wenn jemand rein theoretisch mit dem Auto seiner Mutter, welches in Oesterreich zugelassen ist, in Muenchen in einer 30er-Zone geblitzt werden wuerde, und besagte Mutter dann nach ein paar Wochen einen Zeugenfragebogen zugestellt bekommen wuerde und diese dort angeben wuerde, dass sie nicht wuesste, wer mit dem Auto gefahren sei - wird der Sache dann noch weiter nachgegangen? Koennen hier Mehrkosten entstehen? Hat jemand Erfahrung damit?
natürlich wird dem nachgegangen, und die Zusammenarbeit zwischen die Behörden in A und D funktioniert gut. Da wird wohl demnächst bei der Mutter Besuch vorbeikommen und nachgefragt ob sie es wirklich nicht weiß.
Die Bußgelder können dank einem funktionierenden Abkommen auch über die Grenzen eingetrieben werden. Auch die Gutschrift von Punkten und Fahrverboten, Probezeitmaßnahmen ist kein Problem.
Die Kosten sind mit der Pauschale von 20€ abgegolten bei Bußgelder.
OK, danke. Dann wuerde ich jetzt einfach mal bezahlen, wenn
ich in dieser Situation wäre
richtig!
Aber mal so nebenbei. Selbst wenn er nicht zahlt und dann der deutsche Staat dafür Bearbeitungskosten kassiert, kommt der Verkehrssünder im Vergleich zu einem Deutschen dem dasselbe z.B. in Salzburg passiert, sehr glimpflich davon (Die Österreicher kassieren laut Fernsehberichterstattung bei Weigerung teilweise 4stellige !! Euro Beträge).
[off-topic]
Es wird wirklich Zeit für ein europaweit einheitliches Verkehrsrecht mit einheitlichen Verkehrsregeln und einheitlichen Strafen. Woher soll der im Land X geschulte Fahrer wissen, dass im Land Y bei einer rot-lila-gepunkteten Linie am linken Strassenrand dann rechts jeweils an jedem Mittwoch zwischen 13:30 und 15:25 Parktverbot herrscht, aber nur wenn die Sonne scheint, sonst gilt 13:00 bis 16:30 … Weg mit der Willkür
[kein Flamewar hier, es ist klar, dass man sich vorher erkundigen muss, aber mit einem einheitlichen System waere allen Fahrern klar, wie sie sich zu verhalten haben]