Nägel Designen und kein Geld verlangen

Hallo an alle,

angenommen, jemand macht, weil es ihr Spaß macht, für Bekannte und Freunde seit ca. 4 Monaten die Fingernägel. Diese Person hat noch nie Geld verlangt bekommt aber fast immer zwischen 5€ und 10€ (wie soll man es nennen) Trinkgeld.

Die Person sagt auch wirklich jedesmal, wenn sie gefragt wird was sie denn verlangt: Nichts.

So, angenommen das spricht sich rum und nun kommen auch Arbeitskollegen und wollen das man denen die Fingernägel macht. Die Person verlangt immernoch kein Geld. Ist halt ein Hobby was ihr echt großen Spaß macht.

Kann man da Ärger bekommen, wenn man nur Trinkgeld bekommt und wirklich nichts verlangt?

Vielen Lieben Dank für die Antworten und Liebe Grüße Zuuu83

Hallo,

dazu …

Diese Person
hat noch nie Geld verlangt bekommt aber fast immer zwischen 5€
und 10€ (wie soll man es nennen) Trinkgeld.

und

Die Person sagt auch wirklich jedesmal, wenn sie gefragt wird
was sie denn verlangt: Nichts.

und dann

Kann man da Ärger bekommen, wenn man nur Trinkgeld bekommt und
wirklich nichts verlangt?

… folgende Episode:

Ein Friseur (Geselle) schnitt bei uns im Dorf allen die Haare, die zu ihm kamen. Zur damaligen Zeit, als sich ein Haarschnitt um die 10 DM bewegte, für - wie oben geschildert - nichts, für lau …

Allgemein war bekannt, dass man mit einem Trinkgeld von ~ 5 DM richtig lag. Nun kam ein Dorfbewohner und wollte sich die Haare schneiden lassen, fragte aber vorher, was er dafür haben wolle. Die Antwort des Friseurs lautete: „Nichts, ich schneide die Haare umsonst, wenn mir jemand ein Trinkgeld geben möchte, so nehme ich das natürlich an.“

Nach mehrmaligen Anfragen, was dann so an Trinkgeldern gegeben würde sagte er wörtlich:

„Die meisten, denen ich die Haare schneide geben mir 5 DM.“

Der Dörfler ließ sich die Haare schneiden und zeigte ihn wegen Schwarzarbeit an, da er einen Preis gefordert habe!

Er hat eine recht hohe Strafe (incl. Steuernachforderungen) zahlen müssen und nie mehr „umsonst“ Haare geschnitten …

Zum aktuellen Fall:

Wenn sich herumspricht, dass sie diese Arbeiten ausführt und in der Regel 5 bis 10 Euro Trinkgeld bekommt, kann dies auch schon als eine stillschweigende Abmachung eingestuft werden. Und ganz gefährlich wird es, wenn sie Leuten, die wirklich nichts geben, dann mehrmals aus „Zeit- oder sonstigen Gründen“ absagt.

Gruß,

H.

Hallo,

vielen Dank für die Antwort.
Und was wäre wenn diese Person auch nach der Frage des Trinkeldes immer sagen würde das sie nichts verlange?

Liebe Grüße zuuu83

Was spricht denn dagegen, ein Kleingewerbe anzumelden? Die Aufwendungen können von den erzielten Einnahmen abgesetzt werden und der erzielte Gewinn dürfte unter der steuerbaren Grenze liegen und auch bei einem Hartz4-Empfänger noch zulässig sein.

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