist mir wichtiger.
In ein paar Jahren wirst Du sagen:„was für ein glücklicher Tag
war das damals, als ich in die Private ging!“ Du wirst weniger
Beitrag zahlen (wie auch jetzt schon), Du hast, wie Du schon
erwähnst, mehr Leistung (was nicht allzu schwierig ist) und
als Rentner lachst Du alle die freiwillig Versicherten aus,
die noch in der GKV sind! Die zahlen nämlich mehr Beitrag!
Ich hoffe, daß es mir so ergehen wird. Jedoch weiss heute noch niemand was in 30 Jahren sein wird.
Allerdings, wer so berat, wie Du beraten wurdest, der sollte
aus dem schönen Beruf Vertreter entfernt werden! Er hat 0
Ahnung.
Damit Du mich richtig verstehst: ich greife Dich nicht an, Du
bist ja falsch beraten worden! Wen ich meine, sind diejenigen,
die so etwas meist wissentlich verbreiten!
Schickst Du mir zu dem letzten Absatz einmal eine E-Mail?
Ciao
Uwe
Hi Marco,
- Die Familie ist nicht mitversichert. Für Ehegatten und
Kinder müssen eigene Beiträge bezahlt werdenGrund hierfür:
Es gibt keine Solidargemeinschaft, wie wir es aus der
Gesetzlichen Krankenversicherung kennen. Jedes Risiko zahlt
also einen risikogerechten Beitrag. Oder wird gar nicht erst
aufgenommen. In einer Zusatzversicherung wäre auch ein
Leistungsausschluss denkbar, um die Versichertengemeinschaft
nicht unnötig zu belasten.
Genau deswegen habe ich jetzt gewechselt.
- Mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge
Nicht ganz richtig. Aufgrund des Alters darf KEINE private
Krankenversicherung STEIGEN.
Der Grund für eine dennoch stetige Preissteigerung sind die
Inflation und steigende Behandlungskosten. Aber nicht nur die
Behandlungskosten, sondern global die Kosten für die
Krankheiten.Und somit ist die Preissteigerung zu erklären.
Ich habe in meiner letzten Antort dazu schon Stellung genommen und mich von meinem Vorurteil distanziert.
- Die Rückkehr in die gesetzliche KV wird fast unmöglich
Aus gutem und meines Erachtens auch berechtigten Gründen.
So long
Marco
Ciao
Uwe
Hi Tessa,
Stimmt schon, wobei die Arbeitslosigkeit hier eine kleine
Ausnahme bildet. Da ist die Rückkehr in die GKV durchaus
möglich.
Stimmt. Jedoch habe ich bei meinem Job als IT-Fachmann (siehe Green-Card-Diskussion) nicht vor mich in den nächsten Dekaden Arbeitslos zu melden um 300 DM pro Monat einzusparen 
Ciao
Uwe
hallo, Uwe,
e-mail ist unterwegs!
Von dieser Gesetzesänderung habe ich bisher noch nichts
gehört. Ich kan mir jedoch nicht vorstellen, daß unter einer
Rot-Grünen Regierung der Solidarpakt im Gesundheitswesen
aufgelöst werden soll. Als Single würde es mich natürlich
freuen *g*
Ob sieh´s wagen??? Es ist das 4. Kostendämpfungsgesetz. So wie ich informiert bin, schon verabschiedet, nur die Beiträge sind noch offen. Hier muss ich allerdings sagen, das war noch unter der „bösen CDU/FDP“.
Die lieben Grünen wollten uns Privaten letztes Jahr vor´s Schienbein treten und haben im Dezember in einer Nacht und Nebelaktion den 10% Alterszuschlag bestimmt (ohne sich mit der Versicherungswirtschaft an einen Tisch zu setzen!). Wie so vieles, was die machen, wurde es ein Rohrkrepierer! Ich bin ihnen sowas von dankbar!!! Jetzt brauche ich mir nicht mehr den Mund fusslig reden, dass mein Kunde etwas zusätzlich machen soll, um evtl. Beitragssteigerungen im Alter aufzufangen! Jetzt ist er gezwungen! Und keiner beklagt sich!
