Guten Tag,
ich versuche mit einem Experiment Induktionsspannung nachzuweisen.
Dafür will ich einen Stabmagneten durch eine selbst gebauten Spule (Also ein paar Dahrtwindungen) schieben und den Draht mir einer kleinen Glühbirne verbinden (da ich kein Messgerät habe). Die Glühbirne soll leuchten.
Nun ist meine Frage, ob die Induktionsspannung überhaupt ausreicht um die Glühbirne zum Leuchten zu bringen.
Weiß jemand von euch, ob ein paar Windungen und ein Stabmagnet auseichen um die eine Glühbirne zum Leuchten zu bringen? (Da ich keine Ahnung habe wie stark das Magnetfeld des Magneten ist, kann ich es ja schlacht errechnen)
Dafür will ich einen Stabmagneten durch eine selbst gebauten
Spule (Also ein paar Dahrtwindungen) schieben und den Draht
mir einer kleinen Glühbirne verbinden (da ich kein Messgerät
habe). Die Glühbirne soll leuchten.
Nimm eine LED, die wird deutlich heller und eher leuchten. Allerdings nur in einer Richtung.
Das mit der Led finde ich auch nicht so gut, weil man dann eine gewisse Mindestspannung braucht.
Ein ganz einfaches „Meßgerät“ bestand bei einem früheren Kosmos Experimentierkasten aus einem Kompass(mit Nadel) mit Spule drumherum.
Solch ein Instrument weist schon relativ kleine Ströme nach.
ob ein paar Windungen und ein Stabmagnet
auseichen um die eine Glühbirne zum Leuchten zu bringen?
nein, das wirst Du mit dieser Anordnung leider nicht schaffen. Damit die erzeugte Energie für eine kleine Glühbirne reicht, müßte Deine Spule recht viele Windungen haben, sehr dicht an den Magneten gebracht werden und eine große "Eintauch"geschwindigkeit haben, was man zum Beispiel durch eine Drehbewegung erreichen kann. Kurz, Du müßtest alles just so machen wie es bei einem Fahrraddynamo gemacht ist! Denn mit dem bringst Du ja zwei Birnchen mit zusammen 3 W Leistung zum Leuchten.
Du könntest an Deine selbstgebaute Induktionsspannungsquelle aber ein empfindliches analoges Spannungsmessgerät („Voltmeter“) anschließen. Wenn Du die Drahtspule dem Magneten schnell näherst oder sie ruckartig herumdrehst etc. wird der Zeiger mehr oder weniger stark ausschlagen.
(Da ich keine Ahnung habe wie stark das Magnetfeld des Magneten ist, :kann ich es ja schlacht errechnen)
Von so einem typischen 08/15-Bastel-Stabmagneten (80 mm lang, 25 mm breit, 15 mm hoch, hartmagnetisches Eisen) darfst Du in einer Entfernung von 10 mm von den Polen eine Flussdichte B von irgendwas um 50 mT = 0.05 T erwarten.