Der Fall der Fälle ist eingetreten und um die Zeit bis zur Einweisung ins Hospiz zu überbrücken suche ich dringenderweise einen Nachtpflegedienst für eine 86jährige Frau, die letztendlich bettlägerig geworden ist. Bisher hatten die Kinder und Enkel sich 24 Std gekümmert, doch keiner von uns hat eine Pflegeausbildung, alle haben einen Job und mit den Kräften am Ende.
Nun meine Frage: Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, eine Einrichtung die Nachtpflege übernimmt, nicht nur im Sinne von vorbeisehen und gehen sondern die ganze Nacht durchgängig anwesend sein??
Und das auch noch in Nürnberg??
Wie gesagt, nur zur Überbrückung, der nächste Schritt steht an…
Nun meine Frage: Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, eine
Einrichtung die Nachtpflege übernimmt, nicht nur im Sinne von
vorbeisehen und gehen sondern die ganze Nacht durchgängig
anwesend sein??
Mit Sicherheit. Ich weiß jetzt zwar nicht, ob alle häuslichen Pflegedienste nächtliche Betreuung ebenfalls machen, aber nachfragen kostet ja nichts. Ob eine pasuenlose Betreuung nachts wirklich nötig ist, kann ich jetzt nicht beurteilen, aber eventuell würde es auch ausreichen, wenn jemand alle 2-3 Stunden vorbeikommt zum Umlagern und nach dem Rechten sehen usw.
Ist tatsächlich eine durchgehende Betreuung nötig, gibt es noch die Möglichkeit, dies privat zu vereinbaren (wenn der Pflegedienst dies nicht macht). Ist zwar meist nicht ganz billig, aber über den Betrag kann man ja verhandeln und die Überbrückungszeit ist wohl nur kurz. Die Leute die dies machen, können Krankenpfleger/-innen oder auch (wenn die Pflege nicht zu aufwendig und medizinisch kompliziert ist) Zivis sein.
Diese kann man auch privat engagieren (auch über Zeitungsannonce z.B. oder beim Arbeitsamt fragen), eventuell kann auch der Pflegedienst Leute vermitteln.
Ansonsten steht dir der Hausarzt für solche Fragen zur Verfügung und er kann dich auch an Pflegedienste weiterleiten!
Falls sie sich momentan im Krankenhaus aufhält, kann man auch den dortigen Sozialdienst einschalten, der bei solchen Dingen hilft.
Als weitere Möglichkeit fällt mir ncoh die Kurzzeitpflege ein. Hier kann auch der Hausarzt bzw. Sozialdienst weiterhelfen.
frag mal bei der Kirchengemeinde nach.
Durch Bekannte, die es ähnlich machten, weiß ich, dass es häufig nicht-oder teilzeitberufstätige Menschen in der Wohnumgebung gibt, mit entsprechender Ausbildung oder ausreichender, praktischer Erfahrung und menschlicher Wärme, die froh sind, wenn sie vorübergehend Beschäftigung finden, und euch ist ebenfalls hierdurch gedient.
Viele Grüße, Renate
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hallo Susu,
gibt es bei Euch keine Kurzzeitpflegeeinrichtungen? Wenn hier in SL-Holst. jemand mit Schlaganfall z.B. ins Krankenhaus kommt, hinterher nicht mehr selbständig genug wird für die Rückkehr in sein eigenes Zuhause, kann er, bis der beantragte Heimplatz zur Verfügung steht, in spezielle Kurzzeitpflegeheime vermittelt werden. Welche das sind, kann man z.B. beim Sozialdienst eines Krankenhauses erfahren, in der Regel auch bei Krankenkassen. Gruß, I.
danke für Deine Hilfe, aber ich kann das nicht (bin DAU), ich kann allenfalls etwas schreiben und meine Kinder sind nicht daheim, sonst könnte ich die bitten…
gruß synapse
Ihr habt mir mit Euren Tips sehr viel geholfen, mittlerweile ist alles mögliche getan um einem Menschen einen würdevollen Abschied zu gestalten.
In diesem Sinne nochmals Dank an alle Hilfen und Helfenden
Susu
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