Hallo!
Mal angenommen, ein altes Häuschen kommt in neue Hände. Es wird in Eigenleistung umgebaut und renoviert. Der Wert des Häuschens steigt und es soll nachgewiesen werden, in welchem Maß die Eigenleistung dazu beigetragen hat. Ich frage mich, wie berechnet man diese Eigenleistung? Nach dem Stundenlohn der jeweiligen Branche, also Zimmerer, Dachdecker, Fliesenleger etc?
Gruß,
Eva
Hallo !
Ich glaube,da liegst Du falsch !
Denn der Wert(der Wert,den man beim Verkauf erzielen könnte) hängt nur indirekt von den aufgewändeten Geldern ab,mit denen man Handwerkerleistungen,Material oder Eigenleistung bezahlt hat.
Bei der Bewertung macht man eine Bestandsaufnahme und besichtigt Haus und technische Anlagen(Hzg,Sanitär,Elektro…),dann die Lage,Umgebung,Verkehrsanbindung usw.
Ein neues Bad ist natürlich mehr wert als ein 20 Jahre altes,ebenso eine neue Dachdeckung,Isolierung,neue Heizung …
Wer das eingebaut hat und mit welchen Kosten ist m.E. egal,nur die Sache an sich zählt.
Deshalb hat die Eigenleistung etwa von dekorativen Arbeiten wie Maler und Tapezierer,Bodenbelag usw. keinen Vor-oder Nachteil bei der Bewertung.
Hochwertige Textiltapeten sollten mehr wert sein(auch mehr kosten) als gestrichene Putzflächen,aber das unterliegt ja auch Moden und kann sich ändern.
Manches ist nicht gefragt und senkt den Kaufpreis oder erhöht ihn nicht.
MfG
duck313