Nachweisbarkeit einer Hymenrekonstruktion

Hallo,
Ich bräuchte mal euren Rat.
Ich komme aus dem islamischen Kulturkreis.
Auf mir liegt leider ein großer Druck bezüglich meiner Jungfräulichkeit seitens meiner Famile.Ich habe eine Hymenrekonatruktion durchführen lassen,da ich meine Jungfräulichkeit verloren hatte.Meine Eltern haben den Verdacht,dass ich Geschlechtsverkehr hatte und wollen mich zum Gynökologen bringen um prüfen zu lassen ob ich noch Jungfrau bin oder nicht.Da ich jetzt eine Hymenrekonatruktion durchgeführt habe, bin ich mir nicht sicher wie das Ergebnis aussehen wurde.wird der Arzt mich trotzdem als Jungfrau ansehen oder ist das neue Hymen nixht identisch mit dem Jungfernhäutchen?
Ich danke euch sehr für eure Hilfe

Wann war die OP?

Hallo Songül241,

Du weißt gewiss, dass der Arzt deinen Eltern ohne deine Zustimmung keine Auskunft geben darf?

Montanus

Moin,

und wollen mich zum
Gynökologen bringen um prüfen zu lassen ob ich noch Jungfrau
bin

Kulturkreis hin, Kulturkreis her. Hier gelten nun einmal Gesetze. Dazu gehört auch die ärztliche Verschwiegenheitspflicht.

http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__203.html

Ungeachtet der Tatsache, dass es schon extrem grenzwertig ist, die Tochter zwecks Feststellung der Jungfräulichkeit zum Arztbesuch zu zwingen, so darf der Arzt gegen den Willen der Patientin das Untersuchungsergebnis nicht herausrücken, sonst macht er sich strafbar.
Deine Eltern sind ganz schön frech!

CU

Axel

Moin,

der Verweis auf die Schweigepflicht hilft hier nur bedingt, es könnte sein, dass Songül unter Druck gesetzt wird, den Arzt hier von der Schweigepflicht gegenüber den Eltern zu entbinden.

Insofern ist der Kern der Frage, nämlich, ob die Rekonstruktion zu erkennen ist, noch nicht beantwortet.

Gruß Volker

Hallo Songül,

ich weiß es leider auch nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass Du hier Auskunft bekommen kannst - ich wünsche es Dir:

http://www.fpz-berlin.de/index.php?page=kontaktformular

Viele gute Wünsche!

Jule

… tät ich ja gerne beantworten, hängt aber natürlich von der Antwort der TE auf meine Frage ab.

Vielleicht meldet sich Söngül ja nochmal.

Kannst du nicht - unabhängig von dem erzwungenen Aztbesuch mit deinen Eltern - einen Gynäkologen aufsuchen und fragen, ob man es erkennen kann? Da müsstest du natürlich ehrlich sein …

Hallo alle zusammen nochmal.
Der Termin für den Arztbesuch ist kommenden Dienstag :frowning:
Die Arztin ist eine Freundin meiner Mutter und ist aus dem selben Kulturkreis. Da wird die Schweigepflicht sicher nicht eingehalten :frowning:
die OP war genau vor drei Jahren und danach hatte ich auch kein vaginalen Geschlechtsverkehr mehr. Ich habe Angst,dass es rauskommt.Bitte hilft mir.Ich weiss nicht,was mich erwartet :frowning:

Hallo alle zusammen nochmal.
Der Termin für den Arztbesuch ist kommenden Dienstag :frowning:
Die Arztin ist eine Freundin meiner Mutter und ist aus dem selben Kulturkreis. Da wird die Schweigepflicht sicher nicht eingehalten :frowning:
die OP war genau vor drei Jahren und danach hatte ich auch kein vaginalen Geschlechtsverkehr mehr. Ich habe Angst,dass es rauskommt.Bitte hilft mir.Ich weiss nicht,was mich erwartet :frowning: .

Was ist denn mit meinem Vorschlag, einen anderen Arzt aufzusuchen und gezielt zu fragen, ob man was erkennt?

Hallo Songül,

wenn das schon so lange her ist, brauchst du dir keine Sorgen machen!

Ich hatte befürchtet das es erst vor kurzer Zeit war…

Alles Gute!

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