… gilt das Verbot für Nachtspeicherofen auch wenn ich neue Fenster eingebaut habe?
Hallo Gruß- und Namenlose/r
Danke für Deine kurz und unhöflich im Telegrammstil ohne nähere Erläuterungen hingehauene Anfrage. So was beantworten wir doch immer wieder gerne (ein Emoticon spare ich mir an dieser Stelle).
Zitat aus http://ratgeber.immowelt.de/wohnen/hausbau/erneuerba…
_ Energieeinsparverordnung: Nachtspeicheröfen müssen raus
Lediglich Eigentümer von Mehrfamilienhäusern mit sechs oder mehr Wohnungen sind dazu verpflichtet, Nachtspeicheröfen gegen effizientere Heizsysteme auszutauschen. Die Übergangsfristen in der Energieeinsparverordnung sind aber großzügig: Alte Geräte, die vor dem 1. Januar 1990 eingebaut wurden, müssen bis zum 31. Dezember 2019 ersetzt werden. Neuere Geräte müssen nach 30 Jahren raus - dies gilt ab Einbau. Einfamilienhäuser dürfen laut EnEV weiter mit Nachtspeicheröfen beheizt werden. Ob sich das auch langfristig lohnen wird, ist durch hohe Strompreise und die schlechte Effizienz aber fragwürdig._
Zitat Ende
Hättste auch selber ergugeln können.
Gruß merimies
Hallo Merimies
Vielen Dank
Hi Merimies,
auch von mir ein Dankeschön. Das gehört für mich zu den positivsten Eigenschaften von Werweisswas, Antworten auf Fragen zu erhalten, auf die man trotz Interesse oder / und Bedarf selbst gar nicht drauf gekommen wäre sie zu stellen.
By the way, Deinen Unmut kann ich verstehen, doch niemand kann Dich zu einer Antwort nötigen. 
Tja, nun stellt sich die Frage wie das mit der Stromversorgung in Zukunft wird? Ich wünsche mir mehr stromerzeugende Produkte und autarke Häuser. Was wären denn zum aktuellen Wissensstand der Dinge effiziente Alternativen zu Nachtspeicheröfen?
Danke und ciao,
Romana
Hi,
Tja, nun stellt sich die Frage wie das mit der Stromversorgung
in Zukunft wird? Ich wünsche mir mehr stromerzeugende Produkte
und autarke Häuser. Was wären denn zum aktuellen Wissensstand
der Dinge effiziente Alternativen zu Nachtspeicheröfen?
Das Heizsystem der Zukunft ist – die Stromheizung.
Wenn die Kernfusion erstmal in Gang gekommen ist, wird man sein Haus nicht mehr durch die Verbrennung von irgendwas heizen müssen.
Ob wir heute Lebenden das noch erleben werden, ist wieder ne andere Frage.
Gruß S
Hallo Romana,
By the way, Deinen Unmut kann ich verstehen, doch niemand kann Dich zu einer Antwort nötigen.
Ich bemühe mich zwar, auf jede Frage, soweit ich etwas Konstruktives beizutragen habe, zu antworten, allerdings muss bei diesen kurz und unhöflich hingerotzten Fragen schon ein zusätzlicher Anreiz vorhanden sein. Manchmal geht es dabei um ein interessantes Thema und ich stelle mir vor, dass die Antwort auch noch andere Mitleser interessiert. Manchmal reizt es mich auch einfach, zu zeigen, dass ich – wie in diesem Fall - besser recherchieren kann als der Fragesteller (ich gebe sozusagen meinem Affen Zucker).
Tja, nun stellt sich die Frage wie das mit der Stromversorgung in Zukunft wird? Ich wünsche mir mehr stromerzeugende Produkte und autarke Häuser. Was wären denn zum aktuellen Wissensstand der Dinge effiziente Alternativen zu Nachtspeicheröfen?
