Hallo,
wenn ein Kern durch Beta- oder Alpha-Strahlung zerfallen ist, dann ist ja die Elektronenhülle in einem angeregten Zustand, den unter Emission eines Lichtquants abgebaut werden könnte.
Beim Kernzerfall werden ja auch Gammaquanten frei.
Wie könnte man die energetisch viel niedrigeren Lichtquanten also beim Kernzerfall nachweißen, ohne dass die Instrumente druch Gammaquanten kaputt gehen oder gar unter den Tisch fallen?
Wie könnte man die energetisch viel niedrigeren Lichtquanten
also beim Kernzerfall nachweißen, ohne dass die Instrumente
druch Gammaquanten kaputt gehen oder gar unter den Tisch
fallen?
Wenn die Instrumente schon von den Gammaquanten vom Tisch gefegt werden, dürfte der Experimentator die Strahlendosis kaum überleben. (SCNR)
Im Ernst: Ich sehe da kein Problem. Wenn man vermeiden möchte, dass die Gammaquanten in den Detektor gehen, kann man ja ein Gitter in den Strahlengang legen, das Röntgen- und UV-Quanten Richtung Detektor beugt, während die Gammaquanten nahezu ungebeugt durch das Gitter gehen. Dann hat man sogar gleich ein wellenlängendispersives Spektrum.
Beim Kernzerfall werden ja auch Gammaquanten frei.
Wie könnte man die energetisch viel niedrigeren Lichtquanten
also beim Kernzerfall nachwei s en, ohne dass die Instrumente
druch Gammaquanten kaputt gehen oder gar unter den Tisch
fallen?
Da fällt nichts unter den Tisch. γ-Quanten aus dem Kernzerfall werden mit Szintillatoren nachgewiesen und γ aus den e-Orbitalen mit Photomultipliern. Selbst wenn - sinnloserweise - einmal beide zugleich detektiert werden sollten, würden beide Nachweismethoden sich nicht wechselweise stören.