Hallo @ … die Situation war in den letzten 10 Monaten für 3 x die folgende:
Mitten in der Nacht während des Schlafens schreiend aufgewacht vom Gefühl des Erstickens. Das Erstickungsgefühl äusserte sich in der weisse, dass sie das meinte, „jemand entzieht der Luft den Sauerstoff“ … d.h. das Atmen ist möglich, aber es ist kein O² in der Luft.
Danach Panik … Herzklopfen … Weinkrämpfe … etc.
Zum Arzt will sie nicht gehen, da ja sonst während des Tages „alles normal“ ist und somit keinerlei Anzeichen ( Luftknappheit bei Sport, etc …) vorhanden sind.
Kann mir jemand einen Tip geben, woran dieses Erstickungsgefühl leigen könnte ?
ich denke, es wird hier keine andere Lösung geben, als zum Arzt zu gehen.
Sorry, wenn ich das so direkt sage, aber alles was mit Herz oder Lunge zu tun hat, sollte sich doch auf alle Fälle ein Arzt ansehen, weil die Überlebensdauer bei Ausfall eines dieser Organe doch ziemlich kurz ausfällt.
Geh doch zuerst einmal zum Hausarzt. Vielleicht ist die Sache psychosomatisch bedingt. Aber Atemprobleme sind nichts für Hausmittelchen.
also, ich kenne es von mir, genau dasselbe, und da es gerade Sommer ist: Ich hatte jahrelang nichts, und plötzlich bekam ich allergisches Asthma. Das könnte zu der Jahreszeit passen, und ich bekam es auch immer nachts - wahrscheinlich, weil die Bronchien da vom Liegen auch noch etwas zusammengedrückt sind. Sobald ich mich aufgesetzt habe, wurde es ETWAS besser, aber es gab Nächte, da riss ich das Fenster auf in Sauerstoffnot, und bekam trotzdem keine Luft. Es ging erst nach Stunden mit vielem Husten und Keuchen weg.
Ich denke, dass auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden muss - Asthma oder nicht. Ich bekomme nun für die schlimmen Monate ein Aerosol, wenn ich nachts wieder in Atemnot aufwache, muss ich einen „Hub“ nehmen und die Bronchien sind wieder frei.
Als Tipp hatte ich noch von einer Ärztin: Die Kerzenflamme ausblasen, nannte sie das. Man stellt sich vor, in einem Meter Entfernung steht eine Kerze, und man muss sie ausblasen. Die Lippen ziemlich fest zusammenpressen und dann einige Male fest und lange pusten. Das hat mir manchmal ein bisschen erleichtert zu atmen. Aber: Arzt würd ich trotzdem machen - wer weiß, was es letztendlich ist.
das ist definitiv eine Panikattacke. Aber um sicher zu gehen,sollte sie zum Arzt. Steht sie gerade unter stress oder einer andren Belastung? Also am besten zum Arzt und wenn der das bestätigt dann schauen das sie ein wenig Entspannung und die Probleme die sie gerade belastet mal raus lässt oder versucht sie zu lösen.
Hoffe konnte helfen.
Gruß LILI
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Das hatte ich auch schon
Hallo,
die beschriebenen Symptome sind mir absolut vertraut. Ich hatte das mehrere Sommer lang. Ein Gefühl, als hiele dich jemand fest am Hals, verbunden mit Herzrasen. Wir mussten deshalb sogar den Urlaub abbrechen. Ich ließ mich komplett durchuntersuchen - das Herz, die Schilddrüse etc. Gefunden wurde nichts. Hinterher kam ich dann drauf, dass es immer im Sommer aufgetreten war, weil sich entscheiden sollte, wo ich im Herbst zu arbeiten hatte. Ich hatte immer nur Jahresverträge (das ist bei uns am Anfang so) und damit verbunden war die (unterschwellige) Angst, nach xy versetzt zu werden. Seit ich einen fixen Vertrag habe, sind alle Beschwerden weg! Ich würde raten, medizinisch alles abzuklären. Für den Notfall kann ich aber empfehlen: Kaltes Wasser trinken und - sollte es sich tatsächlich „nur“ um Panikattacken handeln - die Passedan - Tropfen aus der Apotheke zu probieren. Ist ein pflanzliches Beruhigungsmittel, rezeptfrei, wurde mir vom Arzt empfohlen und wirkt gut.
Hallo Kai,
Ihr soltet in jedem Fall einen Allergietest beim HNO Arzt machen lassen. Es kann auch eine Hausstaub-oder Milbenallergie sein, die verbunden mit anderen wettertechnischen oder klimatechnischen Veränderungen derartige Auswirkungen haben kann. In jedem Fall und unbeding medizinisch 1. HNO, Pneumologe (Da man bei den ortsansässigen Pneumologen leider oft sehr lange Wartezeit bis man ein Termin bekommt empfehle ich sucht im Raum FFaM, da gibt es mehrere) und medizibisch alles abklären lasse.
Gute Besserung wünscht
Kerstin B.
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Mitten in der Nacht während des Schlafens schreiend aufgewacht
vom Gefühl des Erstickens. Das Erstickungsgefühl äusserte sich
in der weisse, dass sie das meinte, „jemand entzieht der Luft
den Sauerstoff“ … d.h. das Atmen ist möglich, aber es ist
kein O² in der Luft.
Danach Panik … Herzklopfen … Weinkrämpfe … etc.
Es kann alles mögliche sein. Es gibt Herzrhythmusstörungen, die Luftnot und Panik auslösen, und es gibt Panikanfälle, die Herzrasen, Luftnotgefühl mit diversen psychischen Symptomen auslösen.
Dann gibt es Schlafapnoe, Milbenallergie, Astma…
Zum Arzt will sie nicht gehen, da ja sonst während des Tages
„alles normal“ ist und somit keinerlei Anzeichen (
Luftknappheit bei Sport, etc …) vorhanden sind.
die Situation war in den letzten 10 Monaten für 3 x die folgende
3mal in 10 Monaten ist natürlich relativ wenig, so dass ich nachvollziehen kann, dass sie nicht zum Arzt gehen will, wenn es ihr ansonsten gut geht.
Falls man das jede Nacht hat, dann geht man relativ schnell zum Arzt.
Ich persönlich tippe auch auf eine Panikatacke (war selber ein Kandidat), aber trotzdem sollte man bei solchen Sachen zuerst die körperliche Seite abchecken, bevor man auf der psychischen Seite weitermacht. Ist mir in schlechten Zeiten oft passiert, Nachts mit Erstickungs- und Luftnotgefühl und Herzklopfen/Panik aufgewacht. Ist ätzend sowas.
Alles Gute
(Ich bin kein Arzt, mein Artikel ist nur eine persönliche Meinung und als solche zu werten. Der Gang zum Arzt ist der beste Weg solche Probleme abzuklären)