Für die Zukunft ist vor Allem eine effizientere Nutzung der vorhandenen Energie erforderlich, z.B. durch den Bau von Niedrigenergiehäusern, durch Nutzung der Sonnenenergie nicht nur mit Photovoltaik, sondern auch mit Solarthermie.
http://www.sea-sun-energy.de/cms/solarthermie_funkti…
Soweit eine von Wind und Sonneneinstrahlung unabhängige Stromversorgung erforderlich ist, stelle ich mir mit nachwachsenden Rohstoffen betriebene Blockheizkraftwerke, ruhig auch im größeren Maßstab für kleinere Gemeinden oder Stadtteile, vor. Aber immer noch so, dass eine effektive Kraft-Wärmekopplung möglich ist. Ich halte nicht viel von der heute noch üblichen Großtechnologie im Kraftwerksbau, die nur elektrische Energie erzeugt und die anfallende Abwärme ungenutzt in die Luft bläst oder mit ihr die Flüsse aufheizt.
Die von dem Kollegen Shim Pan Sen in seinem Beitrag angepriesene Kernfusion halte ich für einen Irrweg. Ich kann mich noch gut an die Euphorie erinnern, mit der Ende der 50er Jahre die Segnungen der Kernenergie beschworen wurden:
Absolut sauberer Strom in unbegrenzter Menge fast zum Nulltarif . In jedem Auto ein kleiner Atomreaktor, der den Wagen antreibt. Die Technik sollte so sicher sein, dass man die Kraftwerke in die Städte integrieren konnte.
Wir wissen heute – nach Three miles island, Sellafield, Tschernobyl und Fukushima, Asse nicht zu vergessen, dass das ein Irrweg war, der unsere Nachkommen noch über 25000 Jahre beschäftigen wird.
Fünfundzwanzigtausend Jahre, das ist der Zeitraum von der mittleren Steinzeit bis heute.
In der Schachtanlage Asse wurde 1968 der erste Atommüll „endgelagert“. Heute, nach knapp 50 Jahren, ist das Lager so marode, dass darüber nachgedacht wird, den ganzen Schrott wieder da raus zu holen und woanders – in einem jetzt aber ganz bestimmt sicheren Endlager – unterzubringen. Wie oft wird eine solche Aktion in den nächsten 25000 Jahren wohl noch nötig sein?
25000/50=500
Und jetzt wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben – die Kernfusion. Absolut sauberer Strom in unbegrenzter Menge fast zum Nulltarif usw. usw. Die gleichen Versprechen wieder wie zu Beginn des „Atomzeitalters“. Dabei wird verschwiegen, dass sich ein Fusionskraftwerk in seiner Komplexität zu einem Atommeiler verhält wie ein Leopard (Panzer) zu einem Faustkeil. Die im Betrieb auftretende Neutronenstrahlung, die beträchtlich ist (das ist die gleiche Strahlung, mit der man bei der Neutronenbombe die MenschenFeindobjekte „versaften" wollte) ist natürlich mühelos beherrschbar und führt garantiert nicht zu Materialschäden an dem Fusionsmeiler (vorausgesetzt, man findet ein Material, welches der Strahlung auf Dauer widerstehen kann).
Meiner Meinung nach ist das zu erwartende Fusionsdesaster eine Neuauflage des Atomdesasters, nur schlimmer. Sorry, Shim Pan Sen.
ciao Romana
merimies
Hallo,
Meiner Meinung nach ist das zu erwartende Fusionsdesaster eine
Neuauflage des Atomdesasters, nur schlimmer. Sorry, Shim Pan
Sen.
Vergisses. Die Kernfusion wird, wenn sie mal funktioniert, die Menschheit länger mit Energie versorgen können, als der Mensch bisher existiert. Und sie wird funktionieren, weil sie das prinzipiell kann.
Daß wir beide das vermutlich nicht mehr erleben werden, ist zwar schade, aber unerheblich. Auf ein paar Jahrzehnte kommt es nicht an.
