Nachwuchs Sparbuch?

Hallo,

ich bin nicht sicher ob ich hier richtig bin oder im „Konten“-Brett, da es sich aber in erster Linie um Geldanlage handelt setzte ich es mal hier rein, verschieben durch MOD natuerlich gestattet.

Also:

Wir bekommen eine Tochter. Wir hatten geplant ihr eine Art Sparbuch einzurichten. Folgendes muss dabei beachtet werden:

  • wir moechten darauf monatlich einzahlen
  • Verwandschaft moechte hin und wieder etwas einzahlen
  • Geld soll einerseits als Anlage fuer die Zukunft gelten
  • andererseits aber sollten Teilbetraege ohne grosse Verluste schnell
    verfuegbar sein um z.B. ein neues fahrrad zu kaufen

Wie bringen wir das alles unter einen Hut?
Denn laut Aussage unserer drei Beratungsgespraechen bei drei Banken gibt es nur ein entweder/oder.
Entweder wir haben ein Sparbuch, von dem wir sogar mit Karte Geld abnehmen koennen, mit dem Zinsatz von 0,5%.
Oder wir legen das Geld fest bis die Kleine 18 ist.

Wir moechten gerne EIN zentrales KOnto fuer die Kleine auf dem wir unsere monatlichen Zahlungen loswerden + hin und wieder bisschen Geld wenn was uebrig ist, ausserdem mit der ganzen Familie fuer irgendetwas in ihrer Zukunft sparen. Das also mit vernuenftigem Zinssatz.
Gleichzeitig moechten wir aber auch an das Konto dran wenn einfach einmal irgendetwas groesseres fuer sie angeschafft werden muss.

Wisst ihr evtl. noch eine Moeglichkeit? Gerne auch direkt Verweise zu Banken (auf email damits keinen Aerger wegen Werbung gibt)

Vielen dank im Vorraus

Fonz

Hallo Fonz,

Denn laut Aussage unserer drei Beratungsgespraechen bei drei
Banken gibt es nur ein entweder/oder.

Aufgrund der von Dir genannten „Anforderungen“ an so eine Anlage, kann ich Dir sagen, dass die „Berater“ nicht so ganz Unrecht haben. Leider ist es nunmal so, dass sich „ständige Verfügbar und damit auch Sicherheit“ auf der einen Seite und „höhere Renditeaussichten (oftmals gepaart mit steigendem Risiko)“ auf der anderen Seite, ausschließen bzw. es sie nur selten parallel gibt.
Übrigens, Glückwunsch zum Nachwuchs :wink:

  • wir moechten darauf monatlich einzahlen
  • Verwandschaft moechte hin und wieder etwas einzahlen
  • Geld soll einerseits als Anlage fuer die Zukunft gelten
  • andererseits aber sollten Teilbetraege ohne grosse Verluste
    schnell
    verfuegbar sein um z.B. ein neues fahrrad zu kaufen

Es wird wesentlich darauf ankommen, wie die Zukunft aussehen soll und was einmal mit dem angesparten Betrag finanziert werden soll. Die anderen Punkte schließen sich nicht aus.

Mein Tipp: So lange es sich noch um kleinere Beträge zur Verwirklichung der Zukunft handelt, sollte das Geld auf ein „normales Konto“ eingezahlt werden. In diesem Zusammenhang gibt es immer öfter in Anspruch genommenes Angebot der Deutschen Kreditbank (DKB). Es bietet bei ständiger Verfügbarkeit eine -im Verhältnis dazu- gute Rendite (sprich Verzinsung).

Was den Rest angeht, so sollte man sich überlegen, wofür das Geld wann mal zur Verfügung stehen sollte. HIer könnte man dann natürlich auf ganz andere Produkte kommen, etwa ein Fondssparen oder ähnliches.

Oder wir legen das Geld fest bis die Kleine 18 ist.

Wäre eigentlich davon abzuraten.

Wir moechten gerne EIN zentrales KOnto fuer die Kleine auf dem
wir unsere monatlichen Zahlungen loswerden + hin und wieder
bisschen Geld wenn was uebrig ist, ausserdem mit der ganzen
Familie fuer irgendetwas in ihrer Zukunft sparen. Das also mit
vernuenftigem Zinssatz.

Wie gesagt, schaut mal bei der DKB vorbei. Wäre jetzt mein spontaner Tipp in diesem Zusammenhang.

Gleichzeitig moechten wir aber auch an das Konto dran wenn
einfach einmal irgendetwas groesseres fuer sie angeschafft
werden muss.

Also ehe sie nicht volljährig ist, müsst ihr sowieso mit auf dem Konto eingetragen sein.

VG
Sebastian

Hallo,

ich empfehle folgende Vorgehensweise:

  1. Einen gewissen Betrag ansparen, der ein ausreichendes Polster z.B. für Fahrrad usw. dastellt.
    Hierfür z.B. so etwas wie das genannte DKB-Konto nutzen. Wobei die Höhe der Zinsen bei niedrigen Beträgen am Anfang unter dem Strich nicht die Zukunft des Kindes entscheiden wird :wink:

  2. Für den längerfristig anlegbaren Betrag bei einem Fondsdiscounter in offene Immobilienfonds ohne Ausgebaufschlag investieren.
    Hier am besten auf zwei / drei Fonds verteilen, falls mal wieder so ein Unsinn passiert wir vor knapp zwei Jahren.
    Außerdem jüngere, international anlegende Fonds wählen.

  3. Die Konten / Depots nicht auf das Kind laufen lassen. Einerseits müssen dann bei Verfügungen immer beide Erziehungsberechtigte unterschreiben. Andererseits ist das Kind dann ab dem 18. Geburtstag allein Verfügungsberechtigt. So manche® 18jährige® macht in diesem Lebensabschnitt vielleicht weniger intelligente Dinge mit dem angesparten Kapital… :wink:

Gruß vom Money-Schorsch

Ich würde die monatliche Summe in zwei Anlagen aufteilen um das Risiko zu verringern!

a.) Tagesgeldkonto wie z.b. 1822direkt oder DiBa o.ä.
Vorteil: kostenlos, täglich verfügbar, sicher und z.Z 4,25% Zinsen.
Nachteil: Zinsen können angepasst werden, also auch fallen.

(aber das kann noch dauern und bis dahin immer noch besser als jedes Sparbuch und wenn es sich wirklich mal nicht mehr rentiert, neu orientieren/anlegen - Verluste kann man ja nicht machen!!)

b.) Aktienfonds (Deutsch oder Europäisch)
Sollte man auf jeden Fall lange besparen, auf die Dauer gesehen eine der besten Geldanlagen und wenn der Wert fällt, auf keinen Fall verkaufen sondern abwarten bis der Kurs wieder steigt. Dies kann im schlechtesten Fall zwar eine weile dauern aber dafür hat man ja noch das Tagesgeldkonto zur Überbrückung.

(habe spasshalber mal einen guten deutschen Aktienfonds genommen aber nicht den besten und ihn von 1990 bis 2008 mit 50 € mtl. berechnet und es kamen immerhin 9,22% p.a. raus und das obwohl in der Zeit mehrfach Börsenturbolenzen waren, einmal sogar ganz extrem)

Dankeschoen
Danke euch dreien,

ich habe mich schon mit zwei banken in verbindung gesetzt um ein Tagesgeldkonto zu eroeffnen.

Genau so etwas hatte ich fuer den Anfang gesucht.

Vielen dank

Fonz