Was ich sicher weiss, ist das ein höheres Einstiegsalter höhere
Prämien bedingt.
Da ist auch richtig so! Ein 25-jähriger ist doch ein um einiges niedrigeres Risiko, als ein 60-jähriger, oder? Eine KV ist eine Risikoversicherung, keinen Kapitalanlage.
Jeder privat Versicherte ist mit an der Beitragsentwicklung beteiligt und kann sie beeinflussen! Wenn Du vom Arzt am Ende vom Quartal eine Rechnung erhältst, dann bitte prüfe sie! Wenn etwas darauf steht,was nicht oder nicht so gemacht wurde, lass´es ändern! Sag nicht einfach: „ich bin ja privat versichert, die zahlen alles!“ Im Endeffekt zahlst es wieder Du! Denn jede daneben gegangene Kalkulation der Versicherung lässt den preis ansteigen! Wenn allerdings alle in deiner Altersgruppe so handeln, wie ich es Dir vorschlage, dann sinkt der Beitrag! Das ist nicht nur einmal schon vorgekommen! Ein Beispiel: Du rufst beim Arzt an, um einen Termin zu erhalten. Wen hast Du am Telefon? die Sprechstundenhilfe! Was rechnen manche Ärzte ab? Telefonische Beratung! Terminvereinbarung ist kostenlos, Beratung muss gelöhnt werden! Ist zwar nicht gewaltig teuer, doch 20 mal am Tag ist auch Geld!
z.B. dieses oder er heiratet eine Frau mit zwei Kindern, dann
kann es mit dem persönlichen Etat schon knapp werden.
Das ist richtig! Kommt aber in den wenigsten Fällen vor. Trotzdem fährt er auch hier besser! In der Zeit der „Aufzucht“ mag es knapp sein. Gehen die Kinder in die Lehre, ist er sie (vom Beitrag her) schon wieder los! Sie sind pflichtversichert! gehen sie auf die Uni, können Sie sich für die studentische KV für 86 DM entscheiden. Oder am Ende des Studiums max. mit 32 Jahren ist´s mit der Zahlerei zu Ende! Jetzt, oder sogar schon früher, fällt seiner Frau die Decke auf den Kopf! Sie will arbeiten! also… eigene Versicherung! er ist von der KV wieder alleine. Hat einen günstigen Beitrag, weil früh in die private (und hoffentlich gut beraten: die richtige KV mit dem richtigen Schutz), tolle Leistungen und einen Rentnerbeitrag, der trotz Leistung bezahlbar ist! Die früher vom Staat bezahlten KV-Beiträge gibt es heute schon fast nicht mehr und in 2-3 Jahren ists ganz damit vorbei! Der freiwillig versicherte Rentner in der GKV muss dagegen sein gesamtes Einkommen angeben (nicht nur seine Staatsrente). Daraus zahlt er jetzt seinen Prozentualen Beitrag, natürlich ohne Tegegeld! Trotzdem kann da incl. der Pflegeversicherung stolze 900,- DM monatlich werden! Als Rentner!
Denn, wenn Du fleissig fürs Alter gespart hast, damit Du weiter Deinen Lebensstandart halten kannst und jetzt endlich das machen kannst, wofür Du früher keine Zeit hattest, dann bekommst Du nicht nur vom Finanzminister eine aufs Haupt und zahlst Steuern für Deion Rentnereinkommen, nein die GKV ist da voll beteiligt!
macht Spass, oder?
Ich hoffe, daß es mir so ergehen wird. Jedoch weiss heute noch
niemand was in 30 Jahren sein wird.
Das ist richtig! Nur, wenn die GKV geringe Beitragsteigerungen hat, dann heißt das, dass die Preise stabil bleiben. Dann gibts für die Privaten auch keinen Grund, teurer zu werden! Und davor fürchten sich die Privaten genauso wie Du! Die Konkurrenz ist gewaltig! Es gibt über 52 Versicherer! Übrigens: noch nie hatten die GKVs so viel Kündigungen wie dieses jahr: 9% sind gegangen!
schon erledigt!:
Grüße
Raimund
Vielen Dank! WIe heißt denn die Homepage?