Gruß S
Hi Merimies,
Hallo Romana,
By the way, Deinen Unmut kann ich verstehen, doch niemand kann Dich zu einer Antwort nötigen.
Ich bemühe mich zwar, auf jede Frage, soweit ich etwas
Konstruktives beizutragen habe, zu antworten, allerdings muss
bei diesen kurz und unhöflich hingerotzten Fragen schon ein
zusätzlicher Anreiz vorhanden sein. Manchmal geht es dabei um
ein interessantes Thema und ich stelle mir vor, dass die
Antwort auch noch andere Mitleser interessiert. Manchmal reizt
es mich auch einfach, zu zeigen, dass ich – wie in diesem Fall
- besser recherchieren kann als der Fragesteller (ich gebe
sozusagen meinem Affen Zucker).
Die Zeit im Wandel scheint in unserer schnelllebigen Zeit zunehmend solche Reaktionen hervorzubringen, die als unhöflich empfunden werden mögen, so auch von mir, doch die - so manche mir schon sagten - gar nicht so gemeint sein soll.
Tja, nun stellt sich die Frage wie das mit der Stromversorgung in Zukunft wird? Ich wünsche mir mehr stromerzeugende Produkte und autarke Häuser. Was wären denn zum aktuellen Wissensstand der Dinge effiziente Alternativen zu Nachtspeicheröfen?
Für die Zukunft ist vor Allem eine effizientere Nutzung der
vorhandenen Energie erforderlich, z.B. durch den Bau von
Niedrigenergiehäusern, durch Nutzung der Sonnenenergie nicht
nur mit Photovoltaik, sondern auch mit Solarthermie.
http://www.sea-sun-energy.de/cms/solarthermie_funkti…
Hmm. Ich sehe, dass viele Produkte innoviert werden, die Strom produzieren, z.B. Tapeten, Schuhe, Böden, Kleidung… In einer mobiler werdenden Welt, in der ohne Handy, Laptop und Digitalkameras sowie weiterer stromführenden Gadgets fast nichts mehr läuft, brauchen wir eine jederzeit und überall nutzbare bzw. anzapfbare Energiequelle, z.B. in Form eines Solar-Rucksacks in dem dann die Geräte aufladen können.
Doch wenn es speziell ums Heizen geht, ich liebe Wasser, fand ich auf Anhieb die Eisheizung sehr spannend: http://www.youtube.com/watch?v=bs-QoSvrXcY, http://www.haushalt-spartipps.de/140/eisheizung-spar…
Soweit eine von Wind und Sonneneinstrahlung unabhängige
Stromversorgung erforderlich ist, stelle ich mir mit
nachwachsenden Rohstoffen betriebene Blockheizkraftwerke,
ruhig auch im größeren Maßstab für kleinere Gemeinden oder
Stadtteile, vor. Aber immer noch so, dass eine effektive
Kraft-Wärmekopplung möglich ist. Ich halte nicht viel von der
heute noch üblichen Großtechnologie im Kraftwerksbau, die nur
elektrische Energie erzeugt und die anfallende Abwärme
ungenutzt in die Luft bläst oder mit ihr die Flüsse aufheizt.
Stromerzeugung sollte den Gegebenheiten vorort erzeugt werden können, sprich wer am Wasser wohnt, kann auch die Wasserkraft nutzen, bei wem es recht windig zugeht, die Windenergie. Sprich Energiegewinnung und -nutzung kann auch kombiniert werden. Von einer zentralen Stromversorgung, von der man abhängig ist, auch finanziell wenn man mal die Stromrechnung nicht zahlen kann, halte ich nichts. In der Natur mag es zwar auch Schmarotzer geben, doch da bringt auch alles was „lebt“, seine eigene Energie mit. Ich hoffe, dass auch in den Unternehmen hier ein großes Umdenken stattfindet und nicht nur fadenscheinig und halbherzig „Green Washing“ betrieben wird, sondern Unternehmen tatsächlich nachhaltiger werden. Natürlich gilt das auch für Privathaushalte und -personen.
Die von dem Kollegen Shim Pan Sen in seinem Beitrag
angepriesene Kernfusion halte ich für einen Irrweg. Ich kann
mich noch gut an die Euphorie erinnern, mit der Ende der 50er
Jahre die Segnungen der Kernenergie beschworen wurden:Absolut sauberer Strom in unbegrenzter Menge fast zum
Nulltarif . In jedem Auto ein kleiner Atomreaktor, der den
Wagen antreibt. Die Technik sollte so sicher sein, dass man
die Kraftwerke in die Städte integrieren konnte.Wir wissen heute – nach Three miles island, Sellafield,
Tschernobyl und Fukushima, Asse nicht zu vergessen, dass das
ein Irrweg war, der unsere Nachkommen noch über 25000 Jahre
beschäftigen wird.
Kernfusion spricht mich auch nicht an. Energiegewinnung sollte möglichst ökologisch, im Einklang und möglichst orientiert an der Natur, geschehen. Die Natur hat uns ja einiges an Erfahrung voraus. Beispielsweise: http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Der_Weg_z…
Fünfundzwanzigtausend Jahre, das ist der Zeitraum von der
mittleren Steinzeit bis heute.
In der Schachtanlage Asse wurde 1968 der erste Atommüll
„endgelagert“. Heute, nach knapp 50 Jahren, ist das Lager so
marode, dass darüber nachgedacht wird, den ganzen Schrott
wieder da raus zu holen und woanders – in einem jetzt aber
ganz bestimmt sicheren Endlager – unterzubringen. Wie oft wird
eine solche Aktion in den nächsten 25000 Jahren wohl noch
nötig sein?25000/50=500
Erstens glaube ich nicht, dsas die Erde in 25000 Jahren noch existieren wird bzw. von uns besiedelt sein wird, denn wenn wir nicht uns umgehend ändern, so es nicht ohnehin schon zu spät ist (Klimawandel und Co.) wird die Erde in ein paar hundert Jahren spätestens wieder frei von Menschen sein. Vielleicht werden es sich bis dahin ein paar Leute, die die das nötige Kleingeld haben, ein Ticket für den Mars kaufen können, wenn dann die Erde kaputt gewohnt und gelebt sein wird. http://www.helles-koepfchen.de/artikel/709.html. Leider konnte ich adhoc nicht den gewünschten Artikel finden, in dem berichtet wird, dass sich Milliardäre schon Tickets für den Mars sichern bzw. in die Besiedelung des Mars investieren.
Und jetzt wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben – die
Kernfusion. Absolut sauberer Strom in unbegrenzter Menge fast
zum Nulltarif usw. usw. Die gleichen Versprechen wieder wie zu
Beginn des „Atomzeitalters“. Dabei wird verschwiegen, dass
sich ein Fusionskraftwerk in seiner Komplexität zu einem
Atommeiler verhält wie ein Leopard (Panzer) zu einem
Faustkeil. Die im Betrieb auftretende Neutronenstrahlung, die
beträchtlich ist (das ist die gleiche Strahlung, mit der man
bei der Neutronenbombe die MenschenFeindobjekte „versaften"
wollte) ist natürlich mühelos beherrschbar und führt
garantiert nicht zu Materialschäden an dem Fusionsmeiler
(vorausgesetzt, man findet ein Material, welches der Strahlung
auf Dauer widerstehen kann).
Schon interessant, dass der Mensch (oder einige) so gerne riskant lebt. Und wie Aussagen für tausende von Jahren getroffen werden (können), derweil man teils nicht mal die nächsten Jahrzehnte wirklich überblicken kann.
Meiner Meinung nach ist das zu erwartende Fusionsdesaster eine
Neuauflage des Atomdesasters, nur schlimmer. Sorry, Shim Pan
Sen.
Tja, ich frage mich, ob da bei manchen nicht (unbewußt) ein Selbstzerstörungsprogramm läuft?
ciao Romana
merimies
Ciao,
Romana