Nachweis der Tätigkeit bei einer Insolvenzfirma

Hallo zusammen.

Nehmen wir mal an, ein Arbeitgeber möchte sich über einen Bewerber informieren, dessen Firma in dem er gearbeitet hat, vor 2 Jahren Insolvenz gegangen ist und somit nicht mehr existiert. Weder Rufnummer der alten Firma, noch die Anschrift sind nicht mehr aktuell. Dieser Bewerber war direkt danach, 2 Jahre in einer Firma tätig und bewirbt sich nun von dort aus bei seinem evtl. zukünftigen Arbeitgeber.

Meine Frage lautet nun, wie der evtl. zukünftige Arbeitgeber bei diesem Bewerber nachvollziehen kann, ob er wirklich in dieser Firma (welche insolvenz gegangen ist) tätig war, welches er in seinem Lebenslauf angibt.

Gibt es Möglichkeiten, es in Erfahrung zu bringen, ob er überhaupt dort tätig gewesen ist?

Würde mich über eine Antwort freuen.

Gruß

TanCok

Hallo,

rein theoretisch wäre dies möglich, weil Personalakten 10 Jahre aufbewahrt werden müssen. Geht die Firma pleite, übernimmt der Insolvenzverwalter die Akten.

Grüße,

rookie7

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Hi,
lass Dir Lohnabrechnungen vorlegen?

Kann man zwar sicher auch fälschen, aber der Aufwand wär schon enorm.

Gruß
Nick

Hallo,

danke für Deine Antwort.

Also ist der Insolvenzverwalter dazu verpflichtet, die kompletten Akten der Firma, welche insolvenz gegangen ist 10 Jahre lang aufzuheben?

Gruß

TanCok

Hallo,

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Hallo,

das kann ich dir nicht so genau sagen, aber ich gehe mal davon aus, dass die kompletten Akten aufbewahrt werden müssen, allerdings nicht 10 Jahre nach der Insolvenz, sondern 10 Jahre nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses (hoffe ich zumindest… :wink: siehe meine Frage weiter oben im Forum).

Grüße,

rookie7

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Gibt es Möglichkeiten, es in Erfahrung zu bringen, ob er
überhaupt dort tätig gewesen ist?

Ich würde bei der Krankenkasse nachfragen, die haben die meldunen zur Sozialversicherung erhalten, kennen also auch den Arbeitgeber.

Hallo,

das ist eine sehr gute Idee. Gibt es bei der Krankenkasse auch eine Frist von 10 Jahren, wo alle Daten gespeichert bzw. aufgehoben werden muss?

Gruß

TanCok

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Lohnabrechnungen von früher gibt es leider nicht mehr.

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Die andere Frage ist natürlich, wie ich den Insolvenzverwalter ans Telefon bekomme.

Gruß

TanCok

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Hallo,

Also ist der Insolvenzverwalter dazu verpflichtet, die
kompletten Akten der Firma, welche insolvenz gegangen ist 10
Jahre lang aufzuheben?

Jein: Grundsätzlich übernimmt der Verwalter die diesbezüglichen Pflichten des Schuldners (sind es bei Personalsachen wirklich 10 Jahre?). Diese Pflicht besteht allerdings dann nicht, wenn nicht ausreichend Masse vorhanden ist und der Verwalter den Spaß aus eigener Tasche zahlen müsste. Meist werden die Akten auch dem (zuverlässigen) Schuldner bzw. Geschäftsführer zurückgegeben, wonach dieser die Aufbewahrungszeiten zu berücksichtigen hat. Die große Frage ist außerdem, ob der Verwalter die Akten jemals in die Hände bekommen hat.

Gruß,
Oskar

Da die Meldung zur Sozialversicherung auch relevant für spätere Rentenansprüche ist, vermute ich mal, daß die Daten ne halbe Ewigkeit gespeichert werden.

Evtl. könnte es aber ein Problem mit Datenschutz geben, glaube eher nicht, daß wenn man da einfach anruft, die Informationen über Versicherte rausgeben dürfen.

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