Gruß
Kay
und noch ein hammerharter Nachteil
Hallo Kay,
angenommen du bist in der pKV und lernst deinen Traumpartner kennen. Dummerweise Ausländer(in) mit einer Vorerkrankung. Glaub mal nicht, dass dein Partner je in eine KV aufgenommen werden kann - ausser bei sozialversicherungsPFLICHTIGER Berufstätigkeit. Und bevor ihr verheiratet seid, ist dafür u.U. ersmal eine Arbeitsgenehmigung fällig, die kaum jemand bekommt.
Selbst wenn dein Partner in seinem Land eine KV hat, nach Deutschland ist die fast nie übertragbar oder hier gültig.
Dieser Nachteil ist im Gegensatz zu den anderen genannten vielleicht selten, aber dafür ein Todschlagkriterium.
Michael
Von dieser Gesetzesänderung habe ich bisher noch nichts
gehört. Ich kan mir jedoch nicht vorstellen, daß unter einer
Rot-Grünen Regierung der Solidarpakt im Gesundheitswesen
aufgelöst werden soll. Als Single würde es mich natürlich
freuen *g*
Soll aber wirklich so kommen. Liegt aber schon seit schwarz-gelber Regierung in der Schublade… würde also ggf. nur rausgezogen werden.
Ich muß zugeben, daß ich in diesem Punkt mehr meine Vorurteile
eingebracht habe, da ich hierzu keine Fakten bringen kann. Was
ich sicher weiss, ist das ein höheres Einstiegsalter höhere
Prämien bedingt. Aber das geht ja am Argument vorbei. Ich
warte auf argumentative Hilfestellung.
Ich versuche es…
Ein Mann wird durchschnittlich X-Jahre alt, heutzutage etwa 74,x Jahre. In dieser Zeit verursacht ein Mann durchschnittlich y DM an Kosten. Je später, also je älter, der Mann nun diesen Schutz aufnimmt, umso mehr muss er zahlen, um diese Kosten durch seine Zahlungen risikogerecht zu decken, sprich:
Kosten, die durchschnittlich verursacht werden geteilt durch (durchschnittliche Lebenserwartung minus Lebensalter) ergibt Risikobeitrag.
Das ganze nennt sich dann Kapitaldeckungsverfahren.
Für diesen Beitrag spielen objektive, also Geschlecht, Alter etc., und subjektive, also Beruf, Krankheiten etc., Merkmale eine Rolle.
Und dann wird der Mann in eine Risikogruppe gestuft.
Und somit muss zwangsläufig jeder ältere Mann mehr zahlen, als der jüngere, denn er muss ja seine Kosten viel schneller durch Beiträge decken.
Ich hoffe, dass ich es verständlich erklärt habe.
So long…
Marco
Hallo Uwe…
ich habe es registriert gehabt 
Nichts für ungut…
Marco
hallo Michael,
im Prinzip richtig und wie Du schon sagst, extrem selten. Trotzdem gibt es auch hier Lösungen. Wenn jemand aus Thailand seine neue Holde einfliegt und sie heiraten möchte, soll sie ja für dauernd hierbleiben? Also braucht sie eine Aufenthaltsgenehmigung (vor der Arbeitsgenehmigung). Diese Aufenthaltsgenehmigung bekommt sie nur, wenn sie eine Krankenversicherung nachweisen kann. Wenn mich nicht alles täuscht, nimmt sie auch die GKV nicht! Eine KV bekommt sie aber nur, wenn sie eine Aufenthaltsgenehmigung vorweisen kann! Toll, gell? Es gibt trotzdem einen Weg! Erwarte aber bitte nicht, dass ich den hier ausbreite. Der ist zwar nicht ungesetzlich, aber der feine Charakterzug der Allgemeinheit gegenüber ist er auch nicht! Ein guter Makler kennt die Möglichkeiten. Wenn Du so ein schnuckliges Porzelanpüppchen Dir einfängst, dann such Dir ganz einfach einen gestandenen Makler, der hilft Dir (evtl., denn er verdient daran fast nichts!).
