Hallo,
ist es denn sehr schwierig einem Nagelbrett ein 3d-Bild vom PC zu übermitteln. Der PC weiß wie weit der Nagel ausfahren soll und irgendwas, ich weiß nicht was, vielleicht ein Schrittmotor oder ein Magnet … bewegt dann den Nagel. Weiß jemand wie ich da weiterkommen könnte.
Problem sind die vielen Nägel, aber vielleicht gibt es ja eine simple Lösung.
Hallo,
wir sprechen da ja wohl von zehntausenden von Nägeln, wenn es nach was aussehen soll. Im Prinzip könnte man ja schon Aktoren anbringen, aber das wird einfach unbezahlbar. Was ich mir vorstellen könnte, ist ein Roboter, der die Nägel reinschiebt oder rauszieht. Der wird aber auch eine ganze Weile brauchen, so einige Stunden oder einen Tag.
Gruss Reinhard
Hallo ebenfalls
Verrätst Du uns vielleicht was Du vorhast?
Oder bastelst Du an einem Patent?
Gruß Gerold
Draht an Nagel anlöten
Hallo clem,
da jeder Nagel eine Positionssteuerung benötigt, wäre es aus Platzgründen vorteilhaft, an jeden Nagel einen Draht (ca. 0,5mm Durchmesser) anzuschweißen, bzw. irgendwie zu befestigen.
An jedem Drahtende wird dann ein Zahnstreifen montiert, der wiederum von einem Schrittmotor mit Zahnrad vor- und zurückbewegt wird. Pro Schrittimpuls wird dann der Draht um eine bestimmte Länge heraus- oder hereingefahren. Wenn Du sehr feine Positionsunterschiede benötigst, wäre vielleicht ein Schrittmotor plus Getriebe nötig.
Du könntest es aber auch so machen:
an den Draht wird - neben dem Zahnstreifen - ein Positionssensor (linearer Widerstand oder digitalcode-Skala) montiert, wobei der Draht von einem kleinen Gleichstrom-Getriebemotor evtl. mit Schneckengetriebe bewegt wird. Der Motor wird solange eingeschaltet, bis die gewünschte Position erreicht wird, die vom Positionssensor zurückgemeldet wird.
Man könnte aber auch statt des Positionssensors am Draht, an die Motorachse einen Impulsgeber anschließen, der den Drehwinkel der Motorachse erfasst (ist vielleicht einfacher als digitalcode-Skala). Die Bewegung des Drahtes ist dann abhängig vom Drehwinkel des Motors.
Für alle Positionssteuerungen ist natürlich eine Referenz-Position nötig. D. h. die Steuerung muss wissen, von wo ab die Bewegung gezählt wird.
Mehr fällt mir dazu im Moment nicht ein.
Gruß, Hilarion
Hallo,
du müsstest genauere Angaben machen: welcher Abstand, und wieviele Nägel. V.a. der Abstand ist wichtig: sitzen die Nägel z.B. in einem 10 x 10 mm Raster, so müsste eine Steuerelektronik und -Mechanik ja z.B. in 10 x 10 x 100 mm untergebracht werden. Drähte, Bowdenzüge o.ä. sind nicht sinnvoll. Ich würde natürlich 10 oder 20 Einheiten zu einem Block zusammenfassen, aber am Platzbedarf 10 x 10 pro Nagel ändert das nichts, also dürfte z.B. ein Elektromotor nur etwa 8 mm Durchmesser haben.
Bei kleinerem Abstand wirst du in die Micromechanik einsteigen müssen.
Daher die Nachfrage.
Gruss Reinhard
Hallo,
was ich damit machen möchte, ist das 3D-Bild ohne Hinterschnitte aus dem PC auf ein reales Objekt zu projizieren, ohne dabei in Richtung Modellbau zu gehen. Je schneller dieses Bild verändert werden kann desto besser.
Aber es scheint wirklich ein Problem zu sein, soviele Nägel einzeln zu bewegen. Die Sache mit dem Roboterähnlichen dauert viel zu lange, je größer das Nagelbrett ist, dann nochmal länger. Denn wenn ich ein Brett mit den Maßen 100 x 100 mm habe und der Abstand oder die „Auflösung“ 2 mm beträgt, dann sind das ja 5.000 einzelne Nägel.
Wie sieht es mit Magnetfeldern aus ? Also ein Graustufenbild und jedem Graustufenwert eine Magnetische Kraft, die dann unmittelbar nebeneinander wirken. Ist sowas möglich ?
Luftdruck bzw. Hydraulik ? Könnte hier wass gehen ?
@ Gerold:
Ich bastle nicht an einem Patent, ich denke das wäre in einem Forum nicht angebracht. Ich möchte sowas wie ein Kunstwerk machen, ein sich bewegendes reales Bild.
Angeret wurde ich durch das Video (so ab 1 Minute kommt der interessante Teil)
http://www.youtube.com/watch?v=V0u0AG_floQ&fmt=18
was ich damit machen möchte, ist das 3D-Bild ohne
Hinterschnitte aus dem PC auf ein reales Objekt zu
projizieren, ohne dabei in Richtung Modellbau zu gehen. Je
schneller dieses Bild verändert werden kann desto besser.
Hallo,
sowas hab ich befürchtet - am besten Realtime, wenn ich davorstehe und abgetastet werde?
Mit Druckluft, einem Mini-Mini-Zylinder und einer Feder als Gegenkraft liesse sich eine schnelle Einstellung abhängig vom Luftdruck erreichen, aber dann kämen 2500 Schläuche raus (du hast dich da glaube ich verrechnet) und müssten an 2500 Druckregeler angeschlossen sein - unbezahlbar. Ich weiss natürlich nicht, was dir an Etat für ein Kunstwerk zur Verfügung steht, aber selbst wenn ich eine elektronische Lösung für 20 EUR pro Nagel realisieren kann, sind das bei 50 x 50 Nägeln eben 50000 EUR.
Ich bin nach wie vor für eine elektronische Lösung, weil man nur so die Verkabelung reduzieren kann, indem man Blöcke von 10 oder 20 Nägeln bildet und die Daten dorthin über einen Bus überträgt. Die Daten über die Nagellängen liegen ja eh irgendwie elektronisch vor. So könnte ein solcher Block mit einem 4 oder 5poligen Stecker auskommen.
2 mm Raster wird aber nicht realisierbar sein. Da kannst du nicht mal einen Druckluftschlauch oder eine Hydraulikleitung anschliessen (Eine Überwurfmutter für den Anschluss dürfte höchstens 1,5 mm Durchmesser haben!). Deswegen habe ich ja von 10 mm geschrieben, drunter wirds schwierig. Bei Mikromechanik kannst du die Kosten um Grössenordnungen höher ansetzen. Dann mach lieber gleich was wie Damiens Diamantenschädel, da hat man wenigstens was Reelles.
Gruss Reinhard