Hallo zusammen!
Es geht darum das wir(mein Mann und ich) uns ein Eigenheim zulegen möchten. Wir haben uns für ein bestehenedes 1 Familien Haus entschieden (ca. 95qm). Da das Haus schon 25 Jahre steht, würden wir eine Aussendämmung anbringen.
Meine Frage, welche Dämmstoffe sind zu bevorzugen und welche Firmen sind im Raum Duisburg/Essen/Mülheim zu empfehlen?
wenn das Haus tatsächlich (erst) 25 Jahre alt ist, also in der zweiten Hälfte der 1980-er Jahre neu gebaut wurde, könnte Dein Dämmvorhaben in Bezug auf Kosteneinsparung und Nutzen für die Umwelt ähnlichen Erfolg haben, wie Wasser einfrieren gegen das Steigen des Meeresspiegels . . .
Wenn das Haus seinerzeit fachgerecht und auf dem „Stand der damaligen Technik“ gebaut wurde, müsste m. W. eine Dämmung der Außenwände vorhanden sein - logo ist die nicht auf dem heutigen Niveau, aber das sind ALLE anderen dafür ausschlaggebenden Teile auch nicht (Fenster, Heizungsanlage, ggf. Außenjalousie, Außentüren usw. usf.).
Wenn Du/Ihr allerdings ein Haus wollt, dass dämm-technisch und Energie-wirtschaftlich KOMPLETT auf dem heutigen Stand ist, dürfte ein Neubau effektiver und vermutlich sogar kostengünstiger sein. Bevor Ihr also mit irgendwelchen Einzel-Sanierungsmaßnahmen beginnt, sollte ein Fachmann die ärgsten „Schwachstellen“ lokalisieren und Ihr dort ansetzen - wobei dann halt was anderes die „Schwachstelle“ wird.
Bei solch umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen ist die Hilfe eines Baufachmannes(Architekt) dringend angeraten.
Der kann auch über die Möglichkeit von verbilligten Krediten durch die KfW informieren.
Grundsätzlich sind außen auch verschiedene Dämmstoffe möglich,aber in der Regel verwendet man Hartschaumplatten und einen dünnen Deckputz.
Die Stärken soll der Fachmann nach dem gewünschten Wert ermitteln,ist der Dämmwert des Mauerwerks schlecht,muß man das nun außen durch höhere Dämmung ausgleichen.
Da kommen schnell Stärken von 15 cm oder mehr heraus.
Laßt Euch genau beraten über die anderen wichtigen Sanierungsmaßnahmen,wie Fenster und Dach,denn das gehört alles zusammen.
die Temperaturen sind günstig - lasst eine Thermographieaufnahme machen - bietet altuell zum Teil die Volksbank an. Das ist gut angelegtes Geld, da man sieht, wo die Schwachstellen sind.
Gruß,
Alexandra *die von der ganzen Dämmerei gar nichts hält*
Hallo maria-loreley,
vor dem Kauf einer Bestands-Immobilie ist es immer sinnvoll, diese von einem Sachverständigen (Bau-Ingenieur, Architekt…) begutachten zu lassen (Dämmung, Dach, Fenster, Heizung…).Der SV (berät auch über die möglichen staatl. Zuschüsse) prüft die Notwendigkeit von den Maßnahmen (Dämmung) und berechnet/gibt vor, wie die Dämmung ausgeführt werden sollte. Sollten die Dämmarbeiten in Eigenregie ausgeführt werden (was m.E. nur von „Heimhandwerker-Profis“ funktionieren könnte) bietet sich an, wenigstens einen SV als Berater/ Prüfer für die Arbeiten zu beauftragen. Es gibt einfach zu viele Fehler, die einem unterlaufen könnten und zu Bauschäden führen können.
Viel Erfolg!
Ines
Ich habe das Wohnhaus meiner Eltern im nachhinein von der Firma XPS mit einer Aussendämmung ausstatten lassen. In meinem Fall hat sich die Aussendämmung mit dem XPS Wärmedämmstoff wirklich gelohnt, wir sparen seither ca. 50% der vorher verbrauchten Heizkosten ein. Zudem war ich auch mit der kommunikation und der geleisteten Arbeit im Bezug auf das Angebot der Firma XPS sehr zufrieden. Grundsätzlich macht es schon Sinnn die Außenwände des Hauses zu Dämmen. Etwa 25 bis 40 Prozent der Heizwärmeverluste gehen durch eine nicht gedämmte Gebäudehülle verloren. Jedoch solltest du in jedem Fall einen Gutachter/Fachmann hinzuziehen um abzuschätzen was da alles auf dich zu kommt und welches Material verwendet werden sollte. Es wird wahrscheinlich auch nicht die einzige Baustelle in dieser Wohnung sein, von daher werden die Kosten auch immer mehr. Ich würde mir aufjedenfall mehrere Angebote von verschiedenen Firmen einholen und sich ein wenig über diese Firmen informieren!