Grüße
Raimund
Hallo zusammen und speziell hallo Raimund,
nachdem meine letzten Äußerungen vor meinem Unfall sehr kritisch waren, muß und will ich Dir hier total Recht geben. Danke, daß es mal jemand so sagt. Die ganze Schwarz-Weiß-Malerei mit Gut vs. Böse ist absolut unangebracht. Speziell diese alten Vorurteile sind überholt. Man betrachte nur mal die Preissteigerungen der PKV im Vergleich zu denen der GKV ( vielleicht sogar unter Einbezug der Streichungen bzw. der SB´s in der GKV)…
Dann sollte jedem (der über der BBg liegt auf jedem Fall) ein Licht aufgehen und er erkennen, daß nicht nur die PV teurer wird.
Mußte mal raus.
Grüße,
Chris
.
Ohne schwarz oder weis zu sehen, denn privat oder gesetzliche KV`n haben ihre guten oder schlechten Seiten. Also spart euch die Kommentare.
Doch zur Sache:
( ich will nicht negative argumentieren, deshalb ein paar Vorteile der GKV )
-kostenfreie Mitversicherung ( Gesetzespläne gibts viele, aber vorerst darf man davon ausgehen, dass es so bleibt ).
-einkommensabhängige Beiträge ( mag man jetzt negative sehen, aber welcher Azubi möchte eine private KV finanzieren oder was ist, wenn mal der gravierende soziale Abstieg kommt )
-keine Risikoselektion. Versuch mal als ehemaliger TBC Patient eine Versicherung abzuschließen. Viel Spaß
-zugegeben nicht alles im Leistungsangebot der gesetzlichen KV ist wirklich nötig, aber Haushaltshilfe, häusliche Krankenpflege, Unterstützung bei Behandlungsfehler, Mutterschaftsgeld, Härtefallregelungen etc. wirst du bei der PKV suchen müssen. Natürlich nur wenn man das Zeug auch wirklih brauchen sollte
-beitragsfreie Versicherung bei Bezug von Entgeltersatzleistungen, Erziehungsurlaub etc.
-der kostenfreie Rechtsweg, wenn mal etwas nicht so laufen sollte. Angenommen du hast mal etwas ärger mit der PKV ( aus meiner Erfahrung kommt dies leider auch da mal vor ) und es geht um eine Rechnung von 20.000 DM. Erkundige dich mal, was ein Verfahren vor der Zivilgerichtsbarkeit kostet.
Nur mal ein paar Punkte. Selbstverständlich kann ein PKV- Verfechter auch seine Vorteile aufzählen. Doch wie gesagt, nichts ist schwarz oder weis.
Gruß elia
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo, Elia!
-kostenfreie Mitversicherung ( Gesetzespläne gibts viele, aber
vorerst darf man davon ausgehen, dass es so bleibt ).
Die sind leider beschlossene Sache! Allerdings wann sie kommen, ist noch fraglich! Da man bei der privaten aber, nicht wie bei der GKV, in langen Zeiträumen denken muß (Eintrittsalter) muss ich mich so früh wie möglich dafür entscheiden (dann spare ich auch viel Geld).
-einkommensabhängige Beiträge ( mag man jetzt negative sehen,
aber welcher Azubi möchte eine private KV finanzieren oder was
ist, wenn mal der gravierende soziale Abstieg kommt )
Ein Azubi könnte schon ab ca. 170,- DM monatlich (A/S/Z/Tg/PPV/männlich)) abgesichert werden! Ein freiwillig Versicherter, der fürs Alter zusätzlich was getan hat, zahlt in der Privaten sehr oft weniger als in der GKV. Zumindest nicht mehr, wenn er will! Ohne schlechter versichert zu sein (Standarttarif)!
