Nachuntersuchung Thrombose und Lungenembolie

Muss man nach einer nicht erblich bedingten Thrombose die auch eine Lungenembolie zur Folge hatte zu Nachuntersuchungen (1 jahr später zb)

Sorry, aber darüber weiß ich leider nichts. ICh habe im OP gearbeitet.

Muss man nach einer nicht erblich bedingten Thrombose die auch
eine Lungenembolie zur Folge hatte zu Nachuntersuchungen (1
jahr später zb)

  1. Gibt es eine Ursache für die Thrombose?
  2. Eigentlich sollte man nachschauen ob eine Revascularisierung stattgefunden hat
  3. Ob man noch Antikoaguliert werden muss
    –> eigentlich sollte man zu einer Nachsorge zu einem Angiologen gehen (oder Hämostasiologen…)
    Gruß, Rantanplan

Muss man nach einer nicht erblich bedingten Thrombose die auch
eine Lungenembolie zur Folge hatte zu Nachuntersuchungen (1
jahr später zb)

Hallo,

ich denke schon, dass eine Nachuntersuchung erfolgen sollte. Ich nehme an, dass Du Marcumar bekommen hast oder ein anderes gerinnungshemmendes Medikament.
Zum einen muss ja geschaut werden, ob das Gerinsel sich aufgelöst hat und ob sich nicht neue gebildet haben. Zumindest müsste man regelmäßig den Thrombosewert im Blut bestimmen. Auf Dauer wird niemand Marcumar nehmen können.
100%ig weiß ich es aber nicht. Ich würde den Hausarzt oder auch einen Gefäßspezialisten ansprechen, um ganz sicher zu gehen.
Das ist schließlich eine ernste Angelegenheit, die man nicht in einem Forum abklären sollte.
Ich bin kein Arzt!

viele Grüße
L.

Muss man nach einer nicht erblich bedingten Thrombose die auch
eine Lungenembolie zur Folge hatte zu Nachuntersuchungen (1
jahr später zb)

Es tut mir sehr leid. Ich bin aber kein Mediziner, sondern Volkswirtschaftler. Kann ich nicht weiterhelfen.

Muss man nach einer nicht erblich bedingten Thrombose die auch
eine Lungenembolie zur Folge hatte zu Nachuntersuchungen (1
jahr später zb)

Ähm, das wird dir dein behandelnder Venenarzt am besten sagen können?! Hast du noch Symptome (postthrombotisches Syndrom z.B.)?

Kann nur von mir sagen (Beckenvenenthrombose ohne Lungenembolie, aber genetisch bedingt), dass ich in den 10 Jahren seitdem sehr regelmäßig zum Venenarzt gehe, gerade in den ersten Jahren mind. alle 3 Monate, jetzt noch 1x im Jahr zum Check. In den ersten 3 Jahren nach der Thrombose war meine Hauptvene im Becken auch noch komplett dicht, was entsprechende Symptome mit sich gebracht hat.

Jedenfalls, schaden kann es nicht. Mein Arzt sagt immer, lieber einmal zu oft da gewesen, als einmal zu wenig oder zu spät… Wenn du schon drüber nachdenkst, dann mach einen Termin! Am besten direkt bei einem Facharzt für Phlebologie, falls du noch keinen hast.

Viel Glück!

Hallo,

üblicherweise ja, aber ohne „feste Zeiten“. Das wird vom behandelnden Arzt jeweils festgelegt. Anfangs muß man in so einem Fall ja regelmäßig nachschauen, wegen der Marcumareinnahme, ob die beendet werden kann. Wenn dann alles ganz ok ist, ist eine Routine-Kontrolle nicht mehr erforderlich, wird aber doch zB nach einem Jahr wieder empfohlen.
TS

Guten Tag,
vor eventuellem Ende einer Antikoagulationstherapie nach 1 Jahr würde ich die Beine nochmal dopplern lassen. Eine Spiroergometrie würde Sie vielleicht beruhigen,dass die Lungenfunktion wieder gut ist. Ein Röntgen oder CT würde wenig Erkenntnisgewinn bringen,wenn Sie beschwerdefrei sind.
Alles Gute wünscht
J.P.Theurich

Muss man nach einer nicht erblich bedingten Thrombose die auch
eine Lungenembolie zur Folge hatte zu Nachuntersuchungen (1
jahr später zb)

Hallo crln,
wenn du alles gut überstanden hast und die Ärzte dir nichts gesagt haben, ist eine Nachuntersuchung nicht zwingend notwendig. Dennoch würde ich eine Nachuntersuchung empfehlen, da sich eine Thrombose wiederholen kann. Auch wenn es nicht erblich ist. Wenn du hingehst bist du im jedem Fall beruhigter.

Alles Gute
July84

Muss man nach einer nicht erblich bedingten Thrombose die auch
eine Lungenembolie zur Folge hatte zu Nachuntersuchungen (1
jahr später zb)

Muss man nach einer nicht erblich bedingten Thrombose die auch eine Lungenembolie zur Folge hatte zu Nachuntersuchungen (1 jahr später zb)

Hallo crln,
warum wollen Sie nicht gehen? Immerhin war es eine lebensgefährliche Erkrankung, die Sie überlebt haben und ich fände es beruhigend, z.B. durch eine Ultraschalluntersuchung der Thrombose oder ein Spiral-CT der Lunge zu erfahren, dass die Blutgefäße wieder frei sind. Müssen muss natürlich kein Mensch…, es ist ein Angebot.
Viele Grüße
R. Becker

Nach den gültigen Leitlinien gibt es für diese Frage keine generelle Antwort, außer, daß daran gedacht werden soll. Die Entscheidung wird dann individuell von Arzt und Erkranktem gemeinsam getroffen.

Wir werden häufig von behandelnden Ärzten gefragt und empfehlen Nachuntersuchungen dann, wenn sich die Behandlung vielleicht ändern könnte.
Beispiele für eine solche Situation wären

  • ist die Thrombose/Lungenembolie ausgeheilt und können wir mit dem Medikament aufhören ? oder
  • hat sich eine frühere entzündliche Reaktion oder der Thrombus durch meinen Sport soweit gebessert, daß meine aktuelle Thromboseneigung keine Vorteile mehr durch Medikamente ergibt ?
    Die erblichen Faktoren tragen immer gleich stark zur Thromboseneigung bei, aber die nicht erblichen, variablen Faktoren wirken sich ebenfalls recht stark auf das tatsächliche Thromboserisiko aus.

Muss man nach einer nicht erblich bedingten Thrombose die auch
eine Lungenembolie zur Folge hatte zu Nachuntersuchungen (1
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