-keine Risikoselektion. Versuch mal als ehemaliger TBC Patient
eine Versicherung abzuschließen. Viel Spaß
Eine ausgeheilte TB (10 Jahre zurück) kann versichert werden!
Doch das ist richtig: die GKV muss jeden Pflichtversicherten nehmen, die Private nicht! Außerdem: was soll als Gegenbeispiel eine Krankheit, die heute in Deutschand fast ausgerottet ist? Da gibt es bessere! Sollte der Versicherte aber in der Privaten sein und eine teure krankheit „sich zugelgt“ haben, hat er alle Vorteile auf seiner Seite!
-zugegeben nicht alles im Leistungsangebot der gesetzlichen KV
ist wirklich nötig, aber Haushaltshilfe, häusliche
Krankenpflege, Unterstützung bei Behandlungsfehler,
Mutterschaftsgeld, Härtefallregelungen etc. wirst du bei der
PKV suchen müssen.
auch falsch! Alles machbar! Nur das Beispiel Mutterschatsurlaub: die HANSE-MERKUR und die AXA-COLONIA bieten 1 Jahr, bzw. 1/2 Jahr Beitragsfreiheit!
Natürlich nur wenn man das Zeug auch
wirklih brauchen sollte
-beitragsfreie Versicherung bei Bezug von
Entgeltersatzleistungen, Erziehungsurlaub etc.
-der kostenfreie Rechtsweg, wenn mal etwas nicht so laufen
sollte.
Den hat jeder, ob GKV oder PKV! Die Beschwerden bei der BAfV sind kostenfrei und oft mit Erfolg gekrönt!
Angenommen du hast mal etwas ärger mit der PKV ( aus
meiner Erfahrung kommt dies leider auch da mal vor ) und es
geht um eine Rechnung von 20.000 DM. Erkundige dich mal, was
ein Verfahren vor der Zivilgerichtsbarkeit kostet.
Wenn Du gegen die GKV vorgehen willst, sieht Du auch alt aus! Darum: für wenig Geld gibt es Rechtsschutzversicherungen, die in allen (ok: fast allen) Lebenslagen helfen!
Nur mal ein paar Punkte. Selbstverständlich kann ein PKV-
Verfechter auch seine Vorteile aufzählen. Doch wie gesagt,
nichts ist schwarz oder weis.
Richtig: es ist nicht alles schwarz/weiß. Wer soll sonst die Kosten für die Großfamilien, den Geringverdiener, den kranken Pflich- und freiwillig Versicherten zahlen? Hier müsste dann der Steuerzahler dafür aufkommen! Wenn es eine vollkommene Freiheit der KV gäbe, wäre die GKV nicht mehr lebensfähig! Der, der in der GKV bleibt (obwohl er ´raus könnte), ist ein achtenswerter, sozial denkender Mensch, der mit seinem Geld die schwächeren der Sozialgemeinschaft unterstützt (nicht zynisch gedacht!). Allerdings zahlt er auch für Faulenzer (ich meine die echten Faulenzer: nichts ist mir weiter entfernt, als alle Arbeitslosen in einem Topf zu werfen!) und andere, die auf Kosten der Sozialgemeinschaft versichert sind!
Grüße
Raimund
Hey Raimund !!
solide kommentiert. Könnten jetzt natürlich noch ein bischen weitermachen, aber ich denke wir sind eigentlich auf der gleichen Schiene.
Grüße Elia
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hallo Raimund,
gute Argumentation. da merkt man den Profi!
Wer sich für dieses Thema interssiert, der soll mir mal ein
e-mail senden: ich werde ihm dann eine homepage nennen, wo
alle diese Irrtümer ausgeräumt werden! Hier darf ich das
nicht! Ich bin schon mal schräg angeredet worden, ich würde
Werbung machen!
Thüß Uwe
Raimund
ich bin an obengenannter homepage interessiert, meine
@mail: [email protected]
vielen Dank für den Tip
bis dann